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Schwitzen: Deo oder Antitranspirant?

Schwitzen: Deo oder Antitranspirant?

23.08.2012, 21:41 Uhr | fs (CF)

Zu viel Stress, Sommerhitze oder auch einfach nur Kaffeegenuss: Schwitzen kennt viele Gründe – und mindestens zwei Gegenmittel. Deo und Antitranspirantien. Um andere nicht mit Schweißgeruch zu belästigen, sollten Sie zugreifen: Nur zu was?

Männerschweiß mag für Frauen in gewissen Situationen anziehend und erotisch wirken, zu den meisten Tageszeiten ist der männliche Geruch aber eine Beleidigung für die Nasen Ihrer Mitmenschen. Sobald Sie merken, dass Sie ins Schwitzen geraten, und es unter Ihren Achseln in Strömen fließt, sollten Sie sofort zum Deo greifen. Denn es wird nicht mehr lange Dauern und der unangenehme Geruch umhüllt Sie wie eine Dunstglocke. Für den Einsatz von einem Antitranspirant ist es jetzt schon zu spät. Denn einer der Hauptunterschiede zwischen Antitranspirant und Deo ist der Zeitpunkt, an dem Sie Ihre Wirkung entfalten können. Grundsätzlich gilt zwar für beide Pflegeprodukte, dass Sie sie auftragen, bevor sich der Schweiß ankündigt, doch Deo erfüllt auch dann noch seinen Zweck, wenn eigentlich schon alles zu spät scheint. Das Antitranspirant sorgt hingegen dafür, dass der Schweiß gar nicht erst entsteht – zumindest nicht in dem Maße wie sonst üblich. Ob Sie sich für ein Deo oder ein Antitranspirant entscheiden, hängt damit einerseits vom akuten Zustand Ihrer Achselnässe ab, aber auch davon, welches Mittel gegen das Schwitzen Sie am besten vertragen. Schließlich haben beide eine völlig unterschiedliche Wirkweise.

Doch wie entsteht der Schweißgeruch überhaupt? Schweiß – ob von Männern oder Frauen – ist eigentlich geruchslos. Für den beißenden Geruch sind die natürlichen Bakterien verantwortlich, die auf der Haut und somit auch unter den Achseln angesiedelt sind. Sie zersetzen den Schweiß und verursachen erst dabei den unangenehmen Geruch. Es gilt also, entweder den Schweißfluss einzudämmen oder die Bakterien an ihrer Aufgabe zu hindern. Ersteres ist die Aufgabe von Antitranspirantien. Sie entfalten Ihre Wirkung entsprechend auch nur, bevor der Schweißfluss einsetzt. So lässt sich nicht nur der Schweißgeruch verhindern, sondern auch die unangenehmen Flecken auf dem Hemd, die unweigerlich verraten, dass Sie schwitzen. Verantwortlich dafür sind Aluminiumsalze mit schweißhemmenden Eigenschaften. Sie verstopfen beziehungsweise verengen die Schweißporen unter den Achseln bis zu einem gewissen Grad. Damit lässt sich der Schweißfluss um 20 bis 50 Prozent eindämmen. Da sich der Schweiß nun aber in den Poren unter den Achseln staut, kann es sein, dass Sie einen leichten Juckreiz verspüren oder es zu Irritationen der Haut kommt. Aus diesem Grund eignen sich Antitranspirantien nicht für jeden. Probieren Sie es einfach aus. Am besten Sie tragen den Schweißhemmer direkt nach dem Waschen auf, um eine gute Wirkung zu erzielen.

Antitranspiratien zur Vorbeugung, Deo für den Notfall

Wer das Antitranspirant nicht verträgt, sollte stattdessen auf Deo zurückgreifen. Auch hier empfiehlt es sich, es direkt nach dem Waschen aufzutragen, um eine bestmögliche Wirkung zu erzielen. Deos verhindern dabei nicht den Schweißfluss an sich, sondern hindern die Bakterien an ihrer Arbeit. Antimikrobielle Wirkstoffe töten die Bakterien ab oder hemmen diese beim Zersetzen des Schweißes. Alternativ oder zusätzlich kommen Enzymhemmer wie Triethylcitrat zum Einsatz. Ohne bestimmte Enzyme können die Bakterien ebenfalls nicht zur Tat schreiten. Um dem Ganzen noch eine wohlriechende Duftnote zu verpassen, kommen bekanntermaßen noch diverse Duftstoffe zum Einsatz. Auch hier verträgt nicht jeder die Inhaltsstoffe. Zu empfehlen ist in jedem Fall ein Deo, das ohne Alkohole auskommt. Ob Sie sich für ein Antitranspirant oder ein Deo entscheiden, hängt davon ab, welches Mittel Sie besser vertragen, aber nicht zuletzt auch davon, welches Ziel Sie erreichen wollen: Möchten Sie das Schwitzen möglichst eindämmen oder bloß den Schweißgeruch abmildern? Für den akuten Notfall eignet sich das Deo am besten: Denn wenn Sie bereits schwitzen, kann es zumindest das Schlimmste verhindern, während Antitranspirantien jetzt wirkungslos bleiben.

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