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Die Trends der Baselworld 2013

Das sind die Trends der Baselworld 2013

11.04.2013, 15:32 Uhr | Frank Lansky, wanted.de

Die Trends der Baselworld 2013. Auch Cuervo wird auf der Baselworld ausstellen. (Quelle: Hersteller)

Auch Cuervo wird auf der Baselworld ausstellen. (Quelle: Hersteller)

Die Uhrenwelt fiebert der Baselworld entgegen, der größten Uhren-Messe auf dem Globus. Vom 25. April bis 2. Mai werden wieder mehr als 100.000 Besucher in die Stadt am Rhein strömen. wanted.de hat sich in einer Preview erste Modelle und die aktuellen Trends angeschaut. Die Neuheiten der Baselworld 2016 finden Sie hier.

Seit Wochen laufen die Vorbereitungen der rund 1800 Hersteller aus 41 Ländern auf Hochtouren – einige Manufakturen haben bereits Informationen über wichtige Neuheiten vorgestellt. Natürlich werden wichtige Highlights erst mit großem Pomp zur Messe selbst vorgestellt – und bei den meisten neuen Uhren sind auch erst dann Preise zu erfahren.

Aus den Vorab-Veröffentlichungen lassen sich aber schon jetzt einige grobe Trends herausarbeiten. Zum einen sind einige futuristische Modelle zu sehen. Die zweite große Gruppe bilden elegante Klassiker. Bei diesen typischen Business-Uhren gibt es eher verhaltene Neuerungen. Das ist kein Wunder, denn das minimalistische Vintage-Design lässt nicht viel Spielraum für Neuinterpretationen. Ebenfalls überschaubar ist die Zahl der Modifikationen in der dritten großen Gruppe der sportlich-dynamischen Uhren. >>

Angesagt ist der Materialmix: Der Trend zu Carbon setzt sich fort, häufig wird dieser Hightech-Werkstoff mit Edelmetallen wie Gold oder Platin kombiniert. Folgend erhalten Sie eine subjektive Liste interessanter Uhren – und in unserer Foto-Show finden Sie noch die passenden Bilder dazu.

Gewagte Spielereien am Handgelenk

Eine enorm futuristische, aber dennoch angenehm zurückhaltende Uhr ist die "Ressence Type 3 Watch". Die erst im Jahr 2010 in Antwerpen gegründete Firma hat ihr pechschwarzes Meisterwerk in limitierter Auflage von 50 Stück auf den Markt gebracht. Aufgezogen wird die Uhr, indem sie auf den Kopf gestellt wird – auf der Unterseite muss nun ein Ring gedreht werden. Das geheimnisvolle Stück soll 23.000 Euro kosten. Eine technische Revolution verspricht Girard-Perregaux mit seiner neuen "Constant Escapement". Insgesamt fünf Jahre Forschung und Entwicklung steckte der Hersteller in diese Uhr.

Diese soll eines der letzten Rätsel der Uhrmacherkunst lösen – die permanente Kraftübertragung. Das Uhrwerk tickt in einem Weißgold-Gehäuse mit 48 Millimetern Durchmesser. Das Handaufzugkaliber ist nur 8 Millimeter hoch; das Gehäuse selbst misst 14,63 Millimeter. Die neue Uhr wird ohne Limitierung in der Haute Horlogerie Collection von Girard-Perregaux angeboten.

Wie aus einer anderen Welt präsentiert sich der Avantgarde-Hersteller HYT mit der H2 – auch in dieser Nachfolger-Uhr der voriges Jahr präsentierten H1, treiben Kolben eine Flüssigkeit an, um die Zeit anzuzeigen. In der Blogosphäre wurde heiß über diese Uhr diskutiert – offensichtlich gibt es eine kleine technische Herausforderung mit der Temperatur bei dieser Uhr. Am Arm verhält sich das durchsichtige und grüne Öl im Glasrohr anders, als in abgezogenem Zustand. Dennoch soll das gute Stück 90.000 Franken, also fast 74.000 Euro kosten.

Zeitlose Eleganz und Vintage-Look

Das genaue Gegenstück zu den wilden Entwürfen der Design-Punks sind die klassischen Uhren. Glashütte Original stellt in Basel die Modelle "Senator Panoramadatum" und "Senator Panoramadatum Mondphase" mit leicht modifiziertem Design vor. Zunächst wurde die Lünette verschlankt, damit erhält das silberkörnige Zifferblatt mehr Raum. Während bei den bisherigen Modellen ein Drücker auf der Position von 8 Uhr zur Nullstellung des Sekundenzeigers diente, wird nun ein im Gehäuse versenkter Korrektor diese Arbeit übernehmen. Ein besonders schöner Zeitmesser mit historischen Anklängen ist die "Historiador Flameante" des Schweizer Herstellers Cuervo y Sobrinos – der hat kubanische Wurzeln, wie der Name schon vermuten lässt. Die Uhr bietet ein minimalistisches 50er-Jahre-Design. Das Handaufzugswerk basiert auf dem ETA 7001 und bietet außer der kleinen Sekunde keinerlei Schnickschnack. Namensgeber dürfte das kunstvoll geschliffene silberfarbene flammende Zifferblatt sein.

Neues vom Sport Einen sehr interessanten Zeitmesser für Taucher und Wassersportler hat die Firma Clerc mit dem "Hydroscaph H1 Chronometer" vorgestellt. Mit Gummi-Armband soll die Uhr 5900 Dollar, also rund 4500 Euro kosten, mit Alligator-Leder sind es etwa 4800 Euro. Eine imposante Uhr für Menschen mit muskulösen Armen – und garantiert hart im Nehmen beim Sport. Traditionelle Technologie packt der Genfer Hersteller Franc Vila in ein super-futuristisches Design, das recht sportlich ist. In der "Intrepido Tourbillon" ist das Handaufzugswerk mit dem Wirbelwind in ein Uhrwerk verbaut, das Rotgold mit beschichtetem Titan verbindet. Das ultra-exklusive Stück wird nur achtmal gebaut, ein Preis war noch nicht zu erfahren. Komplette Neuorganisation der Messe

Abschließend noch ein Tipp für Besucher: Das Messegelände wurde von der MCH Group für 430 Millionen Franken komplett umgebaut.  Die Veranstalter hoben die räumliche Trennung von Uhren- und Schmuckmarken auf. Somit finden sich in der Halle 1 die weltweit führenden Uhren- und Schmuckmarken. In Halle 2 werden die anderen Marken platziert sein, die in der Uhren- und Schmuckindustrie aktiv sind, wie der Aussteller schreibt. Soll heißen: Einige Firmen werden in der zweiten Reihe Platz nehmen müssen. Genau deswegen wird erstmals Eterna nicht mit von der Partie sein, die Manufaktur sagte aus Protest ab. Die reinen Schmuck-Hersteller erhalten eine eigene Ausstellung namens "Stones and Pearls" in Halle 3. Die Maschinen- und Zulieferindustrie ist in Halle 4.U vertreten, im Gebäude 4 sind zudem die "National Pavilions" mit den Länderbeteiligungen platziert.

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