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Haarausfall bei Männern: Was hilft?

Haarausfall bei Männern: Was hilft?

20.01.2012, 19:27 Uhr | am (CF)

Haarausfall bei Männern ist zwar ein weitverbreitetes Phänomen, kann aber ganz verschiedene Ursachen haben. Sind Sie betroffen, dann sollten Sie nicht verzweifeln, denn einige Tipps können helfen, gegen den Haarverlust vorzugehen.

Das leidige Thema Haarausfall beschäftigt viele Männer. Einige bemerken schon in jungen Jahren, dass ihr Haupthaar sich lichtet, bei anderen wird der Schopf mit fortschreitendem Alter lichter. Zwar ist der Verlust der Haare oft genetisch bedingt, er kann aber auch durch eine unausgewogene Lebensweise, Stress und die falsche Ernährung verstärkt werden. Tipp: Falls Sie von dem unangenehmen Phänomen betroffen sind, sollten Sie deshalb nicht in Panik verfallen, sondern erst einmal versuchen herauszufinden, welche Gründe für Ihren Haarverlust verantwortlich sind, um dann gezielt dagegen vorzugehen. Von Haarausfall wird aus medizinischer Sicht übrigens erst gesprochen, wenn der tägliche Verlust bei mehr als 100 Haaren liegt. Selbst, falls Sie einmal ein größeres Büschel Haare in Ihrer Bürste finden, muss das nicht unbedingt bedeuten, dass die Zeit für Ihr Haupthaar abgelaufen ist. Dass uns täglich Haare ausfallen, ist nämlich ein ganz natürlicher Vorgang und dazu kann auch gehören, dass die Haare zeitweise einmal mehr und einmal weniger stark ausfallen. Stärkerer Haarausfall kann auch an einem Mangel an Vitaminen liegen.

Wie auch der Rest Ihres Körper brauchen die Haare Vitamine, die Sie vor allem durch Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, mageres Fleisch und Fisch oder auch Milchprodukte zu sich nehmen. Daher sollten Sie auch Abstand von Crash-Diäten nehmen, denn diese können die Gesundheit des Haares ebenfalls strapazieren. Tipp: Fehlt Ihnen einmal die Zeit für die ausgewogene Mahlzeit, können Vitaminkapseln mit den Vitaminen A und E, B6, B12, Biotin, Zink und Niacin helfen, allerdings sollten diese Präparate die gesunde Ernährung nicht ersetzen. Auch Stress bei der Arbeit, durch Zeitdruck oder Ängste können die Ursache von Haarausfall bei Männern sein. Tipp: Helfen kann dagegen eine Umstellung des Alltags. Neben einem guten, täglichen Zeitmanagement ist auch eine ausreichende Menge Schlaf sehr wichtig. Außerdem können Entspannungsübungen durch autogenes Training oder Yoga hilfreich sein oder ein Entspannungstraining bei einem Therapeuten. In seltenen Fällen liegt die Ursache für den Haarausfall auch in einer Pilzinfektion oder auch Schuppenflechte. Tipp: Ziehen Sie Ihren Hausarzt zurate, wenn Sie sich unsicher darüber sind, welche Gründe in Ihrem Fall vorliegen und was Sie dagegen tun können.

Erblich bedingter Haarausfall

Eine häufige Ursache für den Verlust der Haare ist der hormon-erbliche Haarausfall, von dem Männer wesentlich häufiger betroffen sind als Frauen. Ausgelöst wird er durch eine vererbte Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegen männliche Sexualhormone, die auch Androgene genannt werden. In diesem Fall erfolgt der Haarausfall langsam, aber auch kontinuierlich. Das büschelweise Ausfallen der Haare ist bei dieser Ursache aber nicht typisch, sondern kommt eher bei den bereits genannten Fällen vor. Tipp: Ob Sie an erblich bedingtem Haarausfall leiden, können Sie durch einen sogenannten Trichoscan und ein Trichogramm feststellen lassen. Bei diesen Methoden wird die Anzahl der Haare, die sich im Wachstum befinden mit denen verglichen, die sich im Ruhestand befinden. Ist die Zahl der ruhenden Haare größer, liegt in der Regel der erbliche Haarausfall vor. Leider lässt sich dieser Haarausfall nicht aufhalten, sondern nur verzögern. Zwar gibt es Mittel, die den Wirkstoff Finasterid enthalten und die gegen die hormonelle Ursache Wirkung zeigen können, diese sind aber nur bei Männern zugelassen, die die 40 noch nicht überschritten haben, weil Sie auch die Prostata beeinflussen und noch dazu starke Nebenwirkungen haben können.

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