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Das erste Mal mit dem Wohnmobil zum Camping

srt, Christian Haas

23.02.2012Lesedauer: 5 Min.
Mit dem Wohnmobil ist man flexibel unterwegs.
Gerade bei den ersten Reisen mit dem Wohnmobil sind die ausladenden Proportionen oft ein Problem. (Quelle: imago-images-bilder)
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Die Camping-Reise mit dem Wohnmobil ist für jeden Spontan-Urlauber ein Traum: Einfach die Sachen in den Wagen packen und die nächste Auffahrt Richtung Süden nehmen! Gefällt es an dem einen Ort nicht, ist der Campingtisch rasch wieder eingepackt – und los geht es zum nächsten Ziel. Doch wer das erste Mal mit einem Wohnmobil auf Reisen geht, sollte sich im Voraus gut informieren und sich mit dem Riesengefährt vertraut machen. Lesen Sie hier, worauf Sie vor dem Reisestart achten sollten und machen Sie sich in unserer Foto-Show schon einmal mit dem Wohnmobil-Reisen vertraut.

Wohnmobile sind beliebt in Deutschland

Motor starten, losfahren, nach Belieben pausieren und dann mal am Meer, mal in der Stadt, mal in den Bergen übernachten - so einfach kann Urlaub sein, wenn man mit einem Wohnmobil unterwegs ist. Etwa eine halbe Million dieser rollenden Ferienwohnungen sind allein auf deutschen Straßen unterwegs, Tendenz steigend. Laut Statistischen Bundesamt, das im Januar 2012 aktuelle Zahlen auf Basis einer Schätzung der Monate Januar bis Oktober herausgab, legte 2011 der Campingtourismus in Deutschland zu. Die Zahl der Übernachtungen auf deutschen Campingplätzen stieg um schätzungsweise zwei Prozent auf rund 24,9 Millionen. Davon waren die meisten Deutsche, allein 21 Millionen. Dazu war dabei die Zunahme bei Wohnmobilcamper überdurchschnittlich hoch.

Flexibel unterwegs

Wohnmobile sind wochenweise zu erschwinglichen Preisen zu mieten. Ideal für Leute, die einmal Camperluft schnuppern wollen und denen ein Caravan eine Nummer zu groß und zu schwierig ist. Es sprechen noch weitere Gründe dafür, eine rollende Ferienwohnung auszuprobieren. Denn derartige Trips bescheren den Wohnmobilisten neben Unabhängigkeit und Freiheit eben auch eine enorme Vielfalt, ein Urlaubsland kennenzulernen, und erspart das lästige Kofferpacken. Denn es fährt ja immer alles mit, von der Schlafkoje über die Miniküche bis zur Surf- oder Fahrradausrüstung. Inzwischen gibt es für jede Gruppenkonstellation und jeden Anspruch das passende Modell und die passende Größe: vom Reise-Van über das typische Alkoven-Wohnmobil - also mit einer Schlafkoje über dem Fahrerhaus - bis hin zum wahren "Dickschiff" samt Sitzecke, Dusche und Nobelküche. Derartige Kolosse sind dann eher etwas für Fortgeschrittene.

Rechtzeitig testen und mit dem Wohnmobil vertraut machen

Für den Anfang begnügen sich Camper-Neulinge lieber mit kleineren Modellen, die leichter zu manövrieren sind. Und selbst hier sind vor dem Reisebeginn ein paar Testrunden auf einem großen Parkplatz oder auf einem freien Gelände anzuraten, um sich an die größeren Ausmaße, den ungewohnten Kurvenradius, neue - eher verengte - Sichtverhältnisse und das fremde Bremsverhalten zu gewöhnen. Diese Übungen sollten wiederholt werden, wenn das Wohnmobil beladen und komplett besetzt ist.

Richtig bepackt fährt es sich leichter

Die oft knapp bemessene Zuladung stellt ohnehin einen heiklen Punkt dar. Daher rät Rainer Hillgärtner vom ACE Auto Club Europa: "Ein tief liegender Schwerpunkt stabilisiert den Wagen etwa bei Kurvenfahrten. Deshalb gehören schwere Teile nach unten, idealerweise in den Bereich der Achse." Diese und weitere Tipps vermitteln der Vermieter und - deutlich detaillierter - spezielle Kurse, die von den verschiedenen Automobilclubs und den Herstellern von Freizeitfahrzeugen angeboten werden. An erster Stelle steht dort jedoch das Sammeln von Fahrpraxis mit dem ungewohnten Fahrzeug.

In Deutschland campen Wohnmobil-Besitzer günstig

Wer seine Wohnmobilpremiere im Ausland feiert, der hat freilich überdies noch mit anderen Verkehrszeichen, -regeln oder gar Linksverkehr zu kämpfen. Das Fahren auf dem US-amerikanischen Highway 1 oder einer australischen Roadtrain-Strecke kann kein Kurs authentisch simulieren - allerdings auch nicht das dort aufkommende Hochgefühl. Dem Sonnenuntergang als "King of the Road" entgegenzusteuern stellt in der Erlebnisskala manch touristische Sehenswürdigkeit in den Schatten.
Um Glücksgefühle und die große Freiheit zu spüren, muss man beileibe nicht unbedingt ins Ausland fahren. Längst haben die Wohnmobilisten Deutschland noch stärker als bisher als Top-Territorium ausgemacht. Denn nicht nur die Anfahrtskosten sind niedriger, sondern auch die Vermiet- und Unterkunftspreise. Kaum anderswo finden Camper ähnlich günstige Platzmieten bei solch hoher Qualität, zum Beispiel der Sanitäranlagen.

Statt klassischem Campingplatz auf einen speziellen Stellplatz

Wobei Camper gar nicht nur den klassischen Zeltplatz ansteuern, sondern immer häufiger eigens ausgewiesene Stellplätze. Darunter fallen gemeindeeigene Flächen bei Sportstadien, Parkplätze auf Autohöfen, an Hotels, Gaststätten oder beim Weinbauern. Deren Angebot lautet oft: Kehrst du bei mir im Restaurant ein, ist der Stellplatz kostenfrei. Immerhin betrifft das die Hälfte aller deutschen Stellplätze - von denen es mehr als 3500 gibt. Den geringen Obulus zahlt man gerne, nicht nur wegen des Stromanschlusses und der Möglichkeit, Abwasser gegen Frischwasser zu tauschen, sondern auch wegen der sozialen Komponente. "Camping- und Stellplätze sind ein beliebter Treffpunkt für Gleichgesinnte und ein Ort, wo nützliche Tipps und Erfahrungen ausgetauscht und Reisefreundschaften geschlossen werden", so Hillgärtner.

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Die meisten Wohnmobile verbrauchen 10 bis 12 Liter Diesel

Hier lernt man auch andere Wohnmobile und deren Einrichtung kennen, tauscht sich aus über die Behebung kleiner technischer Kniffe wie Gasflaschenauswechslung und Umschaltungshinweise von Batterie auf Netzstrom, über den Umgang mit Versicherungen und spritsparende Fahrtricks - wobei die Marke von zehn Liter Diesel pro 100 Kilometer kaum zu knacken sein dürfte. Die meisten europäischen Wohnmobile verbrauchen je nach Fahrstil und Beladung im Durchschnitt zehn bis zwölf, einige 15 Liter Diesel. Größere Modelle über 3,5 Tonnen zum Teil sogar noch mehr.

Welcher Führerschein ist für das Wohnmobil notwendig?

Bei den meisten Vermietern gilt beim Anmieten größerer Modelle ein Mindestalter von 21 Jahren. In der Premiumklasse liegt das Minimum mitunter bei 25 Jahren. Generell genügt für Fahrten innerhalb der EU der deutsche Führerschein Klasse III beziehungsweise B - viele Vermieter verlangen jedoch mindestens ein Jahr Fahrpraxis. Bei Modellen über 3,5 Tonnen ist III beziehungsweise C1 erforderlich - meist mit mindestens drei Jahren Fahrpraxis. In den USA, Australien und manch anderen Ländern wird ein internationaler Führerschein nicht zwingend beim Vermieter, wohl aber bei Kontrollen verlangt und ist daher zu empfehlen. Er kostet etwa 15 Euro und muss vorab in Deutschland ausgestellt werden.

Kosten bei Anmietung

Ein Wohnmobil für vier Personen kostet - zuzüglich Sprit, Versicherung und Stellplatzgebühren - zwischen 800 und 1000 Euro pro Woche. Tipp: Buchungslücken sparen oftmals bis zu 30 Prozent. Hinzu kommen noch Sprit und die Kosten für den Camping- oder Stellplatz. Diese liegen bei 25 bis 40 Euro pro Tag. Stellplätze sind deutlich günstiger, oft sogar gratis. Wichtig ist auch, das Wunschmobil rechtzeitig zu reservieren. Rechtzeitiges Buchen empfiehlt sich in der Hauptsaison auch bei besonders schönen Camping- und Stellplätzen. Gerade mit Kindern ist nicht nur der Weg das Ziel, sondern auch das Ziel der Weg - zu einem entspannten Urlaub für alle.

Weitere Informationen

Internet: www.adac.de, www.caravaning-info.de
Litertaturtipp: ADAC Stellplatzführer Deutschland/Europa 2014 (Camping und Caravaning), 21,99 Euro.

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