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Wintermode: Trendfarbe Grau

Graue Zeiten

11.11.2013, 15:52 Uhr | Sabine Kelle, wanted.de

Wintermode: Trendfarbe Grau. Die Wintermode für Männer wird grau. (Quelle: Canali)

Die Wintermode für Männer wird grau. (Quelle: Canali)

Grau – so kann das Wetter sein, Ihr Auto oder der Bart und nun sogar Ihr modischer Alltag. Auf den Modenschauen für diesen Herbst und Winter war der graue Anzug in all seinen Variationen der Hit. Die neue Trendfarbe der Wintermode beweist durch ihre hervorragende Kombinierbarkeit, dass mit ihr einfach nie Langeweile aufkommt. Die aktuelle Herbstmode 2016 finden Sie hier.

Foto-Serie mit 8 Bildern

Grau, das ist eigentlich ein echtes Phänomen: Im Grunde zählt Grau nicht zu den Farben, weil hier nur Schwarz und Weiß enthalten sind. Und doch zeugen Namen wie Schiefer, Anthrazit, Taubengrau, Manhattan und Silbergrau davon, dass es bei Grau deutlich mehr farbige Abwechslung gibt, als manch einer vermuten würde. Grund genug für die unbunte Farbe ihr Dasein als graue Maus zu beenden und zum Trendthema zu avancieren. Wer Grau trägt, der strahlt Seriosität aus. Grau ist zeitlos und seit Bauhauszeiten immer eng mit Modernität und ausgesuchtem Design verbunden. Und: Besonders in diesem Winter hüllt Sie Grau in eine Aura von Eleganz und Attraktivität.

Shades of Gray

Grau ist nicht gleich Grau: Die Nuancen schreien geradezu danach kombiniert zu werden. Nur eine graue Maus beschränkt sich auf einen Grau-Ton. Der Mix von Grau-Schattierungen zeugt deswegen von modischer Coolness.

Bei Baldessarini finden Sie ein klassisches Sakko, dass jedoch durch aufgesetzte Taschen und Ellenbogenflicken in einer zweiten Grau-Nuance eine sehr sportliche Note bekommt. Ebenso wirkt eine hellgraue Krawatte auf einem Anthrazitfarbenen Hemd wahnsinnig elegant. Lässige Chinos werden gekrempelt und haben eine gesprayte Innenseite in einem helleren Grau-Ton oder gar einer anderen knalligen Farbe.

Treiben Sie es nicht zu bunt

Doch selbst bei Grau können Sie es schnell zu bunt treiben. Achten Sie deswegen beim Kombinieren darauf kalte und warme Grautöne zu trennen. Ein Schiefer-Grau hat beispielsweise einen bräunlichen Unterton und passt deswegen schlecht zu einem eher kühlen Taubengrau, das wiederum eher in Richtung Blau schimmert. Bleiben Sie sozusagen in einer Farbfamilie. Sind Ihnen diese Grau-Kombinationen zu gewagt, dann passt zu Ihnen die feine Variante: die Melange.

Die graue Mischung macht‘s

Das französische Wort bedeutet nichts anderes als "Mischung", denn hier werden einfach schon bei den Fasern verschieden Grautöne kombiniert. So entsteht ein Gewebe mit einer scheinbar körnigen Struktur. Auch Material-Klassiker wie "Pfeffer und Salz" und winterliches Tweed mit seiner typischen groben Struktur arbeiten mit diesem System und sind daher die perfekten Lösungen gegen langweiliges, weil planes Grau.

Starke Kontraste gegen Langeweile Grobe Oberflächen und starke Strukturen wie man sie bei den Trendthemen Cord, Samt und Tweed findet, setzen sich bei Strickwaren fort. Zur schicken Anzughose aus feinem Flanell kombinieren Sie einen warmen Strick-Pullover mit Zopfmuster und setzen so spannende Materialkontraste. Der Wintermantel kommt mit einem flauschigen Kragen aus edlem Pelz. Weiches Veloursleder macht den Dufflecoat zu einem echten Lieblingsteil. Glattleder bietet ausreichend Fläche für aufwendige Prägungen oder Lochmuster, die dank der neutralen Umgebung erst richtig zur Geltung kommen. Muster: Alles andere als kleinkariert

Wer nicht nur Grau in Grau herumlaufen möchte, für den bietet René Lezard schicke Anzüge mit britischem Charme. Dezente Glencheck Karos deren Streifen in warmen Brauntönen oder coolem Blau kommen, beliefern die Anzüge mit einer extra Portion Farbe ohne aufdringlich zu wirken. Greifen Sie hier zu einer farbig passenden Krawatte und schon haben Sie einen knalligen Eyecatcher. Ein wirklich starkes Stück ist ein Sakko von Baldessarini mit einem gemusterten Revers. Das verwendetet Camouflage findet sonst eher selten den Weg zu eleganten Anzügen und dient so als aufregender Kontrast in einer recht unaufgeregten Farbwelt. Spannend sind ebenso leuchtende Farben im Futter oder bei den Nähten. Solche eingebauten Farbtupfer lockern Ihr Outfit gekonnt auf ohne störende Unruhe hineinzubringen.

Farbige Highlights mit Accessoires

Letztendlich sind es wieder die Accessoires, mit denen Sie formvollendete Highlights setzen können. Stilvoll und vor allem seriös bleibt Ihr Outfit mit einem dezenten gemusterten Jacquards-Schal, dessen Farbigkeit sich ebenfalls in Grautönen bewegt. Wer es peppiger mag, der greift bei den Accessoires zu satter Farbe: Feine Lederhandschuhe in knalligem Lila finden Sie bei Roeckl. Mit eleganten Boots in einem kräftigen Bordeaux wartet Santoni auf. Die Krawatte mit passendem Einstecktuch in starkem Petrol-Blau von Eton vertreiben jegliche Gedanken an graue Langeweile. Wichtig ist hier immer auf nur eine Farbe zu setzen. Also bitte nicht blaue Schuhe zur roten Tasche kombinieren. Dann hilft auch das graueste Grau nicht, um diesen modischen Fauxpas wettzumachen.

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