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Lederjacken für Herren – die kernigsten Trendteile

Trends im Frühjahr  

Lederjacken – die kernigsten Trendteile dieser Saison

26.02.2015, 14:50 Uhr | Sabine Kelle - wanted.de

Lederjacken für Herren – die kernigsten Trendteile. Diese Lederjacken sind im Frühjahr Trend. (Quelle: Belstaff)

Diese Lederjacken sind im Frühjahr Trend. (Quelle: Belstaff)

Leder: So zeitlos und robust präsentiert sich kein anderes Material. Mindestens eine Lederjacke gehört definitiv in den gut sortierten Kleiderschrank eines jeden Mannes. Von der coolen Bomberjacke über butterweiches Veloursleder bis hin zu genialen Materialmixen – wanted.de stellt Ihnen die Leder-Trends dieser Saison vor.

Foto-Serie mit 11 Bildern

Kerniges Leder, ein Material, das mit dem Träger lebt und so erst seine echte Kraft entfaltet. So wie bereits 2014, gab sich das robuste Naturmaterial auch in dieser Saison auf den Laufstegen die Ehre. In all seiner Vielfalt kann Man(n) sich kaum entscheiden, zu welcher Lederjacke er greifen soll.

Der Klassiker: der Lederblouson

Wenn man sich die Jackenlandschaft betrachtet, so fallen sofort voluminöse Blousons ins Auge. Kein Wunder, denn der nächste Sommer wird sportlich. Auch vor dem Naturmaterial machen die sportiven Bomberjacken nicht Halt. Beste Sommerlaune kommt mit dem Lederblouson von Schiatti & Co für 3095 Euro auf. Das Superleichtgewicht im Casual-Look kommt aus extra weichem Nappaleder in frischem Beige - der ideale Begleiter für warme Tage. Der angesagte Schnitt im College-Stil wird durch die Streifen auf den Bündchen nochmals verstärkt.

Gerade in der warmen Jahreszeit empfiehlt es sich, zu hochwertigem Nappaleder zu greifen. Auch wenn größtenteils Lamm genutzt wird, beschreibt der Begriff weniger eine Ledersorte, denn die Verarbeitung. Nappa wird mit der Haarseite nach außen verarbeitet und weist so eine typische Narbenstruktur auf. Die Gerbung macht es so zart und geschmeidig. Billiges Nappa-Leder erkennen Sie an einer groben Narbung und einem harten Griff. Für andere Ledersorten, wie Büffel- oder Bison-Leder kann eine grobe Struktur jedoch charakteristisch sein.

Selbst bei vermeintlich schlichten, glatten Oberflächen verbirgt sich manchmal ein zweites Innenleben. Der Leder-Blouson von Brioni (um 3840 Euro) kommt nicht nur in angesagtem coolen Blau, nein: Das gute Stück lässt sich komplett wenden. Schon die lederne Seite besticht durch feinstes Nappa aus Hirschleder. Die Innenseite offenbart dann eine Version aus feinster Seide und edlen Leder-Details. Dieses aufwendig gearbeitete Luxus-Teil gibt Ihnen somit gleich zwei Tragemöglichkeiten. >>

Für alle, die sich fragen, ob Leder als Futtermaterial angenehm zu tragen ist: Ja. Da Leder absolut atmungsaktiv ist, steht dem Wohlfühlklima nichts im Wege.

Für Abwechslung sorgen spannende Strukturen im Leder. Generell wird in diesem Frühjahr gesteppt, geprägt und gelocht, was das Zeug hält. Ein echtes Schmuckstück ist die coole schwarze Bomber-Jacke von Neil Barrett (für 1930 Euro). Aufwändig wurde sie komplett mit einem Prismen-Muster gesteppt, da muss man fast zweimal hinsehen. Auch bei Dolce & Gabbana stehen grafische Steppungen hoch im Kurs: Der geometrisch gesteppte Lederbomber aus weichem Lammnappa für 1950 Euro punktet in sommerlichem Weiß.

Samtweiches Velours

An einem Trend kommen Sie in diesem Frühjahr nicht vorbei: Veloursleder. Bei dem Leder mit der weichen Oberfläche wird meist die Fleischseite angeraut. Ursprünglich galt Velours als mindere Qualität, da man unter der rauen Seite Fehler besser verbergen konnte. Hochwertiges Velours erkennen Sie an einer außerordentlich samtigen Oberfläche, die dem des Nubuk ähnelt. Bei Nubuk wird die glatte Außenseite angeschliffen, was es noch hochwertiger macht. Bei grobem Wildleder wurde meist weniger Aufwand betrieben. Weil raue Ledersorten wie Velours und Nubuk Trend sind, hat selbst der Londoner Edelschneider Gieves & Hawkes eine famose Lederjacke für Sie parat: Die klassische Lederjacke aus braunem Velours und aufgesetzten Taschen (um 2350 Euro) kommt im angesagten Bomber-Look. Farblich kann man natürlich immer auf zeitloses Schwarz setzen. Doch wer modetechnisch mithalten will und trotzdem zu einem Klassiker greifen möchte, setzt in dieser Saison auf sanftes Camel oder helles Savanna-Braun. Trendsetter entscheiden sich für saftige Orangetöne und cooles Blau.

Klassischerweise wird Leder mit Chrom gegerbt. Doch mit dem Trend in Richtung Nachhaltigkeit und Natürlichkeit entscheiden sich immer mehr Labels für die pflanzliche Gerbung. So auch Designer Keita Ogawa mit seiner Brand Incarnation. Dass Nachhaltigkeit absolut trendy sein kann, beweist seine überaus gelungene Lederjacke aus grauem Pferdeleder für 1829 Euro. Geschickt kombiniert er einen sportiven Schnitt mit der puristischen Farbe.

Zeitlos: die Bikerjacke

Eine Jacke, mit der Sie nie daneben liegen, ist die Bikerjacke. Kultverdächtige Stücke finden Sie bei Traditionsmarken wie Belstaff und Matchless. Erstere verlieren mit ihrer aktuellen Neuinterpretation des Bikerlooks die aktuellen Trends nie aus dem Auge: Die Bikerjacke aus geschmeidigem Stierleder für etwa 2000 Euro kommt mit aufwendigen Nieten-Details an Kragen, Ärmeln und Taschen. Als Reminiszenz an die wilden 60er Jahre wird das rockige Teil zum echten Hingucker. Die modische Avantgarde entscheidet sich für auffällige Materialmixe. Designer Rick Owens schickt eine asymmetrisch geschnittene, schwarze Lederjacke aus strukturiertem stone-washed Leder, Glattleder, Nylon und Kaschmir (um 1999 Euro über Verypoolish) ins Rennen. Sommerlich geht es bei Forzieri zu: Hier treffen nicht nur Glatt- und Veloursleder aufeinander. Mit einem dezenten Farbmix in hellem Beige, coolem Grau und warmem Braun liegt die Lederjacke (für 840 Euro) voll im Trend. Ein hochwertiges Naturmaterial wie Leder verlangt natürlich nach einer ebenso hochwertigen Pflege, um gegen Umwelteinflüsse wie Regen gewappnet zu sein. Finger weg von Imprägnier-Spray, sie richten mehr Schaden an, als dass sie nützen. Natürliche Wachse sind die idealen Pflegekomponenten für Leder. Otter Wax aus Portland in Oregon bietet Ihnen Qualität auf höchstem Niveau. Sämtliche Produkte kommen ohne Mineralöle, chemische Konservierungsstoffe und Petroleum Destillate. Das Leder-Öl  für etwa zehn Euro versorgt Glattleder mit essentieller Feuchtigkeit und bewahrt so den natürlichen Glanz. Bei oberflächlichen Verschmutzungen kann es ebenso angewendet werden. Einzige Ausnahme: Veloursleder - dieses bürsten Sie vorsichtig aus. Wenn es um die Reinigung geht, lassen Sie nur einen Spezialisten ans Werk: Ihre Lieblingslederjacke gehört in eine spezialisierte Reinigung. Die Lederjacken-Trends des Frühjahrs sehen Sie auch in unserer Foto-Show.

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