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Klettersteige auf der Zugspitze: Auf Deutschlands höchstem Berg

Klettersteige auf der Zugspitze: Auf Deutschlands höchstem Berg

26.04.2012, 09:47 Uhr | sd (CF)

Klettersteige auf der Zugspitze: Auf Deutschlands höchstem Berg. Die Zugspitze ist mit einer Höhe von 2.962 Metern der höchste Berg Deutschlands und gleichzeitig die Königin des Wettersteingebirges.  (Quelle: imago images)

Die Zugspitze ist mit einer Höhe von 2.962 Metern der höchste Berg Deutschlands und gleichzeitig die Königin des Wettersteingebirges. (Quelle: imago images)

Es gibt viele Klettersteige auf der Zugspitze, die Sie fordern und Ihnen eine wunderschöne Aussicht eröffnen. Wenn Sie dem Klettern nicht abgeneigt sind, folgen Sie unseren Tipps.

Tipp: Wochenenden meiden

Die Zugspitze ist mit einer Höhe von 2.962 Metern der höchste Berg Deutschlands und gleichzeitig die Königin des Wettersteingebirges. Der Koloss südwestlich von Garmisch-Partenkirchen ist heute mehr denn je ein Magnet für Bergsteiger aller Leistungsniveaus. Grundsätzlich sollten Sie Ihre Tour nach Möglichkeit auf einen Werktag legen, da die Zugspitze am Wochenende sehr überlaufen ist. Die bekannten Klettersteige auf der Zugspitze sind dann regelmäßig voll und es kommt zu Staus und Wartezeiten. Beachten Sie auch, dass die meisten Klettersteige auf der Zugspitze das Tragen eines Helms erfordern.

Empfehlenswerte Klettersteige auf der Zugspitze

Sie starten mit einer Wanderung durch das Höllental. Am Hammersbach wandern Sie nach rechts in Richtung Höllentalklamm. Nach etwa einer Stunde erreichen Sie die Klammeingangshütte, wo der Eintritt (3 Euro beziehungsweise 1 Euro für Mitglieder des Alpenvereins) gezahlt werden muss. Die Klamm ist von Mai bis Oktober geöffnet und in der Saison ganztägig zugänglich. Tipp: Alternativ dazu können Sie auch den Stangensteig nutzen.

Nach dem Marsch durch die Höllentalklamm treten Sie ins Freie und wandern bis zur Höllentalangerhütte. Überqueren Sie den Bach über die Brücke und wandern weiter talwärts, bis Sie die erste Passage zum Klettern erreichen.

Als Nächstes steht das „Brett“ auf der Agenda. Diese Steilwand können Sie über Trittstufen recht schnell bezwingen. Danach haben Sie zunächst etwas Ruhe vom Klettern. Steigen Sie zum Höllentalferner, wo Sie zum ersten Mal eine flache Eisschicht betreten. Folgen Sie dem Gletscher bis zum Klettersteigeinstieg auf der rechten Seite. Die nächste Passage ist eine Herausforderung, deren Schwierigkeitsgrad sehr witterungsabhängig ist. Die trittarme Wand ist allerdings auch bei bestem Wetter nicht einfach zu klettern. Ab dann ist auch der Gipfel nicht mehr weit. Ein Tipp zum Abschluss: Der Abstieg erfolgt sehr bequem über die Seilbahn, die Sie nach einem anstrengenden Aufstieg sicher ins Tal bringt.

Sind Ihnen die 2.962 Meter der Zugspitze zu wenig? Schauen Sie bei unserem Quiz zu den höchsten Gipfeln Europas vorbei.

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