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Haartrockner im Test: Föhnen kann gefährlich sein

Haartrockner im Test  

Föhnen kann gefährlich sein

24.09.2009, 08:26 Uhr | AFP/jlu

Haartrockner im Test: Manche Modelle sind gefährlich . (Foto: imago)Föhnen mit einem billigen Haartrockner kann gefährlich sein. (Foto: imago)Auch wenn das Angebot verlockend ist: Von einem günstigen Haartrockner sollte man besser die Finger lassen. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest, die insgesamt 16 Föhne auf ihre Sicherheit und Frisierqualität untersucht hat. Zwar erhielt jeder zweite Haartrockner die Gesamtnote "gut", und die Mehrzahl der Geräte trocknet und frisiert auch gut. Dass Föhnen aber auch gefährlich sein kann, zeigte ein besonders preiswertes Modell.

Brandgefährlich trotz GS-Siegel

Bei dem billigsten Haartrockner im Test, der etwa zehn Euro teure "Elta Germany HT 352", drang schon nach drei Sekunden eine 20 Zentimeter große Stichflamme aus dem Gerät. Der Grund: ein Kurzschluss. Auch in der Dauerprüfung fiel dieses Gerät durch. Denn auf Grund eines blockierten Lüftungsmotors fing das Modell bereits nach 72 Stunden an zu brennen. Um den Test zu bestehen, hätte der Föhn 400 Stunden problemlos laufen müssen - alle anderen Geräte schafften dies. Außerdem kam es bei dem billigen Modell zu einem Kabelbruch, obwohl der Föhn das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit trägt. Laut Stiftung Warentest ist das Gerät hoch gefährlich.

Udo Walz-Föhn geht schnell kaputt

Nach Angaben der Tester enttäuschten aber auch teure Haartrockner wie der "Bellissima" von Starfriseur Udo Walz. Denn dieses Geräte bestand keinen Falltest, ohne kaputt zu gehen. Der Föhn erhielt deshalb die Note "mangelhaft". Daneben gibt es weitere Kriterien, die auch bei anderen Haartrocknern, zur mangelhaften Bewertung führten: So verfingen sich lange Haare Ventilator, der Föhn trocknete zu langsam oder war schlecht zu bedienen.

Ionen machen Haare nicht schöner

Damit die Haare beim Föhnen weich werden und sich nicht statisch aufladen, gibt es ionisierende Haartrockner. Doch die Tester stellten fest, dass auch Föhne mit der sogenannten Ionentechnologie nicht grundsätzlich besser frisieren. Denn dabei komme es nicht allein auf die Ionen an, sondern auf die Gesamtkonstruktion des Haartrockners, erklärten die Tester. Beim Kauf eines solchen Geräts sollten Verbraucher darauf achten, dass der Föhn eine abschaltbare Ionenfunktion besitzt.

Teuer föhnt am besten

Testsieger ist ein Marken-Haartrockner für 60 Euro: der "Braun satinpro satin ions 2200". Denn dieser Föhn schnitt sowohl wegen seiner verschiedenen Funktionen als auch der guten Handhabung beim Frisieren am besten ab. Fast genauso gut bewerteten die Tester die etwas günstigeren Modelle "Bosch beautixx comfort ion PHD5560" sowie den "Clatronic HTD 3243 Profi. Beide Haartrockner kosten zwischen 20 und 30 Euro. Insgesamt erhielten acht Haartrockner die Note "gut".

Das vollständige Testergebnis finden Sie in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift "Test".

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