Die Cosmic von Omega

30.09.2011, 19:15 Uhr | ps (CF)

Selten und kostbar – in diese Rubrik lässt sich die Omega Cosmic am besten einordnen. Diese Uhr ist ein Meisterwerk der Schweizer Uhrmacherkunst, und da sie nicht mehr hergestellt wird, stieg ihr Wert in den letzten Jahren kontinuierlich an.

Omega ist der letzte Buchstabe des griechischen Alphabets und für den Schweizer Uhrenhersteller Omega steht das sinnbildlich für die Vollendung. In Bezug auf die Uhren des Unternehmens soll diese Bezeichnung auf die besonders hohe Qualität verweisen. Seit vielen Jahren ist Omega einer der bekanntesten Uhrenhersteller, der es immer wieder mit Geschick geschafft hat, sich in Szene zu setzen und sehr dezent, aber nachdrücklich für sich zu werben. Die Anfänge des Unternehmens waren allerdings eher bescheiden. 1848 eröffnete der Uhrmacher Louis Brandt in La Chaux-de-Fonds eine kleine Manufaktur unter seinem eigenen Namen. Als der Firmengründer starb und seine Söhne das Unternehmen erbten, zogen diese mit der Firma in den Ort Biel um und begannen die Herstellung der Uhren aus Einzelteilen in industrieller Fertigung vorzunehmen. Im Jahr 1898 wurden rund 100.000 Uhren von 500 Mitarbeitern des Unternehmens gefertigt. 1894 kam eine besondere Taschenuhr auf den Markt, die zum ersten Mal den griechischen Buchstaben Ω auf dem Zifferblatt trug. Seit dieser Zeit werden die Uhren unter dem Namen Omega verkauft. Anfang des 20. Jahrhunderts bot Omega spezielle Uhren für Sportler, Taucher und auch für Flieger an. Ab 1925 kam es zur Zusammenarbeit mit der Uhrenfirma Tissot, heute gehört das Traditionsunternehmen zur Swatch Group.

Gold und edles Krokodilleder – diese beiden Materialien bestimmen die Optik der Uhr mit dem Namen Omega Cosmic. Sie ist auf den ersten Blick unauffällig, wirkt schlicht und doch sehr elegant, auf den zweiten Blick aber offenbart die Omega Cosmic, dass sie zu Recht eine der begehrtesten Uhren der Welt ist, denn jedes auch noch so kleine Detail, das sich im Gehäuse verbirgt, ist aus hochwertigem Material. Als diese extravagante Herrenarmbanduhr in den 1940er Jahren der Öffentlichkeit präsentiert wurde, sorgte sie durch diese edle und kostbare Verarbeitung bei Uhrenliebhabern für Aufsehen. Ihren Namen hat die Omega Cosmic auch nicht umsonst bekommen, denn sie ist mit einem kompletten Kalendarium ausgestattet. Auf dem Zifferblatt sind neben den Anzeigen für den Tag und den Monat auch die Mondphasen zu sehen und das hebt diese Uhr, die in den Werkstätten von Omega in La Chaux-de-Fonds gefertigt wurde, unter allen anderen Uhren optisch hervor. Da diese ungewöhnliche Uhr von Omega nicht mehr gefertigt wird, gilt sie heute als ein sehr begehrtes Sammlerstück und ist, was den Preis angeht, mit den Klassikern aus dem Hause Rolex zu vergleichen.

Die Omega Cosmic – Luxusuhr in Vollendung

Omega hat es immer geschafft, sich effektiv und werbewirksam in Szene zu setzen. Schon bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles stellte Omega die Uhren für die Zeitmessung, und 1952 bei den Sommerspielen in Helsinki gab es durch Omega die erste elektronische Zeitmessung. In den folgenden Jahren machte das Unternehmen aber vor allem durch seine außergewöhnlichen Uhren von sich reden. Die Omega Cosmic war nur eins dieser Modelle, andere waren unter anderem die Speedmaster, die De Ville oder auch die Seamaster. Ein ganz großer Coup gelang Omega aber 1969, als die Speedmaster Professionell am Handgelenk von Buzz Aldrin als erste Armbanduhr der Welt für einen Weltraumeinsatz ausgewählt wurde, um auf dem Mond getragen zu werden. Aber nicht nur mit solchen Aktionen steigerte Omega seinen Bekanntheitsgrad, auch in einigen James Bond Filmen trug der britische Agent eine Uhr von Omega. Berühmter Werbeträger war aber auch der mehrfache Formel-1-Weltmeister Michael Schuhmacher, für den Omega Sondermodelle der Speedmaster anfertigte. Eine Uhr ist aber bis heute immer noch eines der schönsten Modelle, die je von Omega hergestellt wurden: Die Omega Cosmic.

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