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Wandern im Vulkankrater

Einzigartiges Wandererlebnis auf La Palma

29.09.2012, 17:34 Uhr
Wandern im Vulkankrater. Wandern auf La Palma: Ein Wolkenmeer umhüllt die Schlucht der Todesängste. (Quelle: imago images)

Die Schlucht der Todesängste: Ein Wolkenmeer umhüllt die zerklüfteten und teilweise schwer passierbaren Felsen im Nationalpark Caldera de Taburiente auf La Palma. (Quelle: imago images)

Ein echtes Naturerlebnis für Wanderer auf La Palma ist die Caldera de Taburiente. Ihr Spitzname lautet "Schlucht der Todesängste" und sie ist wohl die faszinierendste Naturattraktion der Kanaren. Der Vulkankrater ist mit einem Durchmesser von etwa acht Kilometern und einer Tiefe von mehr als 1500 Metern einer der größten der Welt. Vor allem Wanderer sind begeistert von dem circa 70 Kilometer langen Wegenetz mit gut markierten Wanderwegen: Zwischen schroffen Felswänden warten Schluchten, Sturzbäche, Wasserfälle und spektakulär geformte Felsblöcke inmitten von Kiefernwäldern und reicher Vegetation darauf, beim Wandern entdeckt zu werden. Sehen Sie die "Schlucht der Todesängste" in unserer Foto-Show.

Wandern im Vulkankrater

Für aktive und abenteuerlustige Wanderer empfiehlt sich die 27 Kilometer lange Wanderung, auf der es auch durch die "Schlucht der Todesängste" (Las Angustias) geht. Ungefähre Gehzeit ist etwa 9,5 Stunden. Der Weg steigt gemächlich von Los Brecitos aus ins Innere des Nationalparks ab. Am Ufer des Rio de Taburiente kann man entspannen und sogar im klaren Gebirgswasser baden. Ein kurzer Abstecher zur Cscada de Colores, auch "Wasserfall der vielen Farben" genannt, ist zwar schwierig - lohnt sich aber. Einige Abschnitte der Wanderung führen über zerklüftetes und teilweise schwer passierbares Gelände, was der Schlucht wohl auch den Namen einbrachte. Jeder Wanderer sollte daher unbedingt der Beschilderung folgen. Ebenso sollten immer mindestens zwei Personen zusammen wandern.

100 Meter hohe Felsspitze

Wer sich die anstrengende Wanderung in den Krater ersparen will, der kann die herrliche Aussicht vom Aussichtspunkt La Cumbrecita genießen. Dort befindet sich auch die Parkverwaltung und das Besucherzentrum. 1954 wurde das Gebiet, in dem die Schlucht liegt, zum Nationalpark erklärt. Der Kraterkessel hat laut den Ureinwohnern Las Palmas eine ganz besondere Geschichte: Dort versteckten sich die Bewohner im 15. Jahrhundert, als die spanische Eroberung durch Alonso Fernández de Lugo anbrach. Eine knapp 100 Meter hohe Felsenspitze aus vulkanischem Basalt erhebt sich aus der Mitte des Kraters. Der Roque Idafe, gibt ein wunderschönes Motiv für Hobbyfotografen ab.

Weitere Informationen:

Tourismus La Palma: www.lapalmaturismo.com; Spanisches Fremdenverkehrsamt: Kurfürstendamm 63, 10707 Berlin, Tel. 030/8826543, Fax 8826661, E-Mail: berlin@tourspain.es, Internet: www.spain.info

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