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Lederjacken im Frühjahr 2014

Lederjacken im Frühjahr

06.03.2014, 12:29 Uhr | Sabine Kelle

Lederjacken im Frühjahr 2014. Lederjacken kommen einfach nicht aus der Mode. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Lederjacken kommen einfach nicht aus der Mode. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

So smart wie Marlon Brando oder so cool wie Magnum – mit einer Lederjacke kein Problem. Der Klassiker liegt einfach immer im Trend und kleidet Sie geschmeidig wie eine zweite Haut. Doch Leder ist nicht gleich Leder: Welchen Sorten es gibt, welche Schnitte und Farben in dieser Saison besonders angesagt sind – wanted.de weiß Bescheid.

Foto-Serie mit 6 Bildern

Die Herren-Lederjacke war schon immer ein Allrounder - zeitlos und doch modern. Ein Modell ist und bleibt Trend: die Bikerjacke. Lässig wie James Dean tragen Sie sie zur Jeans. Edel lässt sich der Klassiker zur Anzughose kombinieren und setzt so spannende Kontraste. Auf der modischen Überholspur naht in diesem Jahr jedoch ein neuer Renner: der Blousons. Die toughen Bomberjacken im Pilotenstil lassen sich herrlich vielseitig kombinieren.

Schnittig: Biker und Blousons

Bei Ralph Lauren finden Sie beispielsweise sehr klassische Modelle in zeitlosem Schwarz. Aus wunderbar weichem Lammnappa kommen solch feine Modelle um 2300 Euro. Ob zu Jeans, Chinos oder schick zur Anzughose – mit einem Lederblouson können Sie sich (beinahe) überall sehen lassen. Die Ausnahme: Zum wichtigen Geschäftstermin glänzen Sie dann doch lieber in einem eleganten Jackett.

Nun wirkt eine rockige Bikerjacke schnell etwas sehr lässig und ein angesagter Blouson steht auch nicht jedem Figurtyp. Eine modische Alternative im eleganteren Format bietet hier ein gerade geschnittenes Modell in Mittellänge.

Bei Belstaff, dem Kult-Label wenn es um Lederjacken geht, finden Sie eine umfangreiche Auswahl. Praktische sowie stylishe Military-Details, wie aufgesetzte Taschen und überblendete Knopfleisten, sorgen für das Plus an Maskulinität im Look.

Material-Mix mit Leder

Der Fashionisto trägt in diesem Jahr nicht Leder pur, sondern mischt es. In Kombination mit rauem Canvas bekommt Glattleder einen sehr jugendlichen Look. Ausgesprochen elegant wirkt der Mix aus Glattleder mit weichen Velours-Qualitäten, besonders in zeitlosem Schwarz auf Schwarz. Der spannende Strukturwechsel bringt so eine neue Optik in die Lederjacken.

Ein modisches Highlight sind aufwendige Steppungen in grafischen Formen wie Rauten und Karos, sowie diagonale Teilungsnähte. Sie verleihen den Jacken einen modernen Charakter.

Warme Farben im Frühjahr

Matrix-Look: Zeitlos und cool geben sich definitiv Lederjacken in klassischem Schwarz. Gerade die erwähnten Materialmixe kommen so sehr edel zur Geltung. In Sachen Farbe zeigt sich diese Saison angenehm warm: Neben modischen Edelsteintönen wie hellem Bernstein und kräftigem Rubinrot dominiert jetzt wieder klassisches Beige. Etwas sportiver, aber nicht minder elegant, überzeugen Lederjacken in Dunkelblau und dezentem Taubengrau.

Was macht Lederjacken zu so einem universellen Begleiter? Nun, zum einen ist das Naturmaterial enorm strapazierfähig. Doch unter der harten Schale verbirgt sich ein weicher Kern: Von außen sehr robust und winddicht, fühlt es sich von innen einfach nur angenehm geschmeidig an. Durch seine atmungsaktiven Eigenschaften bietet es Ihnen ein Plus an Komfort.

Weicher geht’s nicht: Nappa-Leder

In dem Begriffe-Dschungel der Ledersorten durchzusehen, ist relativ einfach. Der Name Nappa-Leder schmückt diverse Ledersorten. Der Sammelbegriff stammt ursprünglich aus dem kalifornischen Napa Valley, war einst für die Oberseite reserviert und bezeichnet heute generell sehr weiches Leder. Die tierische Herkunft spielt dabei keine Rolle. Ordentliche Hersteller klären Sie deswegen zudem über die Tiersorte auf. Außerordentlich geschmeidige Varianten bei Nappaleder kommen von Lamm und Ziege. Sie erkennen sie an einer besonders feinen Narbung. Veloursleder, auch Rau-, Nubuk- oder Wildleder genannt, ist angeschliffenes Leder aller Tierarten. Die aufgeraute Oberfläche ist einerseits besonders weich im Griff, andererseits weist sie eine erhöhte Atmungsaktivität auf.

Sehr cool kommt hier ein Modell von Belstaff: Gekonnt kombiniert das Label den Look einer rebellischen Bikerjacke mit dem soften Griff von feinstem Ziegenveloursleder. Der Clou: Das Ganze erscheint in mattem Blaugrau. Diese wirklich außergewöhnliche Jacke bekommen Sie für 2100 Euro.

Derbes Naturmaterial: Leder vom Büffel und Krokodil Sehr festes, geradezu steifes Leder mit einer groben Narbung, zeugt meist von billigem Leder. Doch auch hier gibt es enorme Unterschiede. Büffelleder beispielsweise ist ein deutlich festeres Leder mit einer gröberen Narbung, dafür jedoch mit einem überraschend weichen Griff. Unser Favorit: Ein cooles Biker-Modell von Hugo Boss um 500 Euro. Der angesagte schmale Schnitt sitzt dank elastischer Einsätze trotzdem gemütlich. Die modische und preisliche Spitze findet sich bei den exzentrischen Jacken aus Krokodilleder von Designer Isaac Sellam (ab 1000 Euro aufwärts). Worauf Sie beim Kauf achten sollten: Einerseits sollte mindestens geklärt sein, dass es sich tatsächlich um 100 Prozent Leder handelt. Diese Begriffe schaffen Klarheit: vera pelle (italienisch), real leather (englisch), veritable, vrai cuir (französisch) oder verdadero, legitimo cuero (spanisch). Zudem geben hochkarätige Hersteller detailliertere Angaben zur Art und Herkunft des Leders. Neben dem textilen Ledersymbol finden Sie so Informationen zur Tierart. So pflegen Sie Ihre zweite Haut

Wie Ihre eigene Haut ist auch Leder empfindlich. Es will gepflegt werden! Spezielle Leder-Pflege-Produkte halten das Naturmaterial geschmeidig und verlängern seine Schutzfunktion. Bei der Wahl der Pflege steht die Leder-Art im Vordergrund. Glatte Ledersorten können Sie alle sechs Monate mit einem Reiniger sowie mit einem Pflegemittel behandeln. Raue Wildleder-Qualitäten sind empfindlicher als Glattleder. Sie werden ganz einfach mit einer Kreppbürste gereinigt und so aufgefrischt. Bei groben Verschmutzungen helfen spezielle Schaums und Sprays. Noch ein Tipp: Tragen Sie Velours-Leder am Kragen nicht direkt auf der Haut. Durch den Kontakt mit dem eigenem Hautfett und Schweiß wird es glatt und bekommt einen speckigen Look.

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