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Derby - Ein Schuh für jede Gelegenheit

Derby: Ein Schuh für jede Gelegenheit

15.08.2012, 12:39 Uhr | th (CF)

Falls Sie noch keine Derby-Schuhe besitzen, dann sollten Sie schnellstens zum Schuster Ihres Vertrauens eilen, um sich ein Paar zu sichern. Die aus Großbritannien stammenden Modelle passen nämlich zu fast jedem Outfit.

Besitzen Sie ein Paar der klassischen und schicken Derby-Schuhe, dann sind Sie in Sachen Fußbekleidung fast für alle Situationen gewappnet. Der Derby gilt nämlich als das vielseitigste Herrenschuhmodell überhaupt. Seine Erfolgsgeschichte begann bereits im 19. Jahrhundert. Wer genau ihn wirklich erfunden hat, ist allerdings bis heute nicht ganz geklärt. Seine Bezeichnung hat der Schuh jedoch von einem Earl der britischen Grafschaft von Derby, der laut einer Legende eine etwas korpulentere Erscheinung bot.

Aus diesem Grund hatte er auch ein Problem mit den zu dieser Zeit gängigen Stiefeln und Schuhen - sie waren ihm einfach zu eng. So bat er einen ansässigen Schuster des Ortes, ihm doch Abhilfe für seine Schwierigkeiten zu verschaffen. Dieser ließ seinem kreativen Köpfchen freien Lauf und entwickelte schnell eine bis dahin noch unbekannte Idee: Statt die Seitenteile, wie bis dahin üblich, unter das Vorderblatt des Schuhs zu nähen, ließ er sie auf demselbigen aufliegen, das dann wiederum in die Zunge überging. Somit konnte eine offene Schnürung am neu entwickelten Derby angebracht werden. Der Vorteil dabei: Der Einstieg in den Schuh wurde wesentlich leichter als bei Schuhen mit geschlossener Schnürung. >>

Obwohl der Derby-Schuh als ein spezielles Grundmodell gilt, bildet er auch die Grundlage für andere Schuhmodelle, wie zum Beispiel dem Budapester. Wie zu Zeiten des übergewichtigen Earls wird der Derby-Schnitt noch heute als Schuh mit offener Schnürung definiert, der sich vor allem für Herren eignet, die breitere Füße und einen höheren Spann haben. Die verschiedenen Varianten des Klassikers werden als klassischer Derby, Steilderby, Spitzderby oder auch als Mokassinderby bezeichnet.

Wenn Sie die schicken Modelle tragen möchten, dann können Sie das beinahe bei jedem Anlass. Zum Beispiel passen Sie ideal zum Outfit für das Büro, aber auch bei einem feierlichen Look. Das war allerdings nicht immer so, denn lange Zeit hatte der Derby eher einen Ruf als Freizeitschuh. Mittlerweile ist er in der glatten und unverzierten Variante aber zum eleganten und stilsicheren Alleskönner aufgestiegen.

Wer die Schuhe nicht zum Anzug trägt, der kann sie auch mit einem lässigen Kord-Look kombinieren oder mit legerer Kleidung. Selbst zu Jeans passt der Derby. Dabei sollten Sie nur darauf achten, dass die Farbe des Schuhs mit dem Rest Ihrer Kleidung harmoniert.

Spezielle Derby-Modelle: Brogues

Die glatte Version, ohne Zierrat, wird übrigens Plain Derby genannt, falls Sie sich gleich bei Ihrem Lieblingsschuster über die gerade erhältlichen Modelle erkundigen möchten. Weisen die Schuhe dagegen eine Querkappennaht auf, dann werden sie Captoe Derby genannt. Doch wie sehen eigentlich Derbys aus, die nicht zu den anzugtauglichen Modellen gezählt werden?

Hierbei handelt es sich üblicherweise um Schuhe, die mit verschiedenen Arten von Lochmustern verziert wurden. Diese Modelle nennt man Brogues. Sie werden als Half-Brogues, Full-Brogues oder auch Full Brogue Longwing hergestellt, doch die Bezeichnung bezieht sich nicht nur auf Derbys, sondern auch auf andere Schuhe. Brogues waren ursprünglich die Schuhe gälischer Bauern, die die kleinen Löcher nutzten, um eingedrungenes Wasser besser aus den Schuhen zu entfernen.

Später wurden Sie dann von britischen Adligen gesellschaftsfähig gemacht. Heute werden die Löcher nicht mehr ganz durch das Leder gestanzt, sondern nur oberflächlich. >>

Mode-Kenner schreiben Brogues einen sportlichen Charakter zu.

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