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wanted.de Experience: Emotion mit Sinn - Edle und Starke Autos - Teil 2

wanted.de Experience - Teil 2

01.08.2011, 17:16 Uhr | Frank Lansky, wanted.de

wanted.de Experience: Emotion mit Sinn - Edle und Starke Autos - Teil 2. Foto: Katja Lenz für wanted.de

Foto: Katja Lenz für wanted.de

Männerträume wurden bei der wanted.de Experience wahr - zweiter Teil: Ähnlich entstand die mit einem Spezialöl gefüllte UX – das einzige Sinn-Modell, das mit einem hochwertigen Quarz-Werk läuft. Auch wenn die Zeitmesser nicht an das Militär geliefert werden, müssen sie enorme Tests über sich ergehen lassen.

Firmenchef Schmidt setzte ein Gehäuse einem Druck von 1600 Bar aus, das entspricht einer Tiefe von 16.000 Metern. Beim Drucktest gingen unsere Teilnehmer der wanted.de Experience lieber in Deckung, natürlich passierte nichts - unnötig zu erwähnen, dass weder das aus U-Boot-Stahl gefertigte Gehäuse noch das Glas zersprangen. Auch setzte der Kältetest den Uhren nicht zu – Sinn-Modelle müssen minus 45 Grad und auch 80 Grad Plus aushalten. Sinn leistet sich übrigens eine eigene, auf Gehäuse spezialisierte Tochterfirma, die SUG in Glashütte mit 30 Mitarbeitern.

Uhr hält Taschenmesser stand

Deren Qualität führte Sinn dem Team von wanted.de in kleinem Kreis vor: Selbst mit einem Taschenmesser ließ sich das Tegiment-Gehäuse nicht zerkratzen.

Die Experimentierfreude und der Fokus auf überlegene Technik hat Sinn mittlerweile schon rund 50 Patente eingebracht. Eines davon ist die Argon-Technologie: Um eine Mikro-Korrosion auf den Metallteilen der Uhr zu verhindern und um das Öl vor dem Altern und Verkleben zu schützen, wird die Raumluft aus dem Zeitmesser gesaugt. Dann wird Stickstoff hineingepumpt.

Zeit für eine neue Kapsel

Früher wurde Argon als Schutzgas verwendet, doch das ist nicht überall so  leicht zu beschaffen wie der heute verwendete Stickstoff. Außerdem wird eine kleine Kapsel mit bläulich-weißem Kupfersulfat-Pulver ins Gehäuse eingebracht. Die Feuchtigkeit aus der ins Innere nachrückenden Luft wird dadurch aufgesaugt und das Kupfersulfat färbt sich allmählich dunkelblau – dann ist es Zeit für eine neue Kapsel.

Trotz der Massen an Technologie in den Chronografen sind die Sinn-Uhren verglichen mit Herstellern auf vergleichbarem Niveau relativ günstig, wie die Fachleute in der wanted.de-Gruppe feststellten. Das liegt daran, dass Sinn auf den Zwischenhandel und vor allem auf teure Werbung verzichtet. Zwar gibt es mittlerweile fast 80 sogenannte Depots in der Bundesrepublik, in Österreich und in der Schweiz. Doch Sinn will nicht in den teuren Top-Lagen der Innenstädte vertreten sein; vielmehr setzt die Firma auf kleine Uhrmacher in den Randlagen, die ihr Handwerk verstehen und guten Service liefern. So sind die Margen für den Wiederverkauf niedriger als bei der Konkurrenz. Trotzdem will Firmenchef Schmidt seine Uhren nicht über den Preis an den Mann bringen, wie er den Gästen der wanted.de Experience beim Vier-Gänge-Menü verriet. Für ihn zählt die Technik, die sich gerade in seiner Auto-Leidenschaft manifestiert. Und so schließt sich der Kreis zum Thema Auto: Der alleinige Sinn-Eigentümer fährt dann und wann bei einer Oldtimer-Rallye in einem 220 SEB Cabrio Mercedes mit und nimmt auch die Zeit.

Dramen in der Welt der Autos und Uhren

Dass bei aller Technik die Welten der Autos und Uhren keineswegs frei von Emotionen sind, sondern dass es im Geschäft mitunter richtige Dramen gibt, berichtete uns Edel-und-Stark-Chefin Peschel. Einst habe ein Chauffeur ihrer Firma eine Braut mit einem Bentley Continental Flying Spur zuhause abgeholt und zur Kirche  gefahren. Sogar ein Helikopter sollte einschweben, um das junge Paar in die Flitterwochen zu entführen. Doch dazu kam es leider nicht: Als die Braut aus gutem Hause vom stolzen Vater zum Altar gebracht wurde, schritt ihr der Bräutigam plötzlich entgegen. Und ohne sie auch nur eines weiteren Blickes zu würdigen, flüchtete er in letzter Minute aus der Kirche und brauste mit seinem Jaguar davon. Ein Happy End fand dagegen eine Romanze bei Sinn: Schmidt erzählte uns, dass ein Kunde einst seiner Freundin durch eine neu gekaufte Uhr einen Heiratsantrag machte, indem er auf dem Boden die Frage eingravierte „Willst Du mich heiraten“? Die Graveurin musste schmunzeln, hakte die Sache ab und ging wieder an die Arbeit. Einige Zeit später bekam sie den aufgeregten Anruf einer jungen Frau: Sinn solle doch bitte jetzt schnellstmöglich den Gravur-Auftrag mit dem Wort „Ja!“ vorziehen – ihr Ehemann in spe warte schon seit drei Wochen ungeduldig auf eine Antwort. Klicken Sie sich auch durch unsere Foto-Show. Zurück zum ersten Teil.

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