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Die Uckermark f├╝r Kanu- und Naturfreunde

srt, Egmont Strigl

Aktualisiert am 06.12.2012Lesedauer: 5 Min.
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Deutschlands fl├Ąchenm├Ą├čig gr├Â├čter und am d├╝nnsten besiedelter Landkreis, das ist die Uckermark. Am sch├Ânsten l├Ąsst sich die naturbelassene und fast g├Ąnzlich unber├╝hrte Region mit dem Kanu erkunden. Mit Recht sind die Uckerm├Ąrker stolz auf ihre Landschaft, verf├╝gen sie doch ├╝ber den Nationalpark Unteres Odertal, einen Teil des Biosph├Ąrenreservats Schorfheide sowie zahlreiche Naturschutzgebiete und Naturparks, die aus dieser Region rund 80 Kilometer nord├Âstlich von Berlin ein Highlight f├╝r aktive Naturliebhaber machen. Einen Eindruck der Naturschauspiele, die Sie auf einer Kanutour durch die Uckermark erwarten, erhalten Sie in unserer Foto-Show.

Mit dem Kanu auf Entdeckungsreise

"Mein Gott, haben wir ein Gl├╝ck", fl├╝stert Marcus und deutet auf den riesigen Seeadler, der ohne erkennbaren Fl├╝gelschlag ├╝ber die alten Kiefern am Ufer des Gro├čen K├╝strinsees segelt. Mit mehr als zwei Metern Spannweite ist er der gr├Â├čte Greifvogel, das Wappentier der Bundesrepublik Deutschland und ein Symbol f├╝r die Unber├╝hrtheit der Uckermark. Ein St├╝ck Heimat, dessen Natursch├Ątze ebenso unbekannt wie reich sind. Bevorzugt bewegen die sich zu Fu├č, mit dem Rad oder mit dem Kanu auf Entdeckungsreise, um einige l├Ąngst verloren geglaubte Wildnislandschaft Deutschlands zu erleben.


Kanufahren in der Uckermark

Tafeln an den Uckerm├Ąrkischen Seen informieren ├╝ber Kanurouten durch den Naturpark.
Mit dem Kanu ├╝ber den K├╝strinsee in der Uckermark.
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Uckermarks Wasserwege

Auch wir sind mit dem Kanu unterwegs, schauen dem Adler lange nach, bevor wir die Paddel leise ins Wasser setzen, um im weichen Licht des Herbstmorgens unsere Kanutour fortzusetzen. Bei 230 Seen, 150 Kilometern unterschiedlichster Wasserwege und Verbindungen zur Mecklenburgischen und Rheinsberger Seenplatte ist ein Kanu das ideale Fortbewegungsmittel f├╝r die Uckermark - leise genug, um den ├ťberraschungen der Natur nachzusp├╝ren und den Gedanken Raum zu geben, aber auch ein gutes Trainingsger├Ąt, um die Gro├čstadtmuskeln wieder in Schwung zu bringen.

Naturformen der letzten 150.000 Jahre

Biberburgen und uralte Buchenw├Ąlder, Graureiher und Fischadler, Pilze und Beeren ziehen am Ufer vorbei. So manches Mal zwingen sie uns zu Pausen. Gletscher waren es, die das Landschaftsbild der Uckermark vor 15000 Jahren formten und eine Vielfalt hinterlie├čen, die sich in an Halbw├╝sten erinnernden Sandfl├Ąchen, in Endmor├Ąnen mit tiefen Rinnenseen, Toteiskesseln und Mooren, sumpfigen Seen wie dem Ober- und Unterruckersee, aber auch in klaren Waldseen und in B├Ąchen und Fl├╝ssen offenbart.

Im Kanu ├╝ber die Obere Havel

Ein Fluss der Uckermark ist auch die Obere Havel, die sich als wenig befahrene Wasserstra├če zu interessanten Rundtouren eignet. ├ťber sie verbinden wir auf unserer Kanutour die Lychener-Feldberger Seen mit dem Templiner Seenkreuz, n├Ąchtigen auf Biwakpl├Ątzen nur f├╝r Bootfahrer, erkunden Schleusenanlagen aus Kaiser Wilhelms Zeiten und lassen uns auf Sandfl├Ąchen von der Sonne den Bauch bescheinen.

Malerische D├Ârfer und romantische Pl├Ątze

Zwischendurch landen wir immer wieder in kleinen D├Ârfern, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Nur die ├╝ber die B├Ąume ragenden Kircht├╝rme sind Anzeichen der Zivilisation in dieser ansonsten so menschenleer erscheinenden Landschaft. Gedrungen und wuchtig ├╝berragen sie die alten Weiler, meist aus Gletscherfindlingen oder Backstein aufgemauert. Ein sch├Ânes Beispiel ist das Kirchlein in Alt-Placht, das von jahrhundertealten Linden umstanden ganz einsam am Waldrand liegt. Ein perfekter Platz ist das, um sich mit einem Buch auf eine Bank zu setzen oder einfach die wunderbaren Herbststimmungen wirken zu lassen.

Nudel nicht gleich Nudel

Die urspr├╝ngliche Natur hat wohl auch die kantigen, wortkargen Charaktere geschaffen, jene immer wieder anzutreffende uckerm├Ąrker Urgesteine, die im Gespr├Ąch nur langsam auftauen, sich dann aber von ihrer liebensw├╝rdigsten Seite zeigen. Vielleicht spielt darin auch noch ein Hauch franz├Âsischen Temperaments mit, stammen doch viele Uckerm├Ąrker von den Hugenotten ab, die sich nach ihrer Vertreibung aus Frankreich im 17. Jahrhundert hier ansiedelten und f├╝r die Spezialit├Ąt der Gegend verantwortlich sind: die Nudel. Nein, keine Pasta, sondern die gemeine Kartoffel (franz├Âsisch nouelle, die Knolle), das lokale Leib- und Magengericht der Uckerm├Ąrker. ├ťber ihre Namensgebung hat sich ├╝brigens schon der Schriftsteller Hans Fallada, einst wohnhaft direkt an der Uckerm├Ąrker Grenze zu Mecklenburg, k├Âstlich am├╝siert.

Kultur- und Natursch├Ânheiten in der Uckermark

Auch die D├Ârfer der Uckermark sind ├╝beraus reizvoll. Klein und beschaulich liegen sie eingebettet in der eiszeitlichen Landschaft und sind gem├╝tliche Ausgangspunkte f├╝r Radtouren ins stille Umland. Lychen etwa ist von sieben Gew├Ąssern umgeben, Templin gef├Ąllt durch seine m├Ąchtige Stadtmauer, in Prenzlau reihen sich beeindruckende Bauten der Backsteingotik, w├Ąhrend in Angerm├╝nde besonders die Fachwerkh├Ąuser der Altstadt ins Auge fallen.

Wildnis erleben mit dem Kanu

Seit der Wiedervereinigung ist auch in der Uckermark viel passiert, das Umland aber strahlt noch immer die Ruhe und Stille des vergangenen Jahrhunderts aus. Besonders augenf├Ąllig wird dies an der Oder, dem breiten Grenzstrom zu Polen, der l├Ąngst nicht mehr teilt sondern vielmehr verbindet. Im Naturschutz etwa, der eine der letzten Urstromlandschaften Mitteleuropas unter seine Fittiche genommen hat. Auf deutscher Seite ist es der Nationalpark Untere Oder, auf polnischer eine ganze Reihe von Naturschutzgebieten, die gemeinsam ein wunderbares Ziel f├╝r Menschen sind, die ein letzten St├╝ck Wildnis mitten in Europa erleben wollen.

Auch die Oder flie├čt durch Uckermark

Auf der Oder sind wir wieder mit dem Kanu unterwegs, denn so l├Ąsst sich diese Landschaft aus Poldern, Altarmen, Schilfmeeren und urwaldartigen W├Ąldern am intensivsten erleben. Das stille Gleiten durch zarte Herbstfarben, das leise Rauschen des Schilfs im Wind, die Rufe der Wasserv├Âgel, die sich zu ihrem langen Flug nach S├╝den sammeln - all das macht den Zauber dieser Gegend aus. Auf der Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstra├če und der Westoder nehmen wir die Strecke von Criewen bis Gartz unter den Kiel, der man auch mit dem Fahrrad durch den Nationalpark folgen kann, um Seeadler, Biber und Fischotter zu beobachten oder einfach nur um die mit den Jahreszeiten wechselnden Polderlandschaften zu erleben.

Deutschlands urspr├╝nglichste Seite

Auch kulturell l├Ąsst sich in der Uckermark so manche Entdeckung machen. Zu den H├Âhepunkten geh├Âren der sch├Âne Lenn├ę-Garten und das Nationalparkzentrum in Criewen, die Fachwerkh├Ąuser von Schwedt und das Tabakanbaugebiet Vierraden mitsamt seinen alten Backsteinspeichern. Hinzu kommen, und das trifft f├╝r die gesamte Uckermark zu, all die stimmungsvollen Aussichten, die interessanten Begegnungen und nat├╝rlich die traumhaften Alleen. Gewaltige Eichen, Buchen, Kastanien, Linden und Robinien entfalten im Herbst ihre herrlichste Laubf├Ąrbung. Und zusammen mit den Seen und W├Ąlder formt sich das Bild einer in sich selbst ruhenden Region, in der man Deutschland noch von seiner nat├╝rlichsten und urspr├╝nglichsten Seite erleben kann.

Weitere Informationen:

Kanuverleih: Treibholz - Kanu, Flo├č und Herberge, Oberpfuhlstra├če 3a, 17279 Lychen, Tel. 039888/43377, E-Mail: mail@treibholz.com, Internet: www.treibholz.com, Fahrrad & Touristikcenter Bodo Butzke, Kietz 11, 16303 Schwedt, Tel. 03332/839500, E-Mail: info@kanubutzke.de, www.kanubutzke.de

Weitere Ausk├╝nfte: Tourismusverband Uckermark, Grabowstra├če 6, 17291 Prenzlau, Tel. 03984/835884, E-Mail: info@tourismus-uckermark.de, www.tourismus-uckermark.de und www.nationalpark-unteres-odertal.de

Einen interessanten Artikel zum Thema Kanu kaufen finden Sie hier.

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