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Selbstbräuner richtig angewendet

Sommer-Teint im Handumdrehen  

Was Sie über Selbstbräuner wissen sollten

07.04.2015, 11:18 Uhr | dpa-tmn, t-online.de

Selbstbräuner richtig angewendet. Selbstbräuner aus der Tube kann das hautschädliche Sonnenbaden ersetzen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Selbstbräuner aus der Tube kann das hautschädliche Sonnenbaden ersetzen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Draußen ist es allmählich wieder warm genug, um ein Kleid oder einen Rock anzuziehen - wären da nicht käsig-weiße Beine. Doch es gibt eine Alternative für all diejenigen, die nicht warten möchten, bis die Sommersonne den Teint endlich auf natürliche Weise verschönert hat: Selbstbräuner.

Während die Wirkung eines Selbstbräuners früher rund sechs Stunden auf sich warten ließ, sind die neuesten Produkte deutlich schneller: Rund ein bis zwei Stunden dauert es, bis der begehrte Sommerlook erreicht ist.

Zucker macht braun

Für den gesunden Hauch von Sommerbräune hilft, so kurios es auch klingt, Zucker. Denn der Hauptwirkstoff von Self-Tanning-Produkten mit dem Kürzel DHA für Dihydroxyaceton ist ein Zuckermolekül. Beim Auftragen reagiert DHA mit den Eiweißen, die in der obersten Hautschicht stecken. So entsteht die leichte Tönung. Auch wenn der vollständige Name von DHA ausgesprochen chemisch klingt, ist dieser Stoff nicht ungesund. DHA kommt im menschlichen Körper nämlich ohnehin vor.

Hautschäden können ausgeschlossen werden

"Generell sind Selbstbräuner eine gesunde Alternative zur Sonnenstrahlung und zum Solarium", erklärt die Hautärztin Anna Mokosch aus Düsseldorf. "Damit fallen Schädigungen durch Sonnenbrand und Hautkrebsrisiken weg."

Die Dermatologin hält die meisten Produkte, die mittlerweile auf dem Markt sind, für relativ unbedenklich: "Natürlich kann es auch bei diesen Inhaltsstoffen zu Allergien kommen." Aber prinzipiell wird Selbstbräuner von den meisten Hauttypen gut vertragen, so Mokosch. Wer sich nicht sicher ist, weil er beispielsweise besonders empfindliche Haut hat, testet das Produkt einfach vorher. Entweder auf der Innenseite des Arms im Selbstversuch oder mittels eines speziellen Rückenpflastertests bei einem Hautarzt.

Bräuner mit Feuchtigkeit wirken langsamer

Bei trockener Haut gibt es mittlerweile bei vielen Produkten Abhilfe. Etliche der modernen Selbstbräuner enthalten eine andere Form des Bräunungszuckers, die sogenannte Erythrulose. Dieser Stoff wirkt direkt mit den Aminosäuren zusammen, die in den tieferen Hautschichten zu finden sind und verbessert deren Fähigkeit, Feuchtigkeit zu binden. Diese Produkte bräunen allerdings langsamer als die Varianten mit DHA.

"Da die Haut durch diese Produkte allgemein etwas trockener wird als gewöhnlich, hilft hier das Motto: cremen, cremen, cremen", rät Anna Mokosch. Das gilt besonders für Zonen, die ohnehin eher unter einem Mangel an körpereigenem Hautfett leiden, wie etwa die Schienbeine.

Haut vor dem Eincremen waschen und peelen

Ein unschöner Nebeneffekt beim Selberbräunen können Flecken sein. Wer einige Tipps beherzigt, kann das Risiko des Streifenhörnchen-Looks aber minimieren. Am besten benutzt man Self-Tanning-Produkte nach dem Duschen und einem Ganzkörper-Peeling. "Wer auf Nummer sicher gehen will, greift dabei zu einem getönten Selbstbräuner. Der verleiht der Haut innerhalb kurzer Zeit eine leichte Tönung, und man sieht sofort, ob die Farbe wirklich gleichmäßig aufgetragen ist oder man nachbessern muss", erklärt Elena Helfenbein vom VKE-Kosmetikverband in Berlin. "Wichtig ist aber in jedem Fall: Die Augenbrauen und den Haaransatz auslassen, sonst wird das Ergebnis fleckig."

Bräunungsdusche tönt besonders gleichmäßig

Eine wirklich streifenfreie Alternative ist die Bräunungsdusche, die von einigen Beauty-Studios angeboten wird. Dabei steht man in einer Kabine und erhält zunächst eine Vorbehandlung, bei der Cremereste und Fette von der Haut entfernt werden. Anschließend wird vollautomatisch die Bräunungslotion aufgetragen, weshalb das Ergebnis besonders regelmäßig ist. Wie auch bei den Selbstbräunern aus der Tube, kommt in den Bräunungsduschen der Wirkstoff DHA zum Einsatz. Das gleichmäßige Ergebnis der Bräunungsdusche ist dennoch im Vergleich zur Bräune aus der Tube recht kostspielig.

Auch Make-up kann Bräune zaubern

Ein kleiner Anteil derer, die Selbstbräuner benutzen, bleibt übrigens trotzdem blass. Ihnen fehlt ganz oder teilweise eine spezielle Aminosäure, die eine Reaktion mit DHA erst möglich macht. Aber auch sie müssen nicht auf den frischen Sommerlook verzichten: Bronzing-Gel oder -Puder sorgen ebenfalls für zarte Bräune.

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