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Die Original von Rado

Die Original von Rado

09.08.2011, 13:42 Uhr | sc (CF)

Die Original von Rado gehört zu den bekanntesten Armbanduhren eines Herstellers, der sehr häufig auf eher unkonventionelle Materialien setzt. Obwohl das Modell zunächst gewöhnlich anmutet, ist die Oberflächenbeschaffenheit raffiniert.

Der 1917 gegründete Uhrmacher Rado mit Sitz in Lengnau im Kanton Bern gehört zweifelsfrei zu den bekanntesten Manufakturen des Landes. Mittlerweile ist das Unternehmen mit dem schlichten Schriftzug in schwarzen Lettern mit über 6000 Verkaufsstellen in rund 150 Ländern präsent. „Ein Schweizer Edeluhrhersteller mehr“, mag so mancher meinen. Doch genauso wie Rolex als technologischer Pionier beim Thema Datumsanzeige und Wasserdichte fungierte, ist Rado seit Jahrzehnten die innovative Speerspitze beim Einsatz neuer High-Tech-Materialien. Mit der Verwendung von polykristallinen Diamanten, Hartmetall, Keramik und Lanthan brachte Rado einen frischen Wind in eine Zunft, die jahrelang fast ausschließlich mit Gold, Platin und Edelstahl arbeitete. Dafür pflegt das knapp 500 Mitarbeiter große Unternehmen, das mittlerweile zum Schweizer Uhren-Multi Swatch gehört, eine eigene Entwicklungsabteilung. Trotz der technologischen Vorreiterrolle entspricht die Firmen-DNA am Ende des Tages dem typischen Muster schweizerischer Uhrmanufakturen: Es gilt, edle, zeitlose Produkte für eine tendenziell gut betuchte Klientel zu fertigen. In dieser Tradition stehen vor allem die Modelle mit dem Zusatz „Jubillé“, die auf Kundenwusch mit Gold- und Diamanten-Einsatz gefertigt werden. 

Mit dem Einsatz neuartiger Werkstoffe ging auch zwangsläufig der Hang zu innovativen Designideen einher. Wie kein zweiter schweizer Uhrmacher wagt sich Rado an futuristisch angehauchte, experimentelle Gehäuseformen und Gestaltungselemente. Der Gestaltungsansatz lässt sich dabei mit dem Leitmotiv „Weniger ist mehr“ zusammenfassen. Die meisten Kreationen von Rado sind dezent und zurückhaltend, gleichzeitig aber auch im Vergleich zu herkömmlichen Armbanduhren bahnbrechend und gewagt. Die anatomische Formgebung einer Rado Anatom schmiegt sich wie angegossen um das Handgelenk des Trägers. Gleichzeitig versprechen vor allem die Keramik-Modelle des Hauses eine unglaubliche Robustheit, die so manches Modell jahrzehntelang vollkommen kratzfrei überstehen lässt. Es ist vor allem den ultraharten Werkstoffen der Schweizer zu verdanken, dass die Marke Rado zwischen Rolex, Breitling und Co. immer wieder aus der Reihe zu tanzen weiß. Die Original von Rado erscheint zwischen futuristisch angehauchten Modellen wie der Ceramica oder der Sintra fast schon bieder: Bereits 1962 debütierte die dezente Armbanduhr unter dem Modellnamen „DiaStar“.

Die Original von Rado: Eine Armbanduhr fürs Leben

Die Fantasiebezeichnung ist eine Kombination aus „Diamant“ und „Star“ (Stern) und läutete die bis heute erfolgreichste Rado-Produktfamilie ein. Allein bis Ende der 1980er Jahre gingen über 1,5 Millionen Exemplare über die Ladentheke. Mittlerweile gibt der Hersteller an, über drei Millionen seines „Originals“ verkauft zu haben. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist nach wie vor der verhältnismäßig moderate Preis der Armbanduhr, die je nach Modell bereits ab 1000 Euro zu haben ist. Die Original von Rado war bereits unter der DiaStar-Fahne die damals erste kratzfeste Uhr der Welt. Sie blieb es auch in den kommenden Jahrzehnten, denn an die Qualität der speziellen Rado-Fertigung wusste kein Mitbewerber heranzukommen. Die extreme Hartmetall-Robustheit konnte die Original von Rado mit einer filigranen Designsprache verbinden, die in die Annalen der schweizerischen Uhrmacher-Geschichte einging. Im Vergleich zur massiven, hervorgehobenen Außenumrandung wirkt das Ziffernblatt betont zierlich. Ein standfestes Saphirglas, eine Hartmetall-Lünette sowie ein speziell dekoriertes, skelettiertes Werk zeichnen die 2005er Interpretation dieser unvergesslichen Armbanduhr aus.

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