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Chopard - L.U.C 10 CF

Chopard: L.U.C 10 CF

19.08.2011, 15:11 Uhr | nw (CF)

Die L.U.C 10 CF von Chopard ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Überflieger: In Anlehnung an den Porsche GT3 fertigten die Schweizer im Rahmen von über 16.000 Stunden bei dieser Uhr ihr erstes automatisches Chronographenwerk.

Die 1860 gegründete Schmuck- und Uhrenmanufaktur Chopard mit Sitz in Genf gehört zu den prestigeträchtigsten Marken der Schweiz. Anno 1963 nahm die Geschichte der Firma eine interessante Wendung: Inhaber André Chopard, Nachkomme des Firmengründers Louis Ulysse Chopard, veräußerte den traditionsreichen Betrieb an die Pforzheimer Juweliersfamilie um Karl Scheufele. Fortan war die Geschichte der Firma, die auf den klingenden Namen „Le Petit-fils de L.U. Chopard et Cie, Fabrique des Montres L.U.C.” hört, zwangsläufig auch eine deutsche. Es folgte eine Entwicklung, die den Juwelier Scheufele über die Standorte Genf, Pforzheim und Fleurier auch weit fernab von Deutschland und der Schweiz berühmt machte. 1979 nahm das Wachstum durch die „Quarzkrise“ allerdings ein abruptes Ende. In seinem Wirken durch kostengünstige Quarzuhren aus Fernost nachhaltig bedroht, sah sich Chopard in einem existenziellen Zugzwang und entließ kurzerhand sämtliche Mitarbeiter der Uhrensparte. Mit der Neugründung der Chopard Manufacture SA 1996 in Fleurier fand Chopard allerdings wieder zur alten Größe zurück und wirtschaftet seither wieder höchst erfolgreich.

Die unter der Muttergesellschaft Chopard Holding SA geführte Unternehmensgruppe beschäftigt in diesen Tagen etwa 1700 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz von rund 800 Millionen Schweizer Franken (Stand 2007). Karl Scheufele Senior lenkt heute den Verwaltungsrat, während sein Sohn Karl-Friedrich als CEO das operative Geschäft leitet. Somit ist es nicht weiter verwunderlich, dass Chopard noch immer innovative, detailverliebte Produkte auf den Markt bringt, die stellenweise von einem kleinen, familiengeführten Betrieb mit Tradition zeugen. Eine fast maximale Fertigungstiefe sowie ein hohes Maß an Handarbeit machen Chopard zu einem der erfolgreichsten Uhr- und Schmuckproduzenten der Welt. Seit der Neugründung verfügt das Unternehmen wieder über eine eigene Uhrmanufaktur in Fleurier, wo die bekannten L.U.C-Uhren konzipiert und gebaut werden. Mit der Ausgliederung der Sparte machte Chopard einst deutlich, dass die „Haute Horlogerie“ keinesfalls ein Nebengeschäft, sondern ein wesentliches Standbein der Unternehmensphilosophie darstellt. Heute fertigt die Manufaktur etwa 3000 Uhrwerke jährlich. Sie alle tragen das „Contrôle officiel suisse des chronomètres“-Zertifikat, das der Technik höchste Präzision und Robustheit bescheinigt.

Chopard L.U.C 10 CF: Inspiration aus Zuffenhausen

Das Projekt L.U.C 10 CF gehört sicherlich zu den ambitioniertesten Werken in der jüngeren Geschichte von Chopard. Da Firmenlenker Karl-Friedrich Scheufele bekennender Porsche-Fan ist, hörte das Uhrwerk während der Entwicklung auf den Codenamen „GT3“ in Anlehnung an den gleichnamigen Wagen aus Zuffenhausen, dem Sitz der Firma Porsche. Bis Mitte 2006 wurde die L.U.C 10 CF von einem 25-köpfigen Team in über 16.000 Stunden minutiös auf Perfektion getrimmt. Am Ende stand ein Chronograph mit Automatikaufzug, zwei Drückern sowie einem Doppeldrücker-Mechanismus mit einer Start- und Stoppfunktion. Die Nullstellung des Chronographen beherrscht die L.U.C 10 CF genauso wie den Flyback sowie die Nullstellung der kleinen Sekunde. Das Werk kann mit der Krone in der ersten Position von Hand aufgezogen werden. Derweil ermöglicht die zweite Position eine Datumsschnellkorrektur. Mit der dritten Position schließlich stellt der Träger die Uhr mit Sekundenstopp. Den hohen Fertigungsaufwand bei der L.U.C 10 CF manifestierte die Chopard-Entwicklungsabteilung in drei Patenten. Dabei wurde unter anderem der Automatikaufzug, der sich beidseitig durchführen lässt und über ein Getriebe ohne Energieverlust verläuft, geschützt.

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