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Cellulite: Hilft Koffein gegen Orangenhaut? - Tipps gegen Cellulite auf dem Prüfstand

Cellulite bekämpfen  

Hilft Koffein gegen Orangenhaut?

07.07.2010, 15:33 Uhr | bri

Cellulite: Hilft Koffein gegen Orangenhaut? - Tipps gegen Cellulite auf dem Prüfstand. Cellulite bekämpfen: Mit Kaffee, Spargel oder Cremes gegen die Dellen ankämpfen - was bringt es? (Foto: Archiv)

Cellulite bekämpfen: Mit Kaffee, Spargel oder Cremes gegen die Dellen ankämpfen - was bringt es? (Foto: Archiv)

Die Sonne zeigt sich, der Urlaub naht und am Strand wird wieder viel Haut gezeigt. Doch beim Blick in den Spiegel schwindet bei vielen Frauen die Vorfreude auf das Sonnenbaden: Kleine Dellen machen sich an Po und Oberschenkeln breit - Cellulite. Kein Wunder, dass viele nach allem greifen, was schnell und einfach glatte und bikinitaugliche Haut verspricht. In den Kosmetik-Regalen stehen teure Gels, Cremes und Packungen. Die beste Freundin hat gerade irgendwo etwas über Cellulite gelesen und rät: Spargel essen oder Kaffee in rauen Mengen trinken. Doch hilft all das wirklich gegen die Orangenhaut? Wir haben eine Dermatologin befragt und sagen Ihnen, was die Dellen bekämpft.

Cremes können Sie vergessen

Am häufigsten verbreitet die Kosmetikindustrie Irrtümer über die Orangenhaut: Angeblich helfen die zahllosen Cremes und Tinkturen mit Wirkstoffen wie Koffein, Kakao oder Gingko. „Diese Cremes zum Auftragen auf die Haut können Sie getrost vergessen“, urteilt die Berliner Dermatologin Dr. Gertraud Kremer. Der Grund: Die Wirkstoffe kommen gar nicht dorthin, wo sie wirken sollten – nämlich in die Unterhaut, wo sich die Fettzellen einlagern und die hässlichen Dellen verursachen.

Was die kleinen Tipps und Tricks taugen

Frauenzeitschriften quellen über mit einfachen Tricks, die angeblich gegen die Orangenhaut helfen sollen. „Das meiste davon ist falsch und entbehrt jeder wissenschaftlicher Grundlage “, sagt Gertraud Kremer. Zum Beispiel wird immer wieder Kaffee trinken empfohlen, weil Koffein angeblich den Grundumsatz erhöht und der Körper mehr Kalorien verbrennt. "Kaffee jedoch ist völlig unwirksam“, so die Auskunft von Kremer. Andere Mittel, wie zum Beispiel Kieselsäure-Präparate, stärken das Bindegewebe – schaden kann es also nicht. „Doch damit allein kann man die Cellulite nicht bekämpfen“, weiß Kremer.

Das einzig hilfreiche Mittel gegen Cellulite: Sport

Bewegungsmangel führt dazu, dass sich die Muskelmasse des Körpers verringert und im Gegenzug durch Fettgewebe ersetzt wird. Viel Bewegung ist deshalb die einzig effektive Methode, um die aufgeblähten Fettzellen unter der Haut zu verkleinern. „Mit Joggen oder Radfahren können Sie die Fettverbrennung ankurbeln. Der Stoffwechsel kommt auch in den Problemzonen wieder in Schwung“, empfiehlt Kremer. Die Hautärztin rät außerdem zu Krafttraining für den Muskelaufbau, weil Fettzellen im Ruhezustand keine Energie verbrauchen, Muskeln dagegen schon. Es hilft natürlich nicht, wenn Sie sich das beim Joggen verbrauchte Fett wieder anfuttern. Deshalb sollten Sie möglichst fettarm essen und viel trinken. In Kombination mit dem Sport können Sie so Ihr Bindegewebe straffen.

Saugpumpen und Fett-Weg-Spritzen

Manche Frauen betreiben im Kampf gegen die Beulen am Oberschenkel eine Menge Aufwand: Sie lassen sich das Fett absaugen oder mit speziellen Saugpumpen wegmassieren. Andere überwinden die Angst vor der Spritze: In jedes einzelne Fettpölsterchen lassen sie sich eine Flüssigkeit injizieren, die das Fett auflösen soll. Wieder andere vertrauen auf eine Art Akupunktur mit Stromstößen: Bei der so genannten Zellulipolyse werden mehrere Nadeln in die Haut eingestochen und diese unter Strom gesetzt. Durch das elektrische Feld soll angeblich das Fett weg schmelzen. „Diese Methoden helfen wirklich, allerdings nur ein paar Monate. Ohne Sport und vernünftige Ernährung ist das Fett bald wieder da“, so Kremer. Außerdem sind solche Behandlungen sehr teuer. Die Krankenkasse zahlt dafür nicht. Fazit: Wer den Kampf gegen die Orangenhaut führen will, muss dies ausdauernd und diszipliniert tun. Zaubermittel gibt es nicht.

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