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Chronographen von Vacheron Constantin

Chronographen von Vacheron Constantin

04.10.2011, 21:10 Uhr | tw (CF)

Der Name Vacheron Constantin ist untrennbar mit dem Begriff Luxusarmbanduhr verbunden. Denn Uhren aus dieser alten Manufaktur sind immer mehr als nur Geräte, um die Zeit anzuzeigen, sondern unter anderem ganz besondere Chronographen.

Das Uhrenunternehmen, das als das älteste der Welt gilt, die Manufaktur Vacheron Constantin, legt sehr großen Wert auf die Tatsache, nicht einfach nur alltägliche Uhren zu produzieren und zu verkaufen. Vielmehr zählen zu diesen Uhren aus Genf vor allem edle Chronographen, die mit perfekter Präzision überzeugen und dazu auch noch durch ihre große Eleganz beeindrucken können. Aber was macht eine Uhr zu einem Chronographen und was ist daran so einzigartig? Übersetzt heißt Chronograph "Zeitschreiber" und bezeichnet die Stoppfunktion einer Uhr. Bereits im Jahre 1800 gab es die ersten Taschenuhren mit einer Sekundenanzeige, die sich stoppen ließ. Wenn bei diesen Modellen die Zeit gestoppt wurde, musste allerdings das komplette Uhrwerk angehalten werden. Einfacher wurde es erst im Jahre 1821, als ein Franzose mit dem Namen Nicolas Rieussec den ersten Chronographen erfand und sich diese Erfindung ein Jahr später auch patentieren ließ. 1831 entwickelte dann ein Mitarbeiter der Firma Breguet die Idee des Chronographen weiter: Joseph Thaddäus Winnerl konstruierte eine Uhr mit stoppbarem Sekundenzeiger und einen Chronographen, bei dem zwei Sekundenzeiger übereinander lagen, die nacheinander gestoppt werden konnten.

Verfeinert wurde das Verfahren 1844 von Adolphe Nicole, der das Nullstellherz erfand, durch das nach dem Stoppen der Sekundenzeiger wieder auf null gestellt werden konnte. Im Jahr 1880 entwickelte dann Auguste Baud schließlich einen Zusatzmechanismus für den Stoppzeiger, wie er heute noch üblich ist. Vacheron Constantin war eins der ersten Uhrmacherunternehmen, das einen Chronographen für die Armbanduhr einsetzte und so die Stoppuhr am Handgelenk populär machte. Die Werkstatt des Uhrmachermeisters Jean-Marc Vacheron wurde 1755 in Genf gegründet. Die erlesenen Uhren, die der Meister hier anfertigte, machten sich bald einen Namen in ganz Europa. Der Kaufmann François Constantin, der 1819 in das Unternehmen einstieg, machte die Firma, die in Zukunft Vacheron Constantin hieß, noch populärer, indem er durch verschiedene Länder reiste und für die Produkte der Werkstatt warb. Weltruhm erlangte die Manufaktur Vacheron Constantin aber durch einen weiteren Mann im Unternehmen: Georges Auguste Leschot. Leschot konstruierte Maschinen für die Serienproduktion der Uhren, die hierdurch auch technisch ausgereifter wurden. Zuvor war noch jede Uhr von Hand hergestellt worden, was dazu führte, dass die Formen der Einzelteile voneinander abweichen konnten.

Vacheron Constantin – zeitlos elegante Chronographen

1880 wurde das Logo des Schweizer Unternehmens, in Form eines Malteserkreuzes, als Marke eingetragen, mit dem von da ab jede Uhr des Hauses gekennzeichnet werden konnte. 2005 feierte Vacheron Constantin sein 250-jähriges Bestehen und ist damit die älteste Manufaktur, die bis zum heutigen Tag durchgehend tätig war. Das Unternehmen hat seit seiner Gründung mehr als nur eine legendäre Armbanduhr für Herren auf den Markt gebracht. Eines der besten Beispiele für die Kunst der Schweizer Uhrmacher ist die Serie des Kalibers 1141. Diese Chronographen können nicht nur durch ihre ungewöhnliche Optik in Bi-Colour, Weiß- oder Roségold beeindrucken, sondern auch durch ein präzises und mechanisches Uhrwerk überzeugen. Die Uhren dieses legendären Kalibers werden mit der Hand aufgezogen und haben eine Höhe von nur 5,6 Millimetern. Unter Experten gilt dieses Modell sowohl optisch als auch technisch als eines der besten Chronographenwerke der Welt. Unter Sammlern und Liebhabern sind die hochwertigen Chronographen von Vacheron Constantin heute sehr begehrt.

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