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Streetstyle: Fashion Week Berlin

Berlin Fashion Week – stylishe Insidertipps

08.07.2013, 11:20 Uhr | Sabine Kelle, wanted.de

Streetstyle: Fashion Week Berlin. Streetstyles Berlin Fashion Week 2013: Männermode auf der Straße. (Quelle: perezyperez.net)

Die Streetstyles der Berliner Fashion Week. (Quelle: perezyperez.net)

Da stand Berlin mal wieder Kopf: Die Stadt war voll mit Modebegeisterten und durchgestylten Menschen. Tagsüber wurden die Trends von morgen vorgestellt und große Geschäfte gemacht, abends tobte der typische Berliner Party-Wahnsinn, denn es war Fashion Week. Doch wo geht Man(n) abseits des Laufstegs shoppen, essen und feiern? Wir haben uns umgehört.

Foto-Serie mit 9 Bildern

Dass Frauen sich für die große Modesause in Berlin seit Wochen einen Kopf machen, was sie einpacken, anziehen oder einkaufen werden, das ist klar. Doch auch am Mann geht das halbjährliche Modespektakel nicht mehr spurlos vorbei: Inzwischen finden sich in Berlin neben ausgefallenen Paradiesvögeln vor allem immer mehr stylishe Herren, die die Trends von morgen schon seit gestern tragen und leben.

Der Look von Berlin

Der Berliner im Allgemeinen hat nicht gerade den Ruf besonders elegant zu sein. Den Look von Berlin könnte man eher als entspannt, lässig bis nachlässig bezeichnen. Das färbt auch auf die modebegeisterten Berlinbesucher ab: Der eine kombiniert ein Jackett zur Armeehose, oder wählt ein lässiges Shirt statt dem gebügelten Hemd. Zum eleganten Anzug werden die guten alten Lieblings-Sneaker getragen, was bei dem anstrengenden Messe-Marathon durchaus clever ist.

Im Zuge des guten Wetters zeigen sich Herren aller Altersgruppen auch gerne in Bermudas und extrem hochgekrempelten Hosen. Um den Look trotzdem stilvoll zu halten, wählt man schicke Leder-Schuhe oder Boots.

Farbe – nein danke

Wurde im letzten Jahr noch für diesen Sommer der Griff zu mehr Farbe propagiert, so spürte der Handel schnell, dass Man(n) es in der Sommermode doch nicht so bunt treiben mag. Das zeigt der Berliner deutlich. Farbe ja, aber bitte dezent. Blau bleibt dabei für die meisten die Nummer eins und wird nur von einigen mit starken Farben wie Rot akzentuiert. Lässiger wirken dann doch Looks mit verwaschenen Farbtönen von Blau in allen Schattierungen, über Oliv bis hin zu farbigem Grau. Der Klassiker Schwarz bleibt zurzeit im Schrank und wird wenn dann nur in einer verwaschenen, eher anthrazitfarbenen Variante getragen. Mann fällt lieber durch bewusst gesetzte Details auf: Ein edles Hemd mit einem feinen Webmuster,

eine gehäkelte Krawatte (von Luis Trenker), die teure weil handgewebte Jeans (von PRPS) oder ein cooler Motorradhelm in Retro-Look machen das Outfit erst perfekt. Coole Accessoires, wie großzügige Shopper, lässige Schals und sommerliche Hüte setzen stylishe Akzente. Auch junge deutsche Designer kommen beim Berliner Publikum bestens an und werden mit Stolz getragen sowie gemixt. Die schicken Designerteile dürfen, ja müssen geradezu mit genialen Vintage-Klamotten konterkariert werden, was ihnen einen neuen, eigenen Ausdruck verleiht. Ja, der Berliner weiß sich in Szene zu setzen. Da fragt man sich, wo Mann in der Stadt shoppen geht. Doch auch bei der Frage nach dem geheimen Shoppingtempel gerät der Berliner oder Besucher der Stadt ins Grübeln. Ja, wo geht Man(n) hier eigentlich einkaufen?

Die Modehauptstadt ein Shopping-Flop? Auf Anhieb weiß da niemand eine Antwort und verweist lieber auf Harvey’s in New York und Colette in Paris. Bei Vintage Klamotten wird logischerweise gerne der Flohmarkt am Mauerpark genannt, doch das zählen wir hier mal nicht als echten Insider-Tipp. Aber irgendwo muss der Herr doch in der angeblichen Mode-Hauptstadt eine wohl sortierte Auswahl finden. Nach intensivem Grübeln fallen dann endlich Namen wie Amorph (Savignyplatz), 14oz (der Shop von Bread and Butter Chef Karl Heinz Müller), rung.napa (Charlottenburg), Trüffelschwein und sowieso die Gegend rund um die Münzstraße (Mitte). Na bitte, es geht doch! Relaxen beim Mode-Marathon

Dem Messebesucher oder gar Aussteller bleibt nach einem langen Fashion-Tag kaum noch Zeit sich in der Stadt umzusehen. Dafür geht er dann wenigstens etwas essen und feiern, oder? Ja, manchmal. Wenn das Hotelbett nicht zu sehr lockt, dann stehen für den Berlinbesucher das Spindler & Klatt sowie das Sage Restaurant ganz hoch im Kurs. Kein Wunder, wer will sich nach einem anstrengenden Messetag nicht bei Cocktails und erlesenen Häppchen am Ufer der Spree entspannen?

Wer Feiern will, der muss sich eigentlich nicht kümmern, denn Einladungen zu einer der unzähligen Label- und After Show Partys gibt es förmlich wie Sand an der Spree. Vom angesagten Club bis zum abgeranzten Fabrikgebäude ist alles dabei. Wer tagsüber zwischen den Modenschauen am Brandenburger Tor kurz dem Rummel entfliehen will, spaziert entweder mit einer Currywurst durch den Tiergarten oder stößt mit einem kühlen Bier im Hofgarten des Theodor Tucher an. Eine herbe Abwechslung nach all dem Sekt im Festzelt ist auch dringend nötig.

Stylish durch die Nacht

Berliner oder Insider halten sich mit Empfehlungen für den Abend gerne bedeckt. Wen wundert’s, schließlich ist der Hauptstädter bekannt dafür, dass er gerne unter sich bleibt. Ein paar Geheimtipps konnten wir dem einen oder anderen Herrn dann doch entlocken. Wer im turbulenten Friedrichshain entspannen will, der geht in die Sieben. Dekadent Cocktails schlürfen kann man im schicken Reingold in Mitte. Und urig ein Bier trinken und dabei neue Bands entdecken soll man im Ä in Neukölln. Nach so viel Feierei muss man gestärkt in den nächsten Fashionweek-Tag starten. Dafür wurde uns ein üppiges russisches Frühstück im Gorki Park (Mitte) ans Herz gelegt. Etwas schicker und mit einer großen Auswahl an erlesenen Kaffee-Sorten und feinen Torten tischt das Sowohl-als-auch (Prenzlauer Berg) auf. Ja, der Berliner ist insgeheim dann doch ein echter Genießer. Aber bitte nicht weitersagen!

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