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Hautpflege: Die besten Tipps zur Hautpflege für Männer

Hautpflege  

Der Mann - Ein Pflegefall? Hautpflege für Männer

25.03.2010, 16:34 Uhr | Linda Freutel

Hautpflege: Die besten Tipps zur Hautpflege für Männer. Hautpflege: Auch Männern steht eine gepflegte Haut. (Foto: Archiv)

Auch Männern steht eine gepflegte Haut. (Foto: Archiv)

Männer sind anders. Und zwar von Natur aus. Die Haut eines Mannes ist im Gegensatz zu der einer Frau um rund 24 Prozent dicker, doppelt so stark durchblutet, durch die tägliche Rasur stärker strapaziert, produziert mehr Talg, neigt zu Tränensäcken und Augenringen und hat einen niedrigeren pH-Wert. Doch diese Männerprobleme lassen sich ohne viel Aufwand lösen: Eine problemorientierte Pflegeanleitung für Männerhaut.

Das Problem: Pickel-Pein

Das männliche Geschlechtshormon Testosteron macht Männer zwar stark und unerschrocken. Es hinterlässt aber auch andere sichtbare Spuren. Ein erhöhter Testosteronspiegel regt nämlich die Talgproduktion der Haut an. Talg ist Hautfett, das sich bei übermäßiger Produktion in den Poren festsetzen und diese verstopfen kann. Die Folgen kennt jeder: Pickel! Nur wer die Haut regelmäßig reinigt, kann sich vor diesem Schicksal schützen. Am besten verwendet man hierfür Wasch-Essenzen mit Salicylsäure oder Wasserstoffperoxid. Sie dringen bis in die Poren ein, reinigen sie tiefenwirksam und befreien die Haut gleichzeitig von Bakterien.

Das Problem: Glänzende Stirn und Kinn

Durch die übermäßige Talgproduktion neigt Männerhaut auch oft zum Fettglanz an Stirn, Kinn und Nase. Deshalb ist es sonnvoll, Pflegecremes zu verwenden, die speziell für die männliche Haut entwickelt wurden. Anders als Damen-Produkte enthalten sie nämlich in der Regel Zink oder Silicium. Beide Wirkstoffe wirken regulierend auf die Talgbildung der Haut, unterbinden so den Fettglanz und verhindern, dass neue Mitesser entstehen.

Das Problem: dicke Augenringe

Auch wenn männliche Haut robuster ist und erst später Falten bekommt als Frauen-Haut. Sie ist nicht gänzlich vor dem Zahn der Zeit gefeit. Im Gegenteil: Durch Stresshormone und Adrenalinschübe, die Männer im Job auf Hochtouren laufen lassen, wird dem Blut Sauerstoff entzogen. Die Haut wird nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt und der Teint wirkt fahl und müde. Vor allem in der Augenregion staut sich jetzt Lymphflüssigkeit. Dicke Tränensäcke und Augenringe sind die Folge. Wer das vermeiden möchte, trinkt mindestens zwei Liter Wasser pro Tag. Auch Augengels mit den Wirkstoffen Augentrost und Efeu schrumpfen geschwollene Lider, wenn man sie sanft mit den Fingern einmassiert. Wichtig: Streichen Sie immer vom inneren zum äußeren Augenrand – nie anders herum! Sonst verhindern Sie, dass die angestaute Flüssigkeit abfließen kann.

Das Problem: Reibeisenhaut

Männerhaut ist oft rau, trocken und spannt. Dazu kommen klassische männliche Pflegefehler: Denn Männer denken beim Wort Pflege meist sofort an Wasser und Seife. Dabei trocknet genau das die Haut aus, macht sie noch trockener oder sogar schuppig. Warmes Wasser greift die Haut besonders an. Benutzen Sie deshalb nur Wasser, das nicht wärmer als 38 Grad ist. Verwenden Sie außerdem rückfettende Waschlotionen statt kerniger Seife. Die Haut wird dadurch schon beim Waschen mit Fett versorgt, wird weicher und spannt nicht mehr.

Das Problem: Schweiß-Alarm unterm Arm

Gemein: Männer schwitzen mehr als Frauen. Besser als normale Deos wirken hier so genannte Antitranspirants. Sie enthalten Aluminiumsalze, die vorübergehend eine Überproduktion der Schweißdrüsen hemmen und so den Schwitzkasten trockenlegen. Auch durch die Ernährung kann man den Schweiß bremsen: Meiden Sie Kaffe und scharfes Essen. Tipp: Nicht der Schweiß allein, sondern die Verbindung mit Hautbakterien bildet den unschönen Geruch. Achselhaar bieten diesen Bakterien die idealen Gelegenheit, um sich festzusetzen und ungestört zu müffeln. Um weniger Angriffsfläche zu schaffen, sollte man die Achselhaare daher regelmäßig rasieren. Und zwar nicht nur wegen des Geruchs, sondern – und in diesem Punkt sind sich Mann und Frau ausnahmsweise einig – weil gepflegte Achseln auch besonders dufte aussehen.

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