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Crazy Hours von Frank Muller

Crazy Hours von Frank Muller

27.07.2011, 12:18 Uhr | fs (CF)

Crazy Hours – verrückte Stunden, so heißt eine ganz und gar untypische Uhr von Frank Muller, bei der es nicht nach dem Uhrzeigersinn, sondern bunt durcheinandergeht. Sie sind Gewöhnungssache diese Uhren, aber sie sorgen für Aufsehen.

Etwas anderes kreieren, weit weg von einer kommerziellen, herkömmlichen Uhr – das war der Gedanke von Frank Muller, als er die Uhren der Crazy Hours Serie entwarf. Sie erinnern ein bisschen an bunte Kinderuhren und auf den ersten Blick fällt es schwer sich vorzustellen, dass es auf dieser Uhr tatsächlich gelingt, die Zeit abzulesen, aber es funktioniert. Auf einer Crazy Hours von Frank Muller sind die Ziffern nicht wie bei einer „normalen“ Uhr angeordnet: Nur der Minutenzeiger geht seinen gewohnten Gang, der Stundenzeiger springt stattdessen hin und her. Mit ein bisschen Übung wird es aber möglich, die Uhrzeit abzulesen. Sie können diese verrückte Uhr in vielen verschiedenen Varianten bekommen, zum Beispiel mit einem bunten Zifferblatt, auf dem die Ziffern surrealistisch aussehen, wie von Salvadore Dalí entworfen, und die wirken, als würden sie wie Eis in der Sonne zerlaufen. Aber auch ganz normale weiße Ziffern auf einem schwarzen Hintergrund und auch knallbunte Ziffern in verschiedener Größe schmücken diese in jeder Hinsicht ungewöhnlichen Armbanduhren aus der Schweiz. Auch wenn die Crazy Hours Armbanduhren von Frank Muller wie Kinderuhren aussehen, sie gehören doch zu den wertvollen und teuren Luxusuhren, die in Handarbeit in den Ateliers des Künstlers unweit von Genf hergestellt werden.

Frank Muller gilt als ein Ausnahmetalent unter den Schweizer Uhrmachern, das immer wieder für eine neue Überraschung gut ist. Geboren wurde Muller 1958 in der Schweiz als Sohn einer Italienerin und eines Schweizers. Er wurde auf den Namen Francesco Muller getauft und zeigte schon als Junge ein reges Interesse an Uhren und wie sie gebaut werden. Er besuchte die bekannte Uhrmacherschule in Genf, wo er nach drei Jahren Lehrzeit einen Ruf als Spezialist bekam, der Probleme sehr schnell erkennt und auch beheben kann. Bereits mit 24 Jahren beriet er weltbekannte Uhrenfirmen wie Breguet, Lange und Söhne und auch Patek Philippe, deren Uhren er auch restaurierte. 1991 wagte Muller den Sprung in die Selbstständigkeit und gründete in Gentthod, einem kleinen Ort in der Nähe seiner Heimatstadt Genf, zusammen mit dem Edelsteinexperten Vartan Sirmakes sein eigenes Label, das Frank Muller Watchland. Bekannt wird das junge Unternehmen mit Uhren, die durch ihre eleganten Ziffern im Jugendstil auffallen. Bei Watchland arbeiten heute 500 Mitarbeiter, die 50.000 Uhren pro Jahr herstellen. Neben den Crazy Hours Uhren gibt es noch zwei weitere Uhrenserien, die Linie Pierre Kunz, die der gleichnamige Uhrmacher für Watchland designt und die Serie ECW, die sich mit einem modisch-sportlichen Design an den Wünschen der jungen Kundschaft orientiert.

Crazy Hours – eine Uhr erobert die Welt

Neben den Crazy Hours Uhren stellen immer wieder auch andere Uhren von Frank Muller Weltrekorde auf. So wurde zum Beispiel 1992 die komplizierteste Armbanduhr in der Werkstatt von Watchland gebaut und auch das sogenannte Cintrée Curvex Gehäuse ist eine Entwicklung der Watchland Werkstätten. 1996 entwarf Muller das Modell Master Banker, das drei statt der bisher bekannten zwei Zeitzonen hat. 2002 präsentierte Muller nach einer Entwicklungszeit von drei Jahren das Modell Revolution, eine Armbanduhr mit einem Tourbillon Uhrwerk, das in einem Glasgehäuse für den Träger sichtbar wird. Ein ganz besonderes Highlight ist aber die Grand Complication Aeternitas Mega 4, die alle bisherigen Grand Complication Uhren in den Schatten stellt. Nach einer fünfjährigen Entwicklungszeit brachte Frank Muller im Jahre 2009 eine Uhr auf den Markt, die alle Rekorde brach. Sie verfügt über 36 verschiedene Komplikationen, von den 25 sichtbar sind, einen Kalender für die nächsten 1.000 Jahre und sie besteht aus 1.483 Einzelteilen. Gekauft hat diese Uhr, die nur ein einziges Mal gebaut wurde, ein unbekannter amerikanischer Sammler, der dafür den sagenhaften Preis von 2,7 Millionen US-Dollar bezahlte.

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