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Rolex Daytona - Besonders begehrt

Rolex Daytona: Besonders begehrt

15.07.2011, 20:25 Uhr | jb (CF)

Die Rolex Daytona gehört neben der Submariner und der Day-Date zu den bekanntesten Luxusuhren aus dem Hause der Genfer Manufaktur. Ursprünglich wurde der Klassiker für die Anforderungen professioneller Rennfahrer entwickelt. Sehen Sie die aktuelle Daytona in unserer Foto-Show.

Schon vor Jahrzehnten gab es kaum einen Extrembereich des Lebens, den Rolex nicht mit einer speziellen Uhr bedacht hat. Die Taucheruhr Rolex Submariner – bis heute wohl der absolute Klassiker des Hauses – bediente professionelle Taucher, die Explorer die Höhlenforscher, die "Rolex Milgauss" Laboranten und Ingenieure in der Nähe elektromagnetischer Strahlung. Dass da irgendwann auch eine Luxusuhr für passionierte Rennfahrer folgen dürfte, ist daher keine Überraschung.

Erstes Modell im Jahr 1963

Der 1963 vorgestellte Cosmograph "Rolex Daytona" wurde speziell für die Zeitmessung bei Rennereignissen jeder Art konzipiert und avancierte bereits im Laufe der 1970er Jahre zu einer absoluten Ikone. Aus dem Mythos ein Lifestyle-Trend, der die Uhr auch fernab der Rennstrecke berühmt und berüchtigt machte.

Rolex Daytona - Besonders begehrt. Rolex Daytona Modell 2011: Ein Rolex-Klassiker. (Quelle: Hersteller)

Die Rolex Cosmograph Daytona, Modell 2011. (Quelle: Hersteller)

Ein wichtiger Faktor war dabei der Zuspruch aus dem fernen Hollywood, der schnell auch nach Europa überschwappte. Kinostars wie Paul Newman ("Der Clou") ließen sich regelmäßig mit einer "Daytona" ums Handgelenk ablichten. Bis heute ist eine bestimmte Ausführung der Luxusuhr auch als "Paul-Newman-Daytona" bekannt. Umso erstaunlicher ist es, dass die "Rolex Daytona" ursprünglich ein echter Ladenhüter war, der erst mit der Umstellung auf ein Automatikwerk seine Käufer finden konnte.

Ursprünglich setzte die sportliche Luxusuhr mit den drei markanten Mini-Zeitmessern auf dem Zifferblatt auf einen Handaufzug. Ebenso verwendete Rolex zunächst ein modifiziertes Werk des Zulieferers Zenith – aus heutiger Sicht kaum noch vorstellbar. Erst mit der Umstellung auf eine komplette Eigenproduktion sowie den Aufkauf verschiedener Zulieferer fertigte Rolex seine "Daytona" komplett im eigenen Hause.

"Paul-Newman-Daytona" sehr begeehrt

Als der Durchbruch bereits Jahrzehnte zuvor gelang, schossen die Preise in die Höhe: Die besagte "Paul-Newman-Daytona", die vom namensgebenden Star unter anderem im Film "Winnings" getragen wurde, bringt bei Auktionen 50.000 Euro und mehr.

Allerdings muss die Referenz mit dem markanten Ziffernblatt übereinstimmen, da sonst der Verdacht einer im Nachhinein bearbeiteten "Daytona" naheliegt. Solche Exemplare sind freilich weniger wertvoll als das Original. Ebenfalls sehr gefragt ist die Ausführung mit dem besagten  Zenith-Werk "El Primero", die 1988 vorgestellt wurde.

Lieferprobleme beim Zulieferer

Durch Lieferprobleme seitens des Zulieferers wurde die Sonderausführung seinerzeit nur in geringen Stückzahlen produziert, wodurch sie heute umso heißer gehandelt wird. Mit der Umstellung auf das hauseigene Kaliber 4130 in den 1990er Jahren flauten die Preise für die "Rolex Daytona" wieder ab. Unter dem Strich blieb der weltweite Zuspruch für das Rennfahrer-Modell jedoch ungebrochen.

Die beeindruckende Technik rückte häufig in den Hintergrund, da die "Daytona" natürlich auch von Nicht-Rennfahrern favorisiert wurde. Jener Zuspruch führte in den Folgejahren nach und nach zu einer Verknappung des Angebots. Heute müssen interessierte Käufer nicht selten zehn Jahre auf eine fabrikneue "Rolex Daytona" warten.

Tom Kristensen ist großer Fan der Uhr

Der Markt an gebrauchten Ausführungen ist jedoch relativ breit gefächert und bietet viele gut erhaltene Exemplare. Derweil ist es keine Überraschung, dass Rolex bei der Vermarktung der edlen Luxusuhr auf ein Testimonial aus dem Rennsport setzt: Tom Kristensen, der achtfache Sieger des 24-Stunden-Rennen von Le Mans, gilt als Meister der Langstrecke und ist bekennender Fan der "Daytona". Neben ihm ziert das Konterfei des britischen Rennfahrers Jackie Stewart das Werbeprospekt der Schweizer.

Stewart wurde mit einem F1 Weltmeister-Dreier zwischen 1965 und 1973 zur absoluten Legende des Rennsports. Die Verbundenheit von Rolex und dem Motorsport besteht übrigens nicht erst seit der "Daytona": Schon 1935 stellte der britische Rennfahrer Malcom Campbell mit einer Rolex am Handgelenk einen neuen Geschwindigkeitsrekord auf.

Sehen Sie die aktuelle Rolex Daytona in unserer Foto-Show.

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