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Designermode: Die besten Tipps zum Online-Shoppen von Designermode

Designermode online kaufen  

Designermode online kaufen - die besten Tipps

19.01.2010, 11:28 Uhr | dpa

Designermode: Die besten Tipps zum Online-Shoppen von Designermode. Designermode: Immer mehr Luxus-Marken kann man bequem online shoppen. (Foto: dpa)

Designermode: Immer mehr Luxus-Marken kann man bequem online shoppen. (Foto: dpa)

Die neue Jil Sander-Boutique liegt nur einen Mausklick entfernt. Zum Kleid von Prada gelangt man via Suchmaschine. Und die Frage, ob es Schuhe von Jimmy Choo oder doch lieber von Christian Louboutin sein sollen, wird ganz entspannt auf der Wohnzimmercouch entschieden. Immer mehr Luxusmarken entdecken das Online-Geschäft. Heute bekommt man im Netz praktisch alles, wofür man früher nach New York, Mailand oder wenigstens Berlin oder Hamburg reisen musste. Über einen Link auf der eigenen Homepage vertreiben viele Designer zumindest einen Teil ihrer Kollektion. Wir nennen Beispiele fürs Luxus-Shopping am PC - und sagen, worauf Sie beim Online-Shopping achten sollten.

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Virtuelle Nobelkaufhäuser

Gleich mehrere edle Labels können Modebegeisterte über Web-Markenhäuser wie Net-a-porter oder Stylebop ergattern. Auch real existierende Nobelboutiquen bieten zunehmend Online-Shops an und sparsame Luxusliebhaber finden in Internet-Outlets günstige Restposten. Das war vor wenigen Jahren noch anders: Der Versandhandel hat zwar in Deutschland eine lange Tradition, doch in den Katalogen suchten man Luxusware vergebens.

Vom Accessoire bis zum Abendkleid - alles im Angebot

"Als ich anfing, hieß es, allenfalls Accessoires könne man erfolgreich über das Internet verkaufen", sagt Mario Eimuth, der 2004 Stylebop ins Leben rief und seither von München aus die Kollektionen hochwertiger Marken anbietet. Doch inzwischen werden selbst teuerste Kaschmirpullover oder aufwendige Abendkleider per Kurier in jeden Winkel der Welt geschickt.


24 Stunden geöffnet

Wie bei jedem anderen im Internet vertriebenen Produkt liegt auch in der Designermode der größte Vorteil in der ständigen Verfügbarkeit der Ware. Ein Online-Shop hat 24 Stunden geöffnet, liefert nach Hause oder ins Büro und ermöglicht selbst Fashionbegeisterten in kleineren Orten Zugriff auf weltberühmte Mode und Marken. Was nicht gefällt oder nicht passt, kann kostenfrei zurückgegeben werden. Die Quote liegt hier immerhin bei 25 Prozent. Was übrigens ein eher deutsches Phänomen ist, so Benjamin Günther, einer der vier Gründer der Suchmaschine Stylight, die mehrere Internet-Shops durchforstet. In anderen Ländern wird, vor allem wenn es ein Schnäppchen war, eher versucht, das Gekaufte im Freundeskreis weiterzureichen.

Service und Styling-Tipps statt glamouröses Ambiente

Doch es gibt auch Handicaps: "Der Faktor Emotionalität ist der größte Nachteil und zugleich die größte Herausforderung des Online-Geschäfts", gesteht Benjamin Günther. Zwar lässt sich die Atmosphäre eines edel eingerichteten Flagship-Stores nicht am Bildschirm simulieren. Doch die Anbieter wissen um die Bedeutung von Gefühl und Sinnlichkeit beim Einkauf. So gehört eine aufwendige, hochwertige Verpackung heute zum Standard. Hinzu kommen umfangreiche Servicepakete. Die reale Verkäuferin etwa wird durch per E-Mail oder Telefon erreichbare Stylisten ersetzt.

Online-Anprobe bald möglich?

"Wir haben mittlerweile ganz andere technische Möglichkeiten, die Ware im Internet zu präsentieren", sagt Mario Eimuth. Stylebop etwa liefert drehbare, dreidimensionale Ansichten eines Kleidungsstückes. Bei Net-a-porter lassen sich zu vielen Modellen kleine Videosequenzen mit einem Model abspielen. Und die Experten sind sich einig: Schon bald wird der Kunde selbst virtuell anprobieren können. Erste Versionen laufen bereits, so auf der Homepage des Sonnenbrillenhersteller Ray Ban.

Limitierte Ware per Handy-Hinweis

Dank der neuen Smartphones löst sich das Einkaufen nun auch noch von seinen letzten räumlichen Fesseln. Spezielle Anwendungen für diese Formate sind der neueste Trumpf im Buhlen um die Kundschaft. Über Apps lässt sich zum Beispiel die Herkunft eines Kleidungsstückes orten, das man irgendwo auf der Straße gesehen und abfotografiert hat. Oder es gibt einen exklusiven Zugang zu limitierten Editionen einzelner Modehäuser. Wo das alles einmal enden wird, weiß noch keiner. Natalie Massenet, die Frau hinter Net-a-porter, prophezeite einmal die allmähliche vollständige Auflösung des stationären Handels. Andere sprechen lieber von einem Nebeneinander der verschiedenen Möglichkeiten. Schließlich sei das Bummeln in der Innenstadt ja auch so etwas wie ein sozialkulturelles Event.

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