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Newton und Sons Tourbillion Gold

Newton und Sons Tourbillion Gold

21.07.2011, 15:07 Uhr | am (CF)

Es gibt teure Uhren und es gibt kostbare Uhren. Die Newton und Sons Tourbillion Gold Herrenarmbanduhr zählt zur zweiten Kategorie. Wenn Sie eine dieser tollen Uhren besitzen wollen, dann werden Sie vielleicht mit Glück noch eine finden.

Gemessen an den alteingesessenen und bekannten Uhrenmanufakturen ist das Unternehmen Newton und Sons noch sehr jung, denn die Firma machte erst 2002 zum ersten Mal auf sich aufmerksam. Was Newton und Sons auf den Markt brachte, das war so ungewöhnlich und extravagant, dass die Fachwelt staunte und die Liebhaber von außergewöhnlichen Uhren Schlange standen, um eine Herrenarmbanduhr oder auch eine der wertvollen Uhren für Damen von Newton und Sons zu bekommen. Schon die ersten Serien Daymaster und Empire sorgten für Aufsehen, aber mit der Tourbillion Gold schufen Newton und Sons einen Klassiker, der nach wie vor zu den teuersten und begehrtesten Uhren der Welt gehört. Was macht die Tourbillion Gold so wertvoll? Die Herrenarmbanduhr Tourbillion Gold ist, wie der Name es schon vermuten lässt, aus 18-karätigem Rosé Gold und das, was sie so besonders macht, ist die Form. Eine Tourbillion Gold ist skelettiert, das heißt, Sie können das Uhrwerk sehen und das nicht nur am Boden oder wenn Sie auf das Zifferblatt schauen. Die Herrenarmbanduhr, von der es nur 33 Stück gibt, wurde mit römischen Ziffern und einem mit Saphirglas versehenen Gehäuse aus Edelstahl sowie mit einem analogen Uhrwerk und mit Handaufzug gefertigt. Als sie im Jahr 2006 auf den Markt kam, war sie bereits ein Sammlerstück.

Das Besondere an der Newton und Sons Tourbillion Gold Herrenarmbanduhr ist das „fliegende“ Tourbillion. Aus dem französischen übersetzt, bedeutet Tourbillion Wirbelwind und dabei handelt es sich um eine ganz besondere Vorrichtung in Armband- und auch Taschenuhren, die vereinfacht gesagt, die möglichen Fehler in der Ganggenauigkeit in Verbindung mit dem Einfluss der Schwerkraft ausgleichen soll. Das klingt komplizierter als es eigentlich ist. Erfunden wurde das Tourbillion im Jahre 1795 vom französischen Uhrmacher Abraham Louis Breguet, der auf seine Erfindung 1801 ein Patent bekam. Breguet hatte sich Gedanken darüber gemacht, ob eine Uhr überhaupt eine genaue Zeit anzeigen kann, wenn sie ständig bewegt wird. Damals gab es nur Taschenuhren, aber diese wurden von ihren Besitzern auch ständig aus der Westentasche gezogen, um nach der Uhrzeit zu sehen. Breguet baute eine Platine, das Tourbillion, über dem feststehenden Sekundenrad ein. Wenn sich das Sekundenrad einmal in jeder Minute dreht, dann schwingt das Tourbillion mit und balanciert die Lage und den Schwerpunkt der Gravitation aus. Ob ein Tourbillion allerdings bei modernen Uhren noch zeitgemäß ist, darüber gibt es verschiedene Meinungen. Da der Einbau einer Platine sehr kompliziert und kostspielig ist, sind Herrenarmbanduhren, die damit arbeiten, entsprechend teuer.

Newton und Sons Tourbillion Gold – ein Meisterwerk

In 200 Jahren wurden nur 700 Uhren mit einem Tourbillion ausgestattet und jede dieser Uhren ist eine Rarität. Da eine moderne Herrenbanduhr anders als eine nostalgische Taschenuhr ständig in unterschiedliche Richtungen bewegt wird, kann das Tourbillion nicht mehr so genau alle Lagen und Schwerpunkte ausgleichen. Umso erstaunter war die Fachwelt, dass eine renommierte Manufaktur wie Newton und Sons eine solche Herrenarmbanduhr auf den Markt brachte. Vorsichtshalber wurde die Stückzahl auf 33 limitiert und das macht die Uhr heute so wertvoll. In den letzten fünf Jahren hat Newton noch eine Reihe von fantastischen Uhren für Damen und Herren auf den Markt gebracht, aber weder die Uhren der Jumbo Reihe noch die Uhren der Serie Skala haben eine solche Popularität erreicht, wie die Tourbillon Gold. Wenn Sie sich für eine dieser ungewöhnlichen und seltenen Uhren interessieren, dann müssen Sie viel Glück haben, um noch eine zu finden. Die vergoldete Skelettuhr wird noch auf Sammlerbörsen und auch bei verschiedenen Auktionshäusern gehandelt, aber sie wird heute deutlich mehr kosten als sie einst gekostet hat.

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