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Die besten Investment-Tipps

So investiert Mann richtig

03.12.2012, 09:59 Uhr | Frank Lansky , wanted.de

Die besten Investment-Tipps . Der Mercedes SL280 gilt als sichere Geldanlage.  (Quelle: Hersteller)

Der Mercedes SL280 gilt als sichere Geldanlage. (Quelle: Hersteller)

Selten waren die Zeiten besser um sein Geld sinnvoll in Luxusgüter wie einen "Youngtimer", eine edle Uhr, Kunst oder Immobilien anzulegen. wanted.de hat für Sie einige lohnende Geldanlagen herausgesucht und stellt Ihnen die besten Investments vor.

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Sachwerte sind Trumpf, denn wer spart, der wird enteignet – die Inflationsrate frisst die mickrigen Bankzinsen auf. Der Grund für das Übel: Die Notenbanken fluten den Markt mit billigem Geld, der Leitzins liegt nahe Null. Zudem stützen die Währungshüter kriselnde Staaten durch den Kauf von Anleihen. Deren Zinsen sinken, was auch die Guthaben-Zinsen bei den Banken nach unten zieht. Das Geld für den Kauf von Bonds drucken sich die Währungshüter selbst – nun greift die Inflation.

Tickende Rendite am Handgelenk

Schutz vor dem Verfall des Papiergeldes bieten nach wie vor edle Uhren. In jedem Fall ist es lohnenswert sich auf die Top-Marken, die eigene Kaliber und interessante Komplikationen herstellen, zu konzentrieren. Echte Uhren-Kenner setzen auf limitierte Auflagen oder die Newcomer der Uhren-Szene. Hier lohnt es sich, die "AHCI", die "Académie horlogère des créateurs indépendants" im Auge zu behalten.

Die Schweizer Organisation der eigenständigen Top-Uhrmacher wurde 1985 nach der großen Quarz-Krise gegründet. Interessant sind die Stücke von Aspiranten: Neue Kandidaten müssen nach zwei Jahren Wartezeit einstimmig von den anderen aufgenommen werden. Die Uhr eines Newcomers bringt spektakuläre Wertsteigerungen.

Altbauten sind immer gefragt

Die Top-Anlage in diesen inflationären Zeiten ist natürlich die Immobilie, vor allem, da die Hypotheken-Zinsen so niedrig wie nie sind. Doch wegen der Angst vor der Geldentwertung haben die Preise seit zwei Jahren rasant angezogen - inzwischen häufen sich die Stimmen, dass der Markt überhitzt. Vor allem in Universitätsstädten sind sanierte Altbauten besonders begehrt und versprechen die beste Wertsteigerung. Häuser aus der Gründerzeit und dem Jugendstil überzeugen nicht nur mit hohen Decken und hübschem Innen- und Außenstuck.

Ihre Qualität was die Dicke der Wände und der verbauten Materialien betrifft ist bis heute unübertroffen. Wer aber noch Schnäppchen sucht, der muss am besten selbst sanieren.

Interessante Teppich-Angebote aus dem Iran

Eine stilvolle Rendite lässt sich auch mit einem Teppich erzielen. Der Markt hat sich in den vergangenen Monaten rapide zugunsten der Käufer gedreht: Wegen des US-Embargos gegen den Iran gelangen große Mengen an feinen Stücken aus Ghom, Täbris oder Isfahan auf den europäischen Markt, was die Preise drückt.

Zunächst muss die Qualität ermittelt werden, dazu werden die Knoten pro Quadratzentimeter gezählt – je mehr, desto besser. Dann folgt eine ungefähre Umrechnung des angebotenen Teppichs auf den Quadratmeter-Preis, so können die Preise grob verglichen werden. Hier lohnt das Warten: Ein antiker Teppich kann mehrere hunderttausend Euro bringen.

Chancen bei Antiquitäten

Das Einkaufen lohnt sich zurzeit auch bei Antiquitäten, denn die sind in Zeiten des Landhaus-Stils und der minimalistischen Einrichtung kaum noch gefragt. Zudem werden durch den Erbübergang viele alte Stücke angeboten. Vor allem aus dem im Krieg nicht zerstörten Frankreich gelangen antike Möbel und Kronleuchter en masse auf den Markt. So zeigt der einzig existierende Index für alte Möbel, der "ACC Antique Furniture Index" des britischen Magazins "Antique Collecting", nach unten. Wer also die unvergleichliche Qualität von Stücken aus der Gründerzeit zu schätzen weiß, und darauf setzt, dass ein Großteil von Möbeln auf dem Sperrmüll landet und sich somit der Markt wieder verknappt, der kauft jetzt.

Arrivierter Automarkt

Schwieriger ist zurzeit die Schnäppchenjagd auf dem Automarkt. Auf großen Anleger-Messen wie der "Invest" in Stuttgart umlagern immer mehr Neugierige die Boliden. Gleichzeitig geben sich die Verkäufer von Oldtimern und Youngtimern arrivierter denn je – Werbung brauchen sie nicht, weil ihnen neben Sammlern aus dem Westen die Neureichen aus China die Tür einrennen. Somit sind echte Oldtimer kaum noch erschwinglich, eher lohnt der Blick auf bezahlbare "Youngtimer". Wer zum Beispiel vor zehn Jahren einen Mercedes 280 SL aus den frühen 1970er Jahren erworben hat, konnte damals mit gut 10.000 Euro fündig werden. Heute kostet ein gutes Modell rund 25.000 Euro.

Kunst schmückt das Heim

Noch schwieriger, aber durchaus lohnend ist die Kunst. Wer sein Heim schmückt und auf eine rapide Wertsteigerung hofft, der kauft am besten unentdeckte Künstler. Rat gibt hier beispielsweise die Berenberg Bank, die im Herbst 2011 eine eigene Tochter, die "Berenberg Art Advice", gegründet hat.

Fazit: Bei all diesen Lifestyle-Produkten ist Sachkenntnis gefragt, denn enge Nischenmärkte ändern sich schnell. Die beste Herangehensweise: Gekauft wird, was dem Junggesellen gefällt. Und wenn nebenbei noch eine nette Wertsteigerung heraus springt, dann umso besser

Schauen Sie sich in unserer Foto-Show an in welche Luxusgüter man sinnvoll investieren kann.

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