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Luxusuhren mit Keramik

Uhren aus dem Hightech-Rohstoff Keramik

28.10.2013, 14:25 Uhr | Frank Lansky, wanted.de

Luxusuhren mit Keramik. Keramik-Uhren sind in der Branche zwar noch relativ jung, aber definitiv im Kommen. (Quelle: Hersteller)

Keramik-Uhren sind in der Branche zwar noch relativ jung, aber definitiv im Kommen. (Quelle: Hersteller)

Keramik ist so alt wie die Menschheit selbst: Unsere Vorfahren bauten sich in der Antike Töpfe und Teller aus Materialien, die sie aus der Erde kratzten - aus Ton und Porzellan. Damit haben heutige Werkstoffe nichts mehr gemein – sie überzeugen vor allem, weil sie hart und kratzfest sind. In der Uhrenbranche sind Keramik-Uhren noch relativ jung, aber sie sind definitiv im Kommen. wanted.de hat sich umgeschaut.

Foto-Serie mit 5 Bildern

Die herkömmliche Stahluhr hat ein kleines Problem: Mit der Zeit zeigen sich Kratzer und Furchen auf der Uhr, was einmal auf Hochglanz poliert war, wird matt und umgekehrt. Keramik-Uhren dagegen sind viel robuster, sie zeigen enorme Widerstandskraft gegen Stöße, Stürze vom Tisch und das Anrennen gegen Möbel.

Außerdem sind sie bestens für Sportler geeignet, die auch auf dem Fahrrad, hinter dem Steuer oder beim Eisenbiegen einen verlässlichen Zeitmesser brauchen. Wer also mit Keramik einen lärmigen Polterabend verbindet, der liegt im Zeitalter der Hightech-Materialien falsch – Keramik ist nahezu unkaputtbar.

Keramik ist ein weitgefasster Begriff, der viele Rohmaterialen umfasst. Im Allgemeinen ist Keramik all das, was sich durch einen Brennprozess von oberhalb 900 °C zu festen Produkten verbinden lässt. >>

Yttrium-Zirkonium-Keramiken beispielsweise sind so zäh und bruchsicher, dass sie in der Zahntechnik als stabiles Kronen- und Brückengerüst eingesetzt werden. Vergessen wir nicht den Druck, den Zähne aushalten müssen.

In jeder Farbe herstellbar

Der Vorteil: Keramik lässt sich in jeder Farbe herstellen und so der Anmutung der anderen Zähne anpassen. Die Uhren-Industrie bietet Keramik natürlich vor allem in schwarz an. Außerdem werden Keramiken für künstliche Hüftgelenke verwendet. Viele Hightech-Stoffe sind fast so hart wie Diamant. Aus Zirkonium-Keramik lassen sich beispielsweise Messer herstellen, die selbst in dünnsten Schichten noch hart und stabil sind – daher werden sie extrem scharf, zudem sind sie weit geschmeidiger als alle Messer aus Stahl.

Bei Uhren wird Keramik vor allem bei Gehäusen und Lünetten eingesetzt, aber auch für Armbänder – und somit sind alle Bauteile abgedeckt, die häufiger auf die Kratzprobe gestellt werden. >>

So hat Rolex die Produktion der Lünetten bei der GMT-Master II auf kratzfeste Keramik umgestellt. Hublot setzt Zirkonium-Keramik ein, die unter hohem Druck gepresst und bei über 1000°C gebrannt wird – für Gehäuse, Lünetten und Faltschließen. Auch Jaeger-LeCoultre verwendet eine Hightech-Mischung aus Zirkoniumoxid und Yttrium ein. Wer also Wert legt auf unzerstörbare Uhren, der ist bei Keramik richtig. Wir haben einige der interessantesten Modelle für Sie aufgelistet. Wie immer haben wir uns auf Handaufzugsuhren und Automatik-Modelle konzentriert. Fangen wir also an!

Tag Heuer Calibre 16

Wo sonst, als hinter dem Lenkrad braucht ein Uhren-Fan einen Zeitmesser, der hart im Nehmen ist. Tag Heuer bietet mit der Calibre 16 eine enorm ansehnliche Uhr, die Keramik auf der Lünette und dem Armband bietet. Das Gehäuse misst 44 Millimeter und ist aus gebürstetem Stahl gearbeitet. Mit Stahlband kostet die Uhr knapp 3000 Euro, zu haben sind auch rote Akzente.

Longines Conquest Einen ähnlich männlichen Auftritt in grau und Stahl legt auch die Longines Conquest hin – aber der Preis ist niedriger: Auch hier sind Gehäuse und Armband aus Stahl und Keramik, und das Zifferblatt in Sonnenstrahl-Dekor reflektiert den Lichteinfall ganz wunderbar. Für diese Uhr müssen Sie bei Wiederverkäufern und Konzessionären knapp 1500 Euro einrechnen. Rado Hyperchrome

Einen coolen Wettbewerber in Sachen Keramik schickt Rado ins Rennen: Die Hyperchrome ist schwarz wie die Nacht, sie besteht aus Higthech-Keramik plus Stahl.

Das minimalistische Zifferblatt wird in der Court-Collection für alle Tennis-Fans durch einige interessante Farb-Akzente effektiv ins Licht gesetzt – und es gibt sogar farbliche Variationen: Der Hartplatz ist durch die blaue Version vertreten, Grün steht für den Rasenplatz und Orange soll der Sandplatz sein. Die Modelle mit Kautschukbändern kosten 3.800 Euro, die Varianten mit Keramik-Bändern kosten 4050 Euro.

Panerai Radiomir 8 Days Rund 9000 Euro müssen Sie für die Panerai Radiomir 8 Days in Keramik zur Seite legen: Die wunderschöne Handaufzugsuhr aus Italien bietet 45 Millimeter Gehäuse-Durchmesser in Keramik, der Name rührt von der acht Tage anhaltenden Gangreserve, die über der Sechs angezeigt wird. Minimalistisch, aufgeräumt, edel – ein tolles Teil. Als Band steht entweder ein schwarzes, mattes Leder oder ein Titan-Armband zur Verfügung. IWC Top Gun Miramar Keramik

Ein rasantes Stück aus Schaffhausen ist die IWC Top Gun Miramar Keramik. Das Gehäuse schimmert metallisch, was an der Hightech-Mixtur liegt. In dem Militäry-Chonrografen stellen typische Farben wie Beige, Grau und Grün die Beziehung zur Armee her. Dank der Flyback-Funktion sorgt lässt sich mit Druck auf die Rückstelltaste der laufende Stoppzeiger auf null setzen und sofort betinnt eine neue Zeitmessung. Für ungetragene Sammlerstücke müssen Sie im Retail-Markt rund 8000 Euro bezahlen. Fazit: Heutige Hightech-Uhren haben dank ihrer Bruchzähigkeit nichts mehr mit Haushaltskeramik wie Teller, Tassen und Fliesen zu tun – Sie können hier kein Porzellan zerschlagen. Vielmehr finden sich die neuen Superstoffe auch auf der Spitze von Bohrern wieder. Und eben am Handgelenk. Schauen Sie sich einige der interessantesten Uhren in unserer Fotoshow an!

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