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Isomatte kaufen – hilfreiche Tipps

Isomatten: Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle

16.04.2013, 15:54 Uhr | am (CF)

Isomatte kaufen – hilfreiche Tipps . Wärmeisolierende Isomatte. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wärmeisolierende Isomatte. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ihre Isomatte sollten Sie mit ebenso großer Bedacht auswählen wie Ihren Schlafsack. Die unterschiedlichen Modelle haben verschiedene Vor- und Nachteile, und nicht jedes ist für jede Person und jeden Verwendungszweck gleichermaßen geeignet.

Isomatte zur Wärmedämmung

Während in die Auswahl des richtigen Schlafsack-Modells meist viel Mühe gesteckt wird, wird die Isomatte oft eher stiefmütterlich behandelt. Dabei ist gerade bei längeren Wandertouren ein erholsamer Nachtschlaf wichtig, und der kann stark beeinträchtigt werden, wenn sich Steinchen und Äste durch eine zu dünne Matte ins Kreuz bohren. Außerdem ist den meisten Leuten nicht klar, dass der Schlafsack nach unten hin kaum isoliert, da die Füllung dazu zu stark zusammengedrückt wird.

Daher bietet nur eine gute Isomatte wirksamen Schutz gegen Bodenkälte. Zur Wärmedämmung werden je nach Modell Schaumstoff, Kunstfasern, Luft oder sogar Daunen eingesetzt. Der R-Wert, mit dem jedes Modell gekennzeichnet ist, gibt den Grad der Wärmedämmung an (je höher, desto besser).   

Gängige Isomatten-Modelle

Am weitesten verbreitet sind Isomatten aus Schaumstoff und selbstaufblasende Isomatten. Schaumstoff-Matten sind sehr preiswert und praktisch unzerstörbar. In Sachen Zuverlässigkeit sind sie nach wie vor unschlagbar. Allerdings nehmen sie zusammengerollt sehr viel Platz in Anspruch, und der Komfort ist bei anderen Modellen besser.

Aufblasbare Isomatten sind viel bequemer und lassen sich zudem platzsparend verstauen. Ein einziges Loch kann jedoch dafür sorgen, dass der Isolationseffekt gegen Null sinkt. Durch die lange Erfahrung bei der Herstellung dieser Modelle kommt dies allerdings recht selten vor. Auch der Preis für selbstaufblasende Matten ist heute günstiger als früher. Nachteil gegenüber den Schaumstoffmatten ist das höhere Gewicht.

Wiederentdeckung der Luftmatte

In den letzten Jahren hat zudem die gute alte Luftmatratze eine Art Wiedergeburt erfahren. Herkömmliche Modelle eignen sich zwar nur für Temperaturen über 10 Grad Celsius, mittlerweile sind jedoch auch spezielle Modelle erhältlich, bei denen die aufblasbaren Kammern zusätzlich mit Daunen, Synthetikfasern oder Schaumstoff gefüllt sind.

Am besten isoliert allerdings die Daunenmatte ("Downmat"). Sie kann bis zu Temperaturen von -30 Grad Celsius eingesetzt werden. Der größte Vorteil dieser Luftmatten ist ihr großer Komfort bei akzeptablem Gewicht und Packmaß. Nachteile können sich durch ihre Anfälligkeit für Lecks ergeben. Ein sorgfältiger Umgang ist bei diesem Isomatten-Modell daher Pflicht.

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