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Bleachingmethoden: Welche gibt es?

Bleachingmethoden: Welche gibt es?

16.03.2012, 19:02 Uhr | tg (CF)

Fallen Ihnen auch immer mehr Menschen mit strahlend weißen Zähnen auf? Wie machen die das bloß alle? Bleaching heißt das Zauberwort, doch wird es auf viele verschiedene Arten buchstabiert. Und nicht alle Methoden sind zu empfehlen.

Beim Bleaching gibt es mittlerweile viele verschiedene Methoden. Es wird beim Zahnarzt durchgeführt, bei manchen Kosmetikern, zu Hause nach Anleitung durch den Zahnarzt oder zu Hause mithilfe von in der Drogerie erhältlichen Bleaching-Sets. Diese Angebotsvielfalt weist schon darauf hin, dass sich das Bleaching schnell entwickelt hat und ein ungefährliches Standardverfahren geworden ist. Das ist aber nicht ganz korrekt. Und lassen Sie es auch am besten nicht drauf ankommen: Denn schlimmer als verfärbte Zähne sind auf jeden Fall Zähne, bei denen das Bleaching missglückt ist, und die wie ein Zebrastreifen aussehen. Außerdem besteht die Gefahr von Verbrennungen und Verätzungen des Zahnfleisches, wenn bestimmte Bleaching-Methoden unsachgemäß angewendet werden. Um diese und andere Gefahren zu vermeiden, ist es daher zwingend erforderlich, vorher die Zähne abchecken zu lassen. Bei Zahnfleischerkrankungen und Karries darf Bleaching nämlich nicht durchgeführt werden. Auch wenn häufig die hohen Kosten von 600 Euro fürs Bleachen beim Zahnarzt kritisiert werden, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass es sich hierbei im Grunde um eine Schönheitsoperation handelt. Und dabei sollten Sie keinesfalls am falschen Ende sparen.

Haben Sie sich für das In-Office-Bleaching beim Zahnarzt entschieden, wird nach Voruntersuchung und Zahnreinigung das Bleichgel auf Ihre Zähne aufgetragen und dann per UV-Licht oder Laser für 15 Minuten aktiviert. Bei dieser Variante müssen Sie keine Schienen tragen, allerdings müssen Sie eventuell die Behandlung noch einmal wiederholen, um den gewünschten Bleach-Grad zu erzielen. Diese Methode wird auch beim Kosmetiker angeboten, allerdings ohne Voruntersuchung. Zudem besteht dort ein erhöhtes Risiko unsachgemäßer Behandlung – die allerdings auch bei einem Zahnarzt nie völlig ausgeschlossen sein kann. Vergewissern Sie sich also, dass das Bleachmittel – in der Regel Wasserstoffperoxid – keine zu hohe Konzentration (also weniger als 30 Prozent) aufweist und die Lichtquelle nicht zu stark ist. Alternativ bieten Zahnärzte aber auch Home-Bleaching-Methoden an, bei denen kurz Abdrücke der Zähne genommen werden, um daraus Schienen zu fertigen. In diese Schienen füllen Sie dann zu Hause das Bleachmittel und tragen sie anschließend für ein bis zwei Stunden. Da das Bleachmittel bei dieser Methode nicht so stark ist, müssen Sie es ungefähr zwei Wochen anwenden, ehe Sie den gewünschten Farbton erreicht haben.

Die Zähne gebleacht – und dann?

Haben Sie Ihre Zähne professionell gebleacht, hält die Wirkung etwa drei bis vier Jahre an. Zum Vergleich: Die Wirkung bei Do-it-yourself Bleachkits aus Apotheken und Drogerien ist auf ein halbes Jahr beschränkt. Auch ist ihr Wirkungsgrad erheblich reduziert, sodass sie keine vergleichbar intensiven Resultate abliefern. Dennoch haben auch sie ihren Sinn. Mit ihrer Hilfe können Sie nämlich ihr professionelles Bleaching länger frisch halten. Alles in allem werden beim Bleaching neun Weißnuancen unterschieden. Es empfiehlt sich aber, damit vorsichtig umzugehen und nicht sofort ein Weiß anzustreben, das der totale Hingucker ist. Denn dann heißt es sofort, Ihre Zähne seien nicht echt und Sie hätten sie bloß gebleacht. Dezent sein, lautet auch hier die Maxime. Denn wenn Schönheitseingriffe als solche erkennbar sind, sind sie oft schon übers Ziel hinaus geschossen. Im Grunde geht es ja nur darum, getreu dem Motto "Sechzig ist die neue Vierzig" ein normal vitales Gebiss zu bewahren, dem man nicht jedes Glas Rotwein, jede Zigarre und jeden Kaffee ansieht.

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