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Die Sieger der Goldenen Unruh 2014

Die schönsten Uhren der Welt

03.03.2014, 13:34 Uhr | Frank Lansky, wanted.de

Die Sieger der Goldenen Unruh 2014. Der Technik-Preis ging an die Cartier Rotonde de Cartier Astrocalandaire. Die Uhr wurde auf der SIHH 2014 vorgestellt. (Quelle: Cartier)

Der Technik-Preis ging an die Cartier Rotonde de Cartier Astrocalandaire. Die Uhr wurde auf der SIHH 2014 vorgestellt. (Quelle: Cartier)

Wir verneigen wir uns vor den schönsten Uhren auf dem Markt: Gerade ist die "Goldene Unruh" verliehen worden. Die Veranstalter sprechen von den besten Uhren der Welt. Fest steht: Zurückhaltende Uhren sind angesagt. wanted.de hat sich die Sieger angeschaut.

Foto-Serie mit 15 Bildern

Seit 1988 verleihen das "Uhren-Magazin", das "Magazin Focus" und die Tochter "Focus Online" den Preis. Damit zählt die Auszeichnung zu den renommiertesten Publikumspreisen in der Uhrenindustrie. In diesem Jahr traten 359 Kandidaten an; wie immer wurden die Kombattanten von den Herstellern selbst nominiert, jede Manufaktur konnte je Preiskategorie nur ein Modell vorschlagen. Das sind die Preisklassen: A: bis 2500 Euro, B: bis 5000 Euro, C: bis 10.000 Euro, D: bis 25.000 Euro und E: über 25.000 Euro.

25.000 Uhrenfans stimmten ab

Und so lief die Wahl: Zunächst haben die Leser des "Uhren-Magazin" die zehn Uhren für die Hauptwahl bestimmt, die auf "Focus Online" stattfand. Die zehn besten Uhren jeder der Kategorien A bis E kamen in die Endrunde, die bis Jahresende lief, abstimmen konnten die Leser von "Focus Online", insgesamt 25.000 nahmen teil.

Diese Trends haben sich heraus kristallisiert: Die Uhrenfans setzen nach wie vor auf schlichte, unauffällige, aber edle Optik. Vintage bleibt gefragt, übertriebener Bling-Bling kommt bei den Kunden in Deutschland nicht an. Luxus zeigen die stolzen Besitzer nicht durch Protz und Blink-Blink, sondern durch technische Feinheiten, die Kenner verstehen und schätzen.

So fanden sich Cartier und Jaeger-LeCoultre unter den Gewinnern. Auch Sachsen ist vorne: Mühle-Glashütte verbuchte einen Erfolg, die Manufaktur Nomos Glashütte nahm einmal Gold und zweimal Silber mit. Doch A. Lange & Söhne bestätigte mit zwei Siegen den Status als deutsche Erfolgsmarke schlechthin.

Farbe Silber ist gefragt

Auffällig ist die Tatsache, dass die Farbe Silber, vertreten durch die Materialien Weißgold, Stahl und Platin, in den Vordergrund rückt. Auch Grau ist derzeit stark im Kommen. Gold in all seinen Schattierungen ist weniger gefragt – nur eine von sechs Siegeruhren ist aus dem gelben Edelmetall.

So erhielt die Cartier Rotonde de Cartier Astrocalandaire aus Platin den Sonderpreis für Technik. Das Besondere an diesem Meisterwerk ist der Ewige Kalender, der ausschließlich mit Rädern, aber ohne Federn und Hebel auskommt wie herkömmliche Modelle. Ungewöhnlich ist der Wechsel des Datums in nur 35 Minuten, bei anderen Modellen zieht sich dies über mehrere Stunden. Ausnahme ist die Schaltung vom 28. Februar auf den 1. März, sie dauert vier Stunden. Diese auf 100 Exemplare limitierte Uhr kostet 179.000 Euro.

Filigrane Meisterwerke ganz vorne Damit kommen wir zu den einzelnen Preiskategorien: In der Klasse bis 2500 Euro landete die Orion 38 Grau von Nomos Glashütte ganz vorne. Das flache und filigrane Stück ist mit einem Handaufzug versehen und wird von einem Pferdeleder-Band des führenden Anbieters Horween gehalten. Diese schlanke Uhr ist nichts für Athleten, sondern eher für Feingeister, sie kostet rund 1800 Euro. Auf Rang Zwei in der Gruppe A landete ein Nachbar von Nomos: Mühle-Glashütte Seebataillon GMT, Preis: 2400 Euro. Bronze holte sich die Tissot T-Complications

Squelette, die für rund 1500 Euro zu haben ist.

Eine Stufe höher landete Mühle Glashütte in der Kategorie B "Uhren bis 5000 Euro" einen schönen Erfolg: Die Teutonia II Chronograph überzeugt durch ihre Schlichtheit, nichts lenkt den Blick von den Indexen und dem mattsilbernen Zifferblatt in dem Stahlgehäuse ab. Zu haben ist die Uhr für 2800 Euro. Silber ging erneut an Nomos Glashütte: Die Ahoi Datum kostet ebenfalls 2800 Euro und steht der Siegeruhr in der günstigeren Kategorie an Schlichtheit in nichts nach. Rang Drei holte sich Tag Heuer mit der Carrera Calibre 1887, die 3500 Euro kostet.

Damit legen wir einen preislichen Sprung in Klasse C ein: In der Kategorie "Uhren bis 10.000 Euro" sicherte sich die Jaeger-LeCoultre Master Calendar die Goldmedaille. Blickfang der Uhr mit dem Automatik-Kaliber 866 sind das Datum und die Mondphasen-Anzeige. Zu haben ist das gute Stück mit Krokodil-Leder-Armband für rund 8500 Euro. Dahinter folgt die Omega Speedmaster Moonwatch, die rund 3000 Euro kostet und die Eroberung des Mondes feiert – eine einzige Uhr wurde bisher auf dem Erdtrabanten getragen, eben die "Speedy". >>

Auf dem dritten Platz in dieser Kategorie folgt die Breitling Transocean Unitime Pilot, die mit ihrem Tricompax-Zifferblatt gefällt und rund 8000 Euro kostet. In der nächsten Kategorie D der Uhren bis 25.000 Euro sicherte sich die A. Lange & Söhne 1815 Auf/Ab den Siegertitel. Der Handaufzug-Zeitmesser, der mit seinem Namen an die Entstehung der Firma in dem von den napoleonischen Kriegen verheerten Sachsen erinnert, kostet in Rotgold mit Krokodilleder rund 23.000 Euro. Und wieder ergatterte Nomos Glashütte eine Medaille: Die Nomos Glashütte Lambda Roségold verzauberte die Leser. Diese ultraflache und feine Uhr ist für rund 13.000 Euro zu haben. Den dritten Platz sicherte sich Omega mit der Seamaster Planet Ocean 600 M. Der Traum aus Ceragold – Gold und Keramik – kostet rund 24.000 Euro und verbindet sportliche mit eleganten Elementen.

Uhren zum Preis eines Hauses

Bleibt die Königsklasse. In der Kategorie E der "Uhren über 25.000 Euro" – lag die A. Lange & Söhne - 1815 Rattrapante Ewiger Kalender mit Handaufzug vor allen anderen. Das Gehäuse dieses Luxus-Objekts ist aus Platin, das Armband aus Krokoleder. Diese Uhr kostet so viel wie ein Haus - 180.000 Euro. Silber holte sich Jaeger-LeCoultre mit dem Gyrotourbillon 3 Jubilee. Auch diese Uhr ist mit einem Handaufzug versehen, auch sie ist aus Platin. Wobei dieses Stück dem Betrachter ein offenes Werk präsentiert, das Meisterwerk kostet 450.000 Euro. Den dritten Platz holte sich Glashütte Original mit dem Pano Lunar Tourbillon. Auch diese Uhr ziert das markante Großdatum, welche Besucher der Semper-Oper von der Fünf-Minuten-Uhr kennen. Das Gehäuse ist aus Rotgold, das Armband aus Louisiana-Alligator-Nubukleder. Das Stück kostet 95.000 Euro.

Fazit: Uhren-Fans schauen verstärkt auf das Design, schlicht gehaltene Modelle verzücken. Interessant ist der Siegeszug der sächsischen Manufakturen: Die brauchen sich vor der Schweizer Konkurrenz nicht zu verstecken. Alle Uhren sehen Sie in unserer Fotoshow.

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