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Die Hitparade der günstigsten Alpen-Skipässe

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Skipisten-Preisvergleich  

Die Hitparade der günstigsten Alpen-Skipässe

28.12.2007, 09:31 Uhr | srt

In der Schweiz gibt es sehr günstige und sehr teure Skigebiete. (Foto: T-Online)(Foto: T-Online)

Wer am Kassenhäuschen mitunter mehr als 200, im Extremfall sogar 237 Euro für den Sechstage-Skipass hinblättern muss, dem vergeht schnell die Freude am Pistenspaß. Zum Glück gibt es günstigere Alternativen, auch wenn die vielleicht weniger Pistenkilometer anbieten, längere Anfahrten voraussetzen und nicht mit Superpipes, Après-Halligalli oder prallen Eventkalendern punkten können. Die Überraschung: Die Spitzenreiter der Top-25 der preiswertesten Skigebiete in den Alpen heißen Ariolla und Les Mosses und liegen in der so oft als teures Reiseziel geschmähten Schweiz. Hier eröffnen sich immerhin 47 und 40 Pistenkilometer, und derzeit sind sogar Wochentickets für unter 100 Euro zu haben. Der günstige Wechselkurs macht’s möglich – zumindest für Urlauber aus der Euro-Zone. Doch auch ohne Umtauschvorteile birgt das Ranking Überraschungen, denn selbst Frankreichs Skiarenen bieten neben den teuersten eben auch sehr günstige Tagespässe an. Ganz oben auf dem Treppchen in der Kategorie "größere Skiverbünde über 100 Pistenkilometer" steht aber ein deutsch-österreichischer Vertreter: Der 120-Kilometer-Pass "Alpen Plus" kostet für sechs Tage gerade einmal 117 Euro.

Zum Durchklicken Top 10 der mittleren Skigebiete (30-100 km Pisten)
Zum Durchklicken Top 15 der großen Skigebiete (> 100 km Pisten)

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Auf die Kilometer kommt es an

Die Unterscheidung in verschiedene Kategorien ist wichtig, denn zwischen zehn, fünfzig und zweihundert Pistenkilometern liegen eben Welten. Ein Beispiel: Am Hocheck in Tirol werden 93,90 Euro für das Sechstagevergnügen fällig. Allerdings stehen hier gerade einmal zwölf Kilometer zur Verfügung. Für Einsteiger mag das ebenso wie beim ähnlich wenige Pistenkilometer umfassenden, 106 Euro teuren Skipass Oberammergau die richtige Wahl sein, aber wer etwas mehr Skifahren will, kann damit nicht zufrieden sein. In der Kategorie mittlere Skigebiete, die von 30 bis 100 Pistenkilometer reichen, werden Anfänger und Genussskifahrer durchaus glücklich, noch dazu, wenn bei mancher Offerte - wie bei dem 116 Euro teuren Skipass Oberstaufen – Extras wie etwa zwei Stunden im Erlebnisbad Aquaria inklusive sind. Die Allgäuer sind in dieser Kategorie ohnehin gut vertreten – mit drei Skipässen unter den günstigsten zehn. Der Hörnerschnee(s)pass kostet 126 Euro, der grenzüberschreitende Pass "Vitales Land" 131 Euro.

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Preise nicht stabil

Ob diese Rangfolge die gesamte Wintersaison Bestand haben wird, ist jedoch fraglich. Nicht nur wegen der stark schwankenden Wechselkurse, die das 47-Kilometer-Gebiet Ariolla (6 Tage: 95 Euro) im schweizerischen Val d’Hérens und das ebenfalls im Wallis gelegene 40-km-Areal Les Mosses (6 Tage: 99 Euro) in der Reihenfolge nach hinten drängen könnten, sondern auch aufgrund des jüngsten Beschlusses im Bundestag, der vorsieht, dass die deutschen Seilbahnbetreiber analog zu den benachbarten Ländern von einem ermäßigten Steuersatz profitieren dürfen.

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Deutsche Piste vorn

In der Kategorie der großen Skigebiete, sprich Skipässe, die mehr als 100 Pistenkilometer ermöglichen, hat ein deutscher Vertreter die Nase vorn. Der Sieger heißt "Alpen Plus" und gilt für die Münchner Hausberge Brauneck, Sudelfeld, Stümpfling, Wallberg und das kleine Areal am Zahmen Kaiser in Tirol: 117 Euro muss ein Erwachsener dort in der Hauptsaison für einen sechs Tage gültigen Skipass hinlegen. Die folgenden zehn Plätze machen schließlich die Schweizer und Franzosen unter sich aus. Dabei handelt es sich beileibe nicht nur um graue Mäuse wie dem aus fünf Teilgebieten bestehende Skipass "Rund um Visp", sondern durchaus um große, moderne und vor allem zusammenhängende Skigebiete: Le Corbier ist Teil des Riesenareals Les Sybelles, die Sektion Morzine/Les Gets gehört zur vor allem bei Snowboardern hochgeschätzten Portes du Soleil und Adelboden-Frutigen-Lenk gilt als eine der besten Skiadressen der Alpen – und als eine traditionsreiche dazu.

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Im Mittelfeld liegt Österreich

Österreich mag eine Reihe günstiger mittlerer Skigebiete beheimaten – für Top-Plätze reicht es aber kaum. Der österreichisch-italienische Ticketverbund am Reschenpass ist da noch der günstigste Vertreter – mit 157,50 Euro. Italien kann bei den kleinen und mittleren Skigebieten überhaupt nicht punkten, ebenso wenig übrigens wie das oft als Günstigziel propagierte Slowenien. Das 30 Pistenkilometer umfassende Kranjska Gora verlangt mittlerweile auch stolze 137 Euro für sechs Tage.

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Stolze Preise in Mega-Arealen

Wie sieht es eigentlich am anderen Ende der Liste aus? Ein glatter Hunderter mehr, also 237 Euro, werden beim diesjährigen Spitzenreiter fällig, dafür stehen Pistenfreaks im Mega-Areal La Plagne und Les Arcs auch rund 400 Kilometer offen. Dass Pistenvielfalt aber auch zu erschwinglicheren Preisen möglich ist, beweist der diese Saison neu eingeführte Pass "Superschnee Allgäu-Tirol-Kleinwalsertal": Für 170 Euro stehen fast 500 Pistenkilometer in acht Skiregionen bereit.

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Informationen zu den Preisen: Es wurden jeweils die Hochsaisonpreise (immer an Weihnachten, Fasching und Ostern, in vielen Fällen aber für den Großteil der gesamten Saison gültig) angegeben. Er bezieht sich auf einen Sechstageskipass eines Erwachsenen. Etwaige Familienermäßigungen sowie weitere Nebenkosten von der Unterkunft bis hin zum Preisgefüge im Gastrobereich wurden nicht berücksichtigt. In manchen Skigebieten, vor allem in Österreich und der Schweiz, kommen ohne Gästekarte Zuschläge von rund 10, in Ausnahmefällen sogar 20 Prozent dazu. (Stand: 19. November 2007 - 1 Schweizer Franken = 0,61 Euro)

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