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Chopard Uhren zur Mille Miglia

Chopard Uhren zur Mille Miglia

19.07.2011, 20:08 Uhr | kg (CF)

Was hat eine Armbanduhr mit einem Autorennen zu tun? Nichts, es sei denn, es handelt sich um die Chopard Uhr Mille Miglia, denn diese Uhr gibt es jedes Jahr als Sondermodell anlässlich einer ganz besonderen Rallye durch Italien.

Die Mille Miglia ist nicht irgendein Autorennen, sondern eine Tour mit wunderschönen alten Autos zwischen den Städten Brescia und Rom. 1927 wurde die Oldtimer Rallye zum ersten Mal ausgetragen und mit Unterbrechungen bis 1957 gefahren. Dann ließ das Interesse an dieser besonderen Rallye nach. Wiederbelebt wurde das Rennen, das durch die landschaftlich herrliche Toskana führt, erst 1977. Tausend Meilen – so lautet der Name Mille Miglia aus dem Italienischen übersetzt. Wer diese tausend Meilen fahren will, der muss nicht nur sehr gut Auto fahren können, sondern auch einen voll funktionsfähigen Oldtimer besitzen. Gesponsert wird die Rallye seit 1988 unter anderem vom Uhrenhersteller Chopard, deshalb erscheint jedes Jahr eine limitierte Armbanduhr: die Chopard Uhr Mille Miglia. Die Geschichte von Chopard beginnt 1860 mit der Eröffnung einer Werkstatt für Uhren und Schmuck durch Louis-Ulysse Chopard. Schnell wurde der Uhrmacher für seine besonders schönen Uhren bekannt und er spezialisierte sich schließlich auf Luxusuhren. Nach einer wechselvollen Geschichte übernahm 1963 die aus Deutschland stammende Familie Scheufele das Unternehmen und baute es zur Luxusmarke aus. Der gelernte Uhrmacher Karl Scheufele setzte diese Tradition fort. Bis heute gehören die mit größter Sorgfalt und von Hand hergestellten Uhren zu den besten und teuersten der Welt.

Alle Uhren, die aus der Werkstatt von Chopard kommen, auch die Chopard Uhr der Mille Miglia Reihe, haben ein unverwechselbares Markenzeichen, und zwar die Initialen L.U.C.. Diese drei Buchstaben stehen für den Firmengründer Louis-Ulysse Chopard. Die Uhren kann man aber noch an anderen Besonderheiten erkennen. So erinnert das Zifferblatt an ein Tachometer aus einem alten Armaturenbrett. Das Symbol der Rallye ist auf der Zwölf zu sehen und noch einmal auf der Krone. Auch das Armband der Mille Miglia bezieht sich auf das legendäre Rennen, denn das Muster auf dem Armband aus Kautschuk ist dem Profil eines Reifens von Dunlop nachempfunden. Das Gehäuse ist aus Stahl, hat einen Durchmesser von 40 mm und der Boden ist mit einem Sichtfenster verschraubt. Die Chopard Uhr Mille Miglia ist bis 5 bar wasserdicht und hat arabische Ziffern in Blau. Sie zeigt die Stunden, die Minuten sowie die Sekunden und auch das Datum an. In ihrem Inneren verbirgt sich ein mechanisches Uhrwerk mit einem automatischen Aufzug. Wenn Sie eine Uhr aus dieser Serie kaufen möchten, dann müssen Sie sich auf eine Liste setzen lassen, denn die Uhren sind immer auf rund 2000 Stück limitiert. Für ein Modell mit Stahlgehäuse zahlen Sie ca. 5.600,- Euro und für eines der auf 250 limitierten Roségold Modelle rund 10.000,- Euro.

Chopard Uhren und das Sponsoring des Unternehmens

Mit dem Sponsoring der legendären Autorallye lässt es die Familie Scheufele nicht bewenden, denn die Männer der Familie, Karl und Karl-Friedrich Scheufele, fahren die Chopard Uhr Mille Miglia auch immer selbst mit. Seit 1988 hat das Unternehmen Scheufele-Chopard die Schirmherrschaft über die Rallye übernommen und seitdem hat noch nie ein Mitglied der Familie das Rennen versäumt. Jedes Jahr im Mai gehen die Jaguars und Austins, die BMWs und auch die VW-Käfer wieder auf die 1.600 km lange Strecke. Seit einem schweren Unfall im Jahre 1957 darf sich das Rennen offiziell nicht mehr Rallye nennen. Die Fahrer können nur ein bis zwei Stunden pro Nacht schlafen, und wer die Tour letztendlich überstanden hat, der kommt meist sehr müde, aber auch sehr erleichtert wieder ins Ziel. Wenn die Sonne scheint, dann ist dieses Rennen ein Erlebnis, besonders wenn es durch so wunderschöne Landschaften wie auf dem Teilstück zwischen Florenz und Siena geht. Für die Fahrer ist aber besonders der letzte Teil mit bis zu 16 Stunden am Steuer, eine große Herausforderung. Im Jahr 2011r gab es einen Heimsieg für Italien durch Giordano Mozzi und seine Frau Stefania Biacca im Austin Martin.

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