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Speedmaster Professional von Omega

Speedmaster Professional von Omega

27.07.2011, 12:18 Uhr | se (CF)

Keine andere Uhr ist so in die Geschichte eingegangen wie die Speedmaster Professional von Omega. Sie war die erste Uhr im Weltraum und war dabei, als die ersten Menschen den Mond betraten. Heute ist sie ein Klassiker.

Am 21. Juni 1969 um 3.00 Uhr MEZ hielt die Welt den Atem an, denn mit Neil Armstrong und Edward „Buzz“ Aldrin betraten die ersten Menschen den Mond. Am Handgelenk trug Buzz Aldrin eine Speedmaster Professional von Omega, denn Armstrong hatte seine Armbanduhr an Bord der Raumfähre „Eagle“ gelassen, als Ersatz für die defekte Uhr des Shuttles. Die Speedmaster Professional von Omega, die Aldrin auf seinen Flug mit Apollo 11 und später auch auf seinem Mondspaziergang begleitete, wurde bereits zehn Jahre früher entworfen und gebaut. Die Schweizer Uhrenfirma Omega hatte mit der Speedmaster Professional ursprünglich eine Uhr gebaut, die als sportliche Uhr mit allem Komfort auf den Markt gebracht wurde, den Schweizer Uhren ausmachen. Das Modell, das durch seine sportliche Eleganz überzeugen konnte, wurde sehr gut verkauft. Bis heute hat sich an der Attraktivität der Speedmaster nichts geändert. Noch immer ist sie ein mechanischer Chronograph, der mit der Hand aufgezogen werden muss, sie hat immer noch Zeiger, die das Aussehen von Pfeilen haben und die typische Stahllünette ist auch noch heute ein Markenzeichen dieser Schweizer Präzisionsuhr. 1962 war allerdings das Jahr, in dem aus der Speedmaster Professional eine besondere Uhr werden sollte, denn in diesem Jahr suchte die NASA nach einer weltraumtauglichen Armbanduhr.

Die amerikanische Weltraumbehörde brauchte aus Forschungszwecken eine Uhr für die nächste Weltraummission und fragte unter anderem auch bei der Schweizer Firma Omega nach, stellte allerdings hohe Ansprüche an den „Weltraumchronographen“. So sollte die Uhr auch in der Schwerelosigkeit noch funktionieren und sie sollte extremen Vibrationen standhalten, wie sie beim Start einer Rakete entstehen. Ebenso sollte sie auch eine hohe Beschleunigung und harte Stöße vertragen können, nicht zu vergessen eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit an Bord des Raumschiffs. Vor allen Dingen sollte die Uhr, die der NASA vorschwebte, extreme Temperaturschwankungen verkraften können und zwischen 18° Grad minus und 93° Grad plus beständig sein. Die NASA begann zahlreiche Uhren zu testen und am Ende blieb nur die Speedmaster Professional von Omega übrig. Sie war genau die Uhr, die weltraumtauglich war und sie bekam von der amerikanischen Weltraumbehörde das Zertifikat „Flight-qualified bei NASA for all manned space missions“ – geeignet für Missionen der bemannten Raumfahrt. Die Uhr, die Buzz Aldrin auf seinem Flug mit Apollo 11 und bei der späteren Mondlandung tragen sollte, trug übrigens die Seriennummer 43. Damit war die Karriere dieser besonderen Uhr aber noch nicht beendet, denn die Speedmaster Professional startete noch viermal ins All.

Die Speedmaster Professional und der unendliche Weltraum

Da sich die Uhr aus der Schweiz bei der ersten Mondlandung so gut bewährt hatte, durfte ein weiteres Modell aus dieser Serie andere Astronauten auf ihren Missionen begleiten. Besonders auf dem dramatischen Flug von Apollo 13 wurde die Speedmaster zum Helden, denn nach dem legendären Funkspruch von Jim Lowell „Houston, wir haben ein Problem“ und dem Ausfall fast sämtlicher Instrumente, war die Uhr von Omega das einzige Gerät an Bord, mit dem die drei Astronauten überhaupt noch navigieren konnten. Für das nächste Weltraumabenteuer 1978 testete die NASA erneut Uhren und wieder war es eine Speedmaster, die alle Tests mit Bravour bestand. Nicht nur die Amerikaner waren von der Uhr aus der Schweiz begeistert, auch die russischen Kosmonauten kamen in den Genuss, eine solche Uhr im Weltraum zu tragen. 1975, 1993 und auch 1994 war eine Uhr von Omega dabei, die mit einer russischen Crew in den Weltraum flog. Die Uhr, die Buzz Aldrin auf dem Mond trug, ist übrigens bis zum heutigen Tag verschollen, denn sie ging auf dem Postweg zwischen der NASA und Aldrins Adresse verloren. Trotz umfangreicher Untersuchungen und Nachforschungen tauchte sie nie wieder auf.

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