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Die Ebel Classic Hexagon

Die Ebel Classic Hexagon

09.08.2011, 19:46 Uhr | ak (CF)

Die Ebel Classic Hexagon ist das Flaggschiff der selbsternannten "Architekten der Zeit" aus dem schweizerischen La Chaux-de-Fonds. Mehr denn je positioniert sich die Armbanduhr als Schmuckstück fürs Handgelenk.

Die Manufaktur Ebel, deren Bezeichnung auf eine Zusammensetzung der Gründernamen Eugene Blum und Alice Lévy zurückgeht, gehört heute zu den etwas weniger präsenten Edeluhrmanufakturen der Schweiz. An Erfahrung mangelt es dem Haus trotzdem nicht: Die 1911 gegründete Firma ist fast genauso lange im Geschäft wie Rolex und andere schweizerische Uhren-Multis. Die Manufaktur ist das Werk eines Paars, dass sich auf Anhieb komplementär zu ergänzen wusste. Während sich Eugene Blum für die technische Umsetzung der Uhren verantwortlich zeichnete, verschrieb sich seine Lebensgefährtin Alice Levy dem Design. Weiche, betont weibliche Formen prägten fortan die eleganten Produkte des Unternehmens, das zwischen 1999 und 2004 zum französischen Luxus-Konglomerat LVMH Moët Hennessy und mittlerweile zu Movado gehört. Die gestalterische Dynamik des erfolgreichen Duos sprach sich schnell auch fernab der Schweiz herum. Unter der Leitung von Charles Blum, dem Sohn des Gründers, konnte Ebel ab 1932 gehörig an Fahrt aufnehmen. Blum-Junior weitete das Vertriebsnetz der Armbanduhr-Manufaktur deutlich aus. Anno 1935 war Ebel darüber hinaus der erste schweizerische Uhrmacher, der das „Western Electric System“ instrumentalisierte. Dahinter verbarg sich ein damals neuartiges Messsystem zur Analyse von Uhrwerkspräzision.

Danach ging es Schlag auf Schlag weiter: Ebel belieferte eine Zeit lang den französischen Edeljuwelier Cartier und war Hauptausstatter der britischen Armee. Mit der Erfahrung aus dem Western Electric-Programm entwickelte die Firma 1957 die „Contrôle Technique des Montres“ (CTM). Das Messverfahren sollte die besondere Qualität schweizerischer Uhrmacher-Kunst herausstellen und wurde später ein zentraler Bestandteil in der Qualitätskontrolle durch das offizielle „Schweizer Chronometer Prüfungs-Institut“ (COSC). Ebel formte im Zuge dessen die Rahmenbedingungen, die das Uhrhandwerk in der Schweiz bis heute maßgeblich bestimmen. In die bis dato erfolgreichste Zeit der Unternehmensgeschichte startete Ebel unter der Leitung von Pierre-Alain Blum, Sohn von Charles Blum, ab 1970. Fortan betätigte sich der Armbanduhr-Hersteller verstärkt im Sportsponsoring, darunter auch im Rahmen der „Monte Carlo Tennis Open“ und dem „Swiss Open European Masters Golf Championship“. Durch die Verbindung namhafter Repräsentanten mit einem deutlich angekurbelten Marketing stieg Ebel infolgedessen endgültig in die Königsklasse des schweizer Uhrenzirkels auf. Nach vielen Experimenten besinnt sich das Haus heute auf seine alten Werte zurück: Modelle wie die Ebel Classic Hexagon zeugen bewusst von längst vergangenen Tagen.

Zurück in die Zukunft mit der Ebel Classic Hexagon

Nach der 1911 BTR-Kollektion sollte die Ebel Classic Hexagon-Produktfamilie im Jahr 2008 die ehrwürdige Eleganz klassischer Ebel-Armbanduhren im zeitgemäßen Gewand wiederaufleben lassen. Hierzu setzen die Uhrmacher auf drei Anzeigen für Gangreserve, Tag, und retrogrades Datum, ein betont puristisches Ziffernblatt-Design sowie edle, dezent geprägte Alligator-Lederarmbänder. Das Ganze verpackt die Ebel Classic Hexagon in ein charakteristisches, sechseckiges Mono-Coque-Gehäuse mit fünf Lünettenschrauben. Mit einem Gehäusedurchmesser von 45,6 mm fällt die Armbanduhr unweigerlich ins Auge. Wem das bereits zu wuchtig ist, greift zu den 2010 vorgestellten, abgewandelten Ausführungen im 41 mm-Format. Unter dem Strich positioniert sich die Ebel Classic Hexagon als eine Armbanduhr für alle Lebenslagen. Ob Büroalltag, Festdinner oder Freizeit – mit ihrer doppelten Faltschließe schmiegt sie sich wie angegossen um das Handgelenk und beweist Stillsicherheit. Besonders beliebt ist die dezente Ausführung mit weißem Ziffernblatt. Die schwarze Version, bei der das dunkelbraune Armband einem ebenfalls tiefschwarzem Croco-Leder weicht, hat dagegen deutlich markantere Lifestyle-Ambitionen und fungiert deutlich mehr als „Ausgehuhr“.

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