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Die Rolex Day-Date mit Wochentagsanzeige

Die Rolex Day-Date mit Wochentagsanzeige

15.07.2011, 20:25 Uhr | is (CF)

Die Rolex Day-Date ist zweifelsfrei eines der bekanntesten Modelle aus der Feder der Schweizer Kult-Manufaktur. Die 1956 vorgestellte Uhr, die auf den Spitznamen "President" hört, gehört auch zu den ältesten Klassikern des Hauses.

Zugegeben: Klassiker gibt es im Hause Rolex ziemlich viele, gehört der 1905 gegründete Hersteller doch zu den bekanntesten Vertretern seiner Zunft. Heute sitzt die Firma mit dem markanten Kronenlogo im Uhrenmekka Genf und produziert Uhren wie die Explorer, die GMT-Master oder eben die Rolex Day-Date in der hauseigenen Manufaktur in Biel (Kanton Bern). So gut wie alle Bestandteile einer Rolex entstehen in Eigenfertigung, sodass die Bieler gänzlich ohne Zulieferer auskommen können. Mit dieser Expertise im Rücken avancierte die Fertigung immer wieder zum technologischen Anführer der gesamten Branche: Die 1945 vorgestellte Rolex Datejust beispielsweise war seinerzeit die weltweit erste Armband-Uhr mit einer integrierten Datumsanzeige. Getreu der Bezeichnung Rolex Day-Date wurde die Idee anno 1956 mit einer zusätzlichen Wochentaganzeige erweitert. Das Modell mit der markanten Vergrößerungslupe auf der rechten Seite der Saphirglas-Umhüllung war einst ein großes Highlight im Portfolio der Schweizer. Nicht zuletzt deswegen nahm sich Rolex seine Day-Date zum Anlass, ein gänzlich neues Armband zu entwickeln – das sogenannte „Präsidenten-Armband“. Diesem ist es auch zu verdanken, dass die Rolex Day-Date fernab des großen Teichs vor allem als „President“ bekannt ist. Ein Spitzname, der zweifelsfrei verpflichtet.

Rolex vermarktet das Modell als die „erste Wahl für Entscheidungsträger“, ob in der Politik oder Wirtschaft. Dementsprechend minimalistisch, aber doch kraftvoll kommt die Uhr daher. Die wohl größte Modellpflege seit der Vorstellung 1956 erlebte die Rolex Day-Date im Jahr 2000. Fortan verfügte das Gehäuse über polierte Anstoßhörner. Derweil setzten die Bänder erstmals direkt am Gehäuseradius an, während der bisweilen verwendete Bandübergangsradius gänzlich verschwand. Wem das Präsidenten-Armband doch einen Tick zu weltmännisch erschien, konnte später auch das bekannte „Oysterband“ wählen. Wie gewohnt bot Rolex das Modell schon sehr früh in einer Weiß- und Gelbgold-Variante an. Die Auswahl wurde später durch eine Rotgold-Ausführung ergänzt, die sicherlich eine ganz besondere Extravaganz ausstrahlt. Damit war noch lange nicht Schluss: 2008 folgte die Rolex Day-Date II. Die namensgebende Datums- und Wochentaganzeige durfte auch bei diesem Modell nicht fehlen. Letztere thronte nun ganz prominent oberhalb des Kronen-Logos zwischen der Elf und der Eins des Zifferblatts. Das Gehäusedurchmesser fiel mit 41 Millimeter etwas schmaler und somit filigraner aus.

Phil Mickelson: Entscheidungsträger des Golfsports

In der Marketing-Abteilung ist Rolex für seine berühmt-berüchtigten Testimonials bekannt, die den Charakter der jeweiligen Uhr möglichst augenscheinlich widerspiegeln sollen. Zuletzt gelang dies den Schweizern sehr gut mit Tennis-Ass Roger Federer. Beim Modell Rolex Day-Date entschieden sich die Genfer dagegen nicht für einen kernigen Wirtschaftslenker à la Donald Trump, sondern einmal mehr für einen Sportler: Phil Mickelson ist seit 2008 das offizielle Gesicht der Produktlinie. Der US-Amerikaner ist die unangefochtene Nr. 2 der Welt hinter Tiger Woods und auch in der Top 5 der bestverdienenden Sportler der USA. Vollmundig spricht der Werbekatalog davon, dass „Rolex Armbanduhren von jeher mit Persönlichkeiten assoziiert werden, die eine Zeit lang das Schicksal der Welt in den Händen halten“. Das Schicksal der Welt lag sicherlich noch nie in den Händen von Phil Mickelson, wohl aber das der Golf-Welt. Unabhängig davon, ob man sich nun mit dem Testimonial verbunden fühlt oder nicht: Das Modell Day-Date, das den Wochentag übrigens dank Sonderanfertigung in jeder bekannteren Sprachen präsentieren kann, ist und bleibt ein absoluter Klassiker aus dem Rolex-Stall.

Fotoshow: Rolex Daytona

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