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Sonnenbrillen - Stylisher Schutz

Die Sonnenbrille – eine blendende Erfolgs-Geschichte

23.09.2013, 08:20 Uhr | Sabine Kelle, wanted.de

Sonnenbrillen - Stylisher Schutz. Sonnenbrillen für Männer - coole Modelle von Ray Ban und Co. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Sonnenbrille ist Accessoire und Schutz zugleich. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Piloten und Bergsteiger brauchen sie unbedingt, auch Party-People und Sonnenhungrige kommen ohne sie nicht aus: Die Sonnenbrille ist Accessoire und Schutz zugleich. Zu den aktuellen Sonnenbrillentrends 2016 gelangen Sie hier.

Foto-Serie mit 7 Bildern

Not macht erfinderisch: Als es die Bewohner der nördlichen Hemisphäre im ewigen Schnee und Eis leid waren, mit verkniffenem Blick umherzulaufen, nutzten sie zum Schutz zunächst ein einfaches Stück Holz oder einen Knochen. Mit einem schmalen Schlitz versehen, diente dies als wirksamer Schutzschild, der die Augen vor Licht, Wind und Staub bewahrte. Noch heute funktioniert so die Schneebrille der Eskimo.

Die erste Sonnenbrille im 18. Jahrhundert

Kaiser Nero blickte durch einen grünen Smaragden, um unter der brennenden Sonne Roms beim Anblick von Gladiatorenkämpfen den Durchblick zu bewahren. Brillen gibt es zwar seit mehr als 2600 Jahren. Doch erst im 15. Jahrhundert kamen kluge Köpfe auf die Idee, die Gläser zu tönen. Doch es sollte bis 1752 dauern, bis der britische Optiker James Ayscough

Brillen mit blau und grün eingefärbtem Rauchglas vorstellte, um so die Augen vor schädlicher Sonnen-Strahlung zu schützen.

Getönte Gläser

Lange tüftelten Ärzte, Wissenschaftler und Optiker herum, ob gelbe, grüne oder blaue Gläser den besseren Schutz gegen aggressive Sonnenstrahlen bieten. Erst 1980 belegte der Schweizer Augenarzt Alfred im Jahr 1908 die schädlichen Auswirkungen der UV-Strahlung. Doch clevere Geschäftsmänner wussten bereits Jahre zuvor schützende Brillen zu vermarkten. Der Kaufmann Josef Rodenstock bot schon seit 1905 Brillen zum Schutz vor UV-Licht an. Bis heute gehört Rodenstock zu den erfolgreichsten Marken auf dem Brillen-Markt. Ebenso entwickelte die Firma Schott unter der Bezeichnung Umbral getönte Schutzgläser.

Eine Frage des Stils

Galten Sonnenbrillen anfangs als unstylish, so überzeugten schließlich die Argumente von Augenärzten. Letztendlich waren es jedoch Filmstars, Musiker und prominente Politiker, die den brillenförmigen Sonnenschutz salonfähig, ja gar trendy machten. Innovationen wie Polarisationsgläser (Gläser, die Blend- und Spiegelungseffekte vermindern) oder phototrope Gläser (Gläser, die sich mit zunehmender Intensität der UV-Strahlung stärker eindunkeln und bei Verringerung der Bestrahlung wieder aufhellen) machen Sonnenbrillen zum praktischen sowie stylishen Begleiter zugleich.

Aviator von Bausch &Lomb Zum echten Kult-Objekt avancierte ein Produkt der amerikanischen Firma Bausch & Lomb: die Aviator Brille. Bereits 1934 brachten die Amerikaner dieses Modell auf den Markt. Schnell gründete der Konzern die Tochterfirma Ray Ban und legte damit den Grundstein für eine bis heute andauernde Erfolgsgeschichte. Die Sonnenbrille im Piloten-Look ist für jedermann ein fester Begriff. Mit ihrem zeitlosen Chic hat sie über die Jahre nichts von ihrem Style und Charme eingebüßt. Die Wayfarer ist Kult

Knapp zwanzig Jahre später folgte das zweite Kult-Modell: 1952 präsentierte Ray Ban ein für damalige Zeiten super modernes Modell – den Wayfarer. Der neue Look mit dem trapezförmigen Rahmen aus schwarzem Kunststoff begeisterte besonders die Prominenz. Stars wie James Dean und Roy Orbison verhalfen der stylishen Brille zu weltweitem bis heute ungebrochenen Erfolg und machten sie zum Klassiker. Ihr Markenzeichen: Neben der typischen schwarzen Kunststofffassung ist der Rahmen der Brille mit kleinen länglichen Silbernieten auf Bügeln und Backen versehen. Noch heute ist die Glasfarbe "G15" (Graugrüne Glasfärbung) der Verkaufsschlager bei Ray Ban. Mit einer Adsorption von 85 Prozent des sichtbaren Lichts und der Blockierung eines Großteils des Blaulichts sorgen diese Gläser nicht nur für optimalen Schutz,

sondern auch für eine klare und natürliche Sicht.

Form follows Function Neben dem Glas ist das Design des Rahmens ein wichtiger Faktor für optimalen Schutz. So kann beispielsweise bis zu 60 Prozent des Sonnenlichtes seitlich rund um den Rahmen einfallen. Früher wurden Sonnenbrillen einfach mit einem Stück Leder an den Seiten versehen. Eine wirklich gut schützende Brille ist deswegen so geformt, dass sie nur einen möglichst schmalen Spalt zwischen Gestell und Kopf des Trägers offen lässt. Aus diesem Grunde sind Sportbrillen, beispielsweise zum Skifahren, ergonomisch auf die Kopfform abgestimmt und verhindern so den Einfall von Streulicht. Individuelle Shades

Wer sich mit schicken Shades schmücken will, greift heute zu individuellen Modellen  und setzt auf das zu ihm passende Image: Ob aus edlen Hölzern inklusive nachhaltigem Engagement für den Regenwald, hochwertigem Büffelhorn oder absolut bruchfestem Hightech-Kunststoff gefertigt – beim Material der Rahmen bleibt kein Wunsch offen. Auch das Design kennt keine Grenzen: Bisweilen wird aus dem getönten Nasenfahrrad ein einzelner Schirm im futuristischen Look. Auch Ray Ban ruht sich nicht auf dem Erfolg der beliebten Klassiker aus. Der Trend zur Individualisierung geht an dem Brillen-Hersteller nicht vorbei. Seit diesem Jahr können Sie sich online Ihr persönliches Modell zusammenstellen. Mit ein paar Klicks kreieren Sie sich DIE perfekte Sonnenbrille: Sie haben die Qual der Wahl aus verschiedenen Rahmen und Glasfarben. Selbst ein persönlicher Schriftzug auf den Bügeln ist möglich! Fazit: Aus dem einstmals formlosen Objekt ist ein schickes Prestige-Objekt geworden und kaum jemand mehr geht im Sommer "oben ohne" aus dem Haus.  Die großen Modehäuser wie Gucci und Co. generieren einen Großteil ihrer Umsätze mit Lizenzen aus Sonnenbrillen.

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