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Mit diesem Prunkstück können Sie ins All fliegen

Speedmaster Apollo 11  

Uhren aus einer anderen Welt

07.07.2014, 08:17 Uhr | Frank Lansky/ Anne Jäger, wanted.de

Mit diesem Prunkstück können Sie ins All fliegen. Die neue Omega Speedmaster Apollo 11 - 45th Anniversary Limited Edition (Quelle: Hersteller)

Die neue Omega Speedmaster Apollo 11 - 45th Anniversary Limited Edition (Quelle: Hersteller)

Houston, wir haben ein Problem: Die neue Omega Speedmaster Apollo 11 - 45th Anniversary Limited Edition wird umlagert, wo immer sie aufsetzt. Wir haben uns die Uhr in der Omega-Boutique in Frankfurt am Main und auf der Baselworld genauer angeschaut. Nun kommt sie in die Läden – und setzt die Tradition von großen Weltraum-Uhren fort.

Foto-Serie mit 14 Bildern

The Eagle has landed: Im Omega-Pavillon der Baselworld hatte uns Konzernchef Stephen Urqhuart die neue Monduhr im kleinen Kreis vorgestellt. Der Zeitmesser schimmert grau-schwarz, das Gehäuse besteht aus Grade 2 Titan, dieses Element kommt auf unserem Trabanten verstärkt vor. wanted.de kürte die Uhr zur schönsten der Messe.

Luxus in Gold und Grau

Die Totalisatoren auf dem Zifferblatt sind mit dem Laser heraus gedampft, was einen schönen Relief-Effekt ergibt, der an die Krater des Mondes erinnern soll. Indexe und Zeiger sind aus 18karätigem Gold gefertigt. Ein interessanter Kontrast zum dunklen Gehäuse und eine historische Rückbesinnung auf die Raumkapsel. Vintage-Fans werden sich freuen, denn die Uhr ähnelt der ersten Speedmaster aus den Sechziger Jahren.

Verbaut wurde das Handaufzugs-Kaliber 1861 – das heißt, dass Mann sich jeden Morgen mit Aufziehen um das gute Stück kümmern darf. Für 5700 Euro können Sie sich das Weltraum-Feeling ans Handgelenk holen.

Zum dunkelgrauen Anzug ist die Omega sowieso ein stylishes Muss. Die Uhr misst nur 42 Millimeter Durchmesser und passt damit bestens unter ein Hemd. Oder auch ans Handgelenk der Göttergattin, die mit Sicherheit umgehend ein Auge auf das gute Stück wirft - übrigens einer der aktuellen Trends im Uhrenmarkt: Frauen kaufen Männer-Uhren. Natürlich ist der Omega-Zeitmesser auf die recht große Zahl von 1969 Stücke limitiert.

Ein großer Schritt für die Menschheit

Denn am 21. Juli 1969 sprach Neil Armstrong als erster Mensch auf dem Mond die legendären Worte, die bis heute jedes Kind kennt: "Ein kleiner Schritt für einen Menschen, ein großer Schritt für die Menschheit". Dieser Moment jährt sich in diesem Sommer zum 45. Mal.

Und in der Mondlandefähre lag damals der Urahn der Speedmaster – seitdem ist die "Speedy" Legende. Buzz Aldrin übrigens trug seine Omega Speedmaster Professional am Arm seines Raumanzugs - somit ist die Uhr die einzige, die auf dem Mond war. Natürlich wuchert Omega mit diesem historischen Pfund.

Schwerelosigkeit, magnetische Felder, extreme Stöße sowie Vibrationen und Temperaturen von minus 18 bis plus 93 Grad Celcius brachten den Zeitmesser nicht aus dem Takt. Genau das macht die Faszination dieser Uhren aus: Jeder kann sich auf die Uhren verlassen, da sie sich selbst unter härtesten Bedingungen bewährt haben. Entsprechend prestigeträchtig war ein Flug ins All für die Hersteller.

Poljot gibt den Weltraum-Takt vor Den ersten Triumph feierten die Sowjets: Als Juri Gagarin im Jahr 1961 ins All flog, da trug er eine Sturmanskie aus der Ersten Moskauer Uhrenfabrik am Handgelenk. Das schlichte Teil mit Handaufzug war eigentlich eine Marine-Uhr, denn ein "Sturman" ist auf Russisch ein Steuermann. Kurz danach änderte der Hersteller seinen Markennamen: Seitdem heißt die Uhrenschmiede Poljot – der Flug, besser: DER Flug. Am Anfang der US-Raumfahrt flog Scott Carpenter im Mai 1962 dreimal an Bord seiner Kapsel Aurora 7 um die Erde. Am Handgelenk tickte eine Breitling Navitimer. Und die erste Omega Speedmaster flog 1962 mit dem Astronauten Walter Schirra an Bord der Mercury-Atlas 8 in den Weltraum. Automatik in der Schwerelosigkeit funktioniert

Den ersten inoffiziellen Einsatz einer Automatik-Uhr schaffte die japanische Firma Seiko: William R. Pogue schmuggelte die Seiko 6139-6002 auf der 1973 und 1974 laufenden Mission Skylab 4 ins All. Auch der Frankfurter Hersteller Sinn mischt in diesem Segment mit. Denn Sinn steht der Titel für die erste offiziell eingesetzte Automatik-Uhr im Weltraum zu.

Dabei galt es lange als völlig unmöglich, dass das Pendel unter den Bedingungen der Schwerelosigkeit überhaupt funktioniert. Doch im Jahr 1985 trug der deutsche Physiker und Astronaut Reinhard Furrer die 140 S mit dem nicht mehr erhältlichen Lemania-Uhrwerk 5100 am Handgelenk. Die Uhr aus der Manufaktur am Main arbeitete einwandfrei.

Seit 1994 ist der Schweizer Hersteller Fortis offizieller Uhrenausrüster des russischen Kosmonauten-Ausbildungszentrums Yuri A. Gagarin. Das Modell Official Cosmonauts Chronograf wurde auch von Kosmonauten im Weltraum getragen.

Fazit: Uhren, die sich im Weltraum bewährt haben, bieten dem Kunden die Gewähr, dass sich das edle Stück auch unter härtesten Alltagsbedingungen gut hält. Und schön sind die Uhren allemal – lassen Sie sich in unserer Fotoshow galaktisch inspirieren.

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