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Uhren: Luxusuhren der Designer

Prêt-à-porter am Handgelenk

05.12.2013, 14:43 Uhr | Frank Lansky, wanted.de

Uhren: Luxusuhren der Designer. Edle Luxusuhren für den Mann. (Quelle: Hersteller)

Edle Uhren, die nicht von der Stange kommen. (Quelle: Hersteller)

Die Couturiers dieser Welt haben den Uhrenmarkt mit seinen fetten Renditen entdeckt: Die Top-Schneider mischen mittlerweile kräftig bei teuren Chronografen mit. Und ihre Produkte überzeugen durchaus. wanted.de hat sich das Prêt-à-porter für das Handgelenk genauer angeschaut.

Der französische Begriff Prêt-à-porter bedeutetso viel wie "bereit zum Tragen". In der Modewelt bezeichnet dieser Ausdruck also die Kollektion, die im Gegensatz zu exklusiven, maßgeschneiderten Entwürfen, schon vorgefertigt ist – also von der Stange kommt. Das heißt aber nicht, dass wir es in der Mode oder bei Uhren mit billiger Konfektionsware zu tun hätten.

Zwar bieten viele Labels durchaus Uhren mit Massen-Werken an, die in Asien gefertigt wurden. Das Logo angesagter Marken wird dann nur aufs Zifferblatt geklebt, mehrere hundert Prozent Marge kalkuliert, fertig ist der Rendite-Turbo. Solch günstiger Lifestyle interessiert uns mangels Qualität aber nicht.
Wir konzentrieren uns vielmehr auf diejenigen Maßschneider, die die Sache richtig angehen, mindestens Schweizer Standardwerke verbauen oder in Zusammenarbeit mit dem Who is Who der Feinmechanik Top-Uhren bauen. Die meisten Designer kooperieren mit edlen Herstellern. >>

Der eine oder andere Couturier betreibt sogar eigene Manufakturen in der Schweiz. Wer also die passende Uhr zum Anzug will, der fängt sich bei den Schneidern keinen technischen Fehlkauf ein.

Foto-Serie mit 8 Bildern

Hermès macht den Weg frei

Der Vorreiter im Uhrenmarkt ist der Edelschneider Hermès, er veredelte schon 1912 eine kleine Taschenuhr, die bald das Handgelenk von Jacqueline Hermès schmückte – ihr Vater fertigte ihr dafür eigens ein Armband. Mademoiselle war damit ihrer Zeit weit voraus – denn damals waren fast ausschließlich Taschenuhren angesagt, erst Soldaten der britischen Armee entdeckten in den Burenkriegen den Vorteil der Uhr am Arm. Hermès-Uhren gibt es seit 1928, ab 1978 laufen aus eigener Produktion vor allem Damen-Quarz-Uhren vom Band. 2003 die Erlösung für die Männerwelt: In einer Partnerschaft mit der Uhrwerksmanufaktur Vaucher/Parmigiani – sie mündete 2006 in einem Anteilskauf von 25 Prozent –

baut La Montre Hermès wunderbare Zeitmesser für die Herren der Schöpfung. Im Jahr 2011 steigt das Label bei der Gehäuse-Manufaktur Erard ein, bald folgt die Komplettübernahme der Zifferblattfertigung Nateber. Das Ergebnis sind exklusiv gefertigte Kaliber, mitunter verbaut das Familien-Unternehmen auch Werke von Kooperationspartnern.

Gucci setzt auf Sowind Ein weiterer Wegbereiter für die Haute Couture am Handgelenk ist Gucci. Im Jahr 1972 präsentiert das italienische Modehaus die erste Uhr. 2011 dann der Großangriff auf den Uhrenmarkt: Die Kering-Gruppe - einst PPR, also Pinault, Printemps, Redoute, wozu Gucci zählt - übernimmt Sowind mit der ehrwürdigen Uhrenmanufaktur Girard-Perregaux. Und das Traditionshaus zeigt mit der "Diver", was es kann. Das Kunstwort Kering geht übrigens zurück auf den Begriff Ker – und das heißt in der Bretagne zuhause, woher die Familie Pinault stammt. Kering soll auch die Querverbindung zum englischen Caring ziehen. So feinsinnig ist die Luxuswelt… Der Tambour bringt Louis Vuitton voran Wie ein Edelschneider den Uhrenmarkt richtig aufrollt, demonstriert auch Louis Vuitton: Die imageträchtige Marke gönnt sich ein eigenes Uhrenatelier und greift auch gerne auf die Hilfe der Töchter des mächtigen LVMH-Konzerns zurück - TAG Heuer und Zenith liefern ihre Kaliber zu. Die erste Kollektion im Jahr 2002 heißt "Tambour", seit 2009 verkauft Louis Vuitton eigene Stücke, darunter einen Tourbillon, die "Spin Time Regattauhr" und den "Twin Chronographen". Dior gibt sich unterkühlt

Unter dem Dach des mächtigen Großkonzerns LVMH fertigt auch die Pariser Mode-Ikone Dior tickende Meisterwerke. Viel Aufsehen erregt die Marke im Jahr 2004 mit der "Chiffre Rouge".

Die vom Designer-Star Hedi Slimane entworfene Uhr ist minimalistisch und unterkühlt, doch rote Ziffern sucht der Kunde vergebens. Immerhin finden sich hier und da rote Einsprenklungen wieder. Manch Uhren-Fan erkennt im Design sogar Parallelen zur Modelinie. Auch hier leistet die Verwandtschaft Abhilfe: Im Modell C03 beispielsweise tickt das Manufakturkaliber Elite von Zenith.

Zegna zeigt klassische Uhren Der klassischen Schönheit bleibt das unabhängige Familienunternehmen Ermenegildo Zegna treu. Zegna schneidert seit 1910 feinste italienische Tuche, die den Mann von Welt begeistern – und präsentiert zum 100. Jubiläum eine eigene Uhr. Die auf 100 Exemplare limitierte Edition "Centennial Watch" ist mit einem Kaliber von Girard-Perregaux ausgestattet und sofort vergriffen. Heute setzen die Italiener auf wunderbaren Retro-Charme, für den Kunden einige tausend Euro hinblättern. Ralph Lauren verbündet sich mit Richemont

Auch Ralph Lauren aus den USA setzt auf starke Partner und kooperiert mit dem mächtigen Richemont-Konzern. Seit 2009 stehen dem Papst der Ostküsten-Preppy-Mode die Platzhirsche Jaeger-LeCoultre, Piaget und IWC zur Seite. Kenner glauben zu wissen, dass Ralph Lauren himself die Produktion persönlich überwacht und damit seine Uhrmacher schier in den Wahnsinn treibt. Fazit: Wer seinem Fashion-Label treu bleiben will und zum edlen Anzug auch die passende hochpreisige Uhr sucht, der kann bei den Mode-Designern ohne Bedenken zugreifen. Die Schneider bieten sowohl günstige, aber ausgereifte mechanische Standard-Werke an, als auch ganz edle Zeitmesser mit Top-Kalibern in kleiner Auflage. Überzeugen Sie sich selbst in unserer Foto-Show!

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