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Nicolas Cage wird 50

Oscarpreisträger, Exzentriker und Actionheld

07.01.2014, 11:50 Uhr | dpa , t-online.de

Nicolas Cage wird 50. Nicolas Cage feiert seinen 50. Geburtstag.  (Quelle: dpa)

Nicolas Cage feiert seinen 50. Geburtstag. (Quelle: dpa)

Er gilt als eigensinniger und exzentrischer Workaholic, gewann einen Oscar für "Leaving Las Vegas", spielte in einem Kinohit nach dem anderen den coolen Actionheld und legte seinen berühmten Nachnamen ab: Am 7. Januar feierte Nicolas Cage seinen 50. Geburtstag.

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Nicolas Cage hat schon viele Rollen gespielt - im Film wie im Leben. Als Neffe von Star-Regisseur Francis Ford Coppola wurde er mitten in die Hollywood-Szene hineingeboren und änderte seinen Nachnamen trotzdem später in Cage, um seine Karriere ohne die Hilfe des berühmten Nachnamens Coppola durchzuziehen. Noch immer dreht Cage mindestens zwei Filme pro Jahr, auch wenn es zu seinem 50. Geburtstag am 7. Januar etwas ruhiger um ihn geworden ist. 

Die Tiefe seiner Arbeit sei ihm inzwischen am wichtigsten, sagte Cage jüngst in einem Interview mit dem britischen Guardian. "Ich bin an einem Punkt angelangt, an dem ich nicht mehr schauspielern will. Es geht nicht darum, noch etwas draufzulegen, sondern zu reduzieren."
Cage stammt aus dem Teil der Coppola-Familie, der mit dem Filmgeschäft eigentlich gar nichts zu tun haben wollte. >>

Anders als sein Onkel Francis Ford und seine Cousine Sofia, beide berühmte Regisseure, war Cages Vater Lehrer und seine Mutter Tänzerin. Cage wächst in Long Beach im US-Bundesstaat Kalifornien auf, die Eltern trennten sich, als er zwölf Jahre alt war. Trotzdem habe sein Vater seine Karriere beeinflusst, denn er habe ihm viele Filme gezeigt, sagt Cage. Und seine Mutter sei heute sein größter Fan. "Sie ist wirklich lustig. Sie schaut sich meine Filme an, wenn sie im Fernsehen laufen, und freut sich ganz aufgeregt." 

Weitere Helden-Reporte

    Cage bricht die Schule ab, um sich ganz seiner Karriere zu widmen, und bekam 1982 eine erste größere Rolle in dem Film "Ich glaub', ich steh' im Wald". Es folgte Film auf Film und Cage bewies, dass er sowohl in romantischen Komödien wie "2 Millionen Dollar Trinkgeld" als auch in Actionfilmen wie "Airborne - Flügel aus Stahl" bestehen kann. Als alkoholkranker Drehbuchautor, der sich zu Tode trinken will, brilliert Cage schließlich 1995 in "Leaving Las Vegas", bekommt den Oscar und wird von Kritik und Zuschauern gleichermaßen gefeiert. >>

    Cage als Actionstar

    Der Oscargewinn wird aber gleichzeitig auch zum Wendepunkt für Cage. Anstelle von Charakterrollen verlegt er sich auf kommerzielle Actionfilme wie "The Rock - Fels der Entscheidung", "Con Air" oder "Im Körper des Feindes". Zwischendurch spielt er zwar immer noch in romantischen Komödien oder komplexeren Dramen mit, aber seine Erfolge als Actionheld stellen das in den Schatten. Die Kritiker feiern ihn nicht mehr, aber an den Kinokassen läuft es blendend für Cage. Er verdient Millionen und erwirbt sich einen Ruf als exzentrischer, ausgeflippter Draufgänger. Das angesammelte Geld steckt Cage in Inseln und Schlösser auf der ganzen Welt - darunter auch eines in der Oberpfalz - sowie in teure Sammlercomics und schicke Autos. 2002 heiratet der erklärte Fan von Elvis Presley dessen Tochter Lisa Marie, nur um sich vier Monate später wieder scheiden zu lassen.

    "Eine Zeitlang gab es nur Schlösser, Comics und Autos" Das sei alles Vergangenheit, beteuert Cage heute. "Ich war ein Punkrocker, ich habe rebelliert." Die Öffentlichkeit habe dadurch ein völlig falsches Bild von ihm bekommen. "Eine Zeitlang gab es nur Schlösser, Comics und Autos. Ich werde dieses Image einfach nicht los." Die Liebe zu Presley sei ernsthaft gewesen. "Unsere Beziehung basierte auf Humor. Wir haben viel miteinander gelacht. Es wurde viel darüber gesagt auch wegen ihres Vaters, aber wir hatten eine ganz normale Beziehung. Das ist aber ganz lange her, zu einer anderen Zeit in meinem Leben." Hollywoodstar mit Geldsorgen

    Cage übernahm sich und bekam Geldsorgen. "Ich habe an Immobilien geglaubt und bin in diese Blase geraten, die explodiert ist. Da muss ich mich jetzt herausarbeiten."

    Die meisten Schlösser und die Insel in den Bahamas sind verkauft, und mit seinen vielen Rollen bringt Cage wieder einiges an Gage ein - auch wenn er den Vorwurf zahlreicher Kritiker, er würde nur des Geldes wegen arbeiten, scharf zurückweist. Nein, er sei glücklich mit seiner Arbeit und mit seiner neuen privaten Rolle als Ehemann der früheren Kellnerin Alice Kim und Vater des gemeinsamen 2005 geborenen Sohnes. "Ich habe ein winziges Cottage in der Nähe von Glastonbury (...) und ein kleines Anwesen in Las Vegas. Meine Frau liebt es und wir haben gute Freunde dort. Und das ist es. Das ist mein einfaches Leben und so soll es bleiben." 

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