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Die Carrera von TAG Heuer

Die Carrera von TAG Heuer

09.08.2011, 13:42 Uhr | aw (CF)

Die Carrera von TAG Heuer ist mit dem Rennsport noch enger verbunden als die Rolex Daytona. Ursprünglich erschien die Herrenuhr anlässlich des gefährlichsten Straßenrennens der Welt - genau das Richtige für Draufgänger mit Stillbewusstsein.

Der Schweizer Uhrenproduzent TAG Heuer hat sich, ähnlich wie Omega, ganz und gar der professionellen Zeitmessung im Sportumfeld verschrieben. Dementsprechend gilt die Marke für viele als nicht ganz so „en vouge“ wie beispielsweise eine Rolex oder Breitling, obwohl das mittlerweile zum Luxusgüter-Multi Moët Hennessy Louis Vuitton S. A. gehörende Unternehmen bei seinen Produkten nicht minder viel Liebe zum Detail an den Tag legt.

In der Sportwelt steht TAG Heuer vor allem für Präzision. So ging das erste Patent für einen Stoppuhrmechanismus 1882 genauso auf das Konto des Spezialisten aus La Chaux-de-Fonds wie der erste Quarzchronograph mit Weltgezeitenanzeige (1950) und Analoganzeige (1983). Frei nach dem Gestaltungsleitsatz „Form follows Function“ („Form folgt Funktion“) stehen Technologie und Nutzwert bei den Herrenuhren von TAG Heuer ganz klar im Vordergrund.

Offizieller Zeitmesser der Formel 1

Mit diesem Anspruch war das Unternehmen zwischen 1992 und 2003 der offizielle Zeitmesser der Formel 1, wohl die bis heute bedeutendste Kooperation der Schweizer. Daneben verrichteten TAG Heuer-Chronographen auch bei diversen IndyCar-Rennserien, den Olympischen Spielen sowie zuletzt bei der alpinen Skiweltmeisterschaft in St. Moritz ihren Dienst.

Im Hinblick auf eine Ausweitung des Kundenkreises positionierte sich das von Edouard Heuer in Saint-Imier gegründete Unternehmen in den vergangenen Jahren verstärkt im Lifestyle-Bereich. Gewichtige Testimonials wie die Hollywood-Beaus Leonardo DiCaprio, Brad Pitt und Uma Thurman reihten sich dabei neben Sportgrößen wie Fernando Alonso, Lewis Hamilton und Tiger Woods ein.

Für Herrenuhr-Enthusiasten bleibt TAG Heuer dennoch eine Marke, die vor allem für ultrapräzise Stoppuhren und Renn-Chronographen steht. Der Kult begann mit der Monaco, die unter anderem von Hollywood-Urgestein Steve McQueen im Rennfahrer-Kultfilm „Le Mans“ getragen wurde.

Die 1964 veröffentlichte Herrenuhr Carrera von TAG Heuer fungierte derweil als Hommage an das gefährlichste Straßenrennen der Welt, die „Carrera Panamericana Mexico“. Damals siegte der fünffache, von TAG Heuer gesponserte Formel 1-Weltmeister Juan Manuel Fangio in dem 3000 Kilometer langen Kraftakt quer durch Mexiko und legte damit unbewusst den Grundstein für eine Erfolgsgeschichte. Die Carrera von TAG Heuer ist bis heute die einträglichste und bekannteste Herrenuhr des Hauses. Seit der Veröffentlichungen gingen über 400.000 Exemplare über die Ladentheke – ein Erfolg, dessen Tage wohl noch lange nicht gezählt sind.

Bessere Ablesbarkeit in Extremsituationen

Jack W. Heuer, Urenkel des Firmengründers Edouard, nahm sich den Sieg Fangios zum Anlass, eine besonders gut ablesbare Herrenuhr für Tempofans zu entwickeln. Zu diesem Zweck wurde der Armierungsring im Plexiglas mit einer Fünftel-Sekunden-Skala erweitert, wodurch das Ziffernblatt um rund zwei Millimeter erweitert werden konnte. Das Design war in erster Linie funktionell und gradlinig, was der Carrera von TAG Heuer letztendlich ihren Kultstatus bescherte. Eine gute Sportuhr muss nicht überfrachtet und klobig daherkommen – sie kann auch mit Bravour fernab der Rennpiste gesellschaftsfähig sein.

Heute gibt es die Carrera von TAG Heuer in unterschiedlichen Variationen, die vom mechanischen Kaliber 360 bis hin zu schlichten Automatik-Ausführungen reichen.

Die Carrera-Modelle - darunter die Carrera Chronograph Tachymeter (von 2005, mit automatischem Chronograph), die Carrera Calibre 360 Limited Edition (von 2006, mit mechanischem Chronograph) sowie die Carrera Calibre 16 Day-Date (von 2008) - werden von der Serie „Grand Carra“ flankiert. Weiterhin erschien 2011 mit dem Carrera Mikrograph 1/100th Second Chronograph der weltweit erste mechanische Chronograph, der die 1/100stel Sekunde mit Hilfe eines zentralen Zeigers darstellt.

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