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Gebrauchtes Wohnmobil kaufen: Worauf achten?

Gebrauchtes Wohnmobil kaufen: Worauf achten?

01.06.2012, 10:36 Uhr | sd (CF)

Sie möchten ein gebrauchtes Wohnmobil kaufen? Damit dabei nicht die berühmte Katze im Sack droht, beachten Sie die folgenden Tipps vom Profi.

Diese Tipps müssen Sie beachten

Urlaub mit dem Wohnmobil geht mit einem ganz besonderen Freiheitsgefühl einher: Statt sich dem Diktat der Hotels und Pensionen zu unterwerfen, steuern Sie nach Belieben jede Himmelsrichtung an – dank der hervorragenden Campingplatz-Infrastruktur Europas gibt es kaum Grenzen. Einziger Wermutstropfen: Die Anschaffung eines Wohnmobils geht kräftig ins Geld. Gelegenheitscamper gehen aus diesem Grund immer häufiger dazu über, sich Wohnmobile zu mieten.

Eine preiswerte Alternative ist der Erwerb eines gebrauchten Wohnmobils. Genauso wie beim Gebrauchtwagenkauf gilt es dabei, sehr viel zu beachten und auch den hintersten Winkel unter den Fußmatten in Augenschein zu nehmen. Erwerben Sie das Wohnmobil von privat, können Sie hinterher keine Mängel geltend machen. Beim Kauf vom Händler haben sie dagegen den gesetzlich geregelten Gewährleistungsanspruch.

So können Sie ein gebrauchtes Wohnmobil kaufen

Wenn Sie ein gebrauchtes Wohnmobil kaufen möchten, beachten Sie zunächst alle wichtigen Verschleißteile und insbesondere den Motorraum. Bremsflüssigkeit, Wasser, Öl und Rost sind hier die wichtigsten Faktoren. Ein großer Camper sollte mindestens 90 PS leisten, da Sie ansonsten mehr dahinschleichen als fahren. Überprüfen Sie auch die Bordelektronik (Beleuchtung, Blinker etc.) sowie Kühlschrank, Wasserversorgung und die TV-Anlage.

Im nächsten Schritt werfen Sie einen Blick auf die Lackierung: Gibt es offensichtliche Unfallschäden, die vielleicht nur notdürftig nachgearbeitet wurden? Blättert der Lack stellenweise schon merklich ab? Kleinigkeiten wie diese können eine echte Kostenfalle ausmachen, die das vermeintliche Schnäppchen ein paar Monate später ganz anders dastehen lässt. Am Ende der Inspektion ist eine ausgiebige Probefahrt unabdingbar. Das Lenkrad darf dabei kein zu großes Spiel offenbaren. Die Bremsen müssen schnell und direkt greifen. Achten Sie auch auf das Motorgeräusch. Tipp: Sollte es Anlass für Zweifel geben, lohnt sich die Investition in einen Kfz-Sachverständigen. 

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