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Maare-Mosel-Radweg: Start im Geopark Vulkaneifel

Maare-Mosel-Radweg: Start im Geopark Vulkaneifel

10.06.2013, 13:38 Uhr | km (CF)

Bahntrassenliebhaber aufgepasst: Auf dem Maare-Mosel-Radweg können Sie eine 58 Kilometer lange Tour unternehmen, die größtenteils an stillgelegten Gleisen entlang führt. Dabei können Sie eindrucksvolle Blicke auf die Vulkaneifel und das Tal der Mosel werfen.

Maare-Mosel-Radweg: An alten Bahntrassen entlang

Der Maare-Mosel-Radweg hat seinen Ausgangspunkt an dem Bahnhof in Daun, einer Kreisstadt in der Vulkaneifel. Hier begeben Sie sich auf einen der vielleicht schönsten Bahntrassenwege in Deutschland, auf dem Sie nach Daun, Gillenfeld, Hasborn und Wittlich kommen. Von den insgesamt 58 Kilometern führen knapp 40 Kilometer auf der ehemaligen Bahntrasse entlang, die 1981 stillgelegt wurde – mit einbezogen ist hier auch der Mosel-Radweg Bernkastel-Kues-Lieser, der sechs Kilometer lang ist. Auf dem Radweg kommen Sie auch durch vier Tunnel, von denen zwei mehr als 500 Meter lang sind. Imposant sind auch die alten Viadukte am Bahnhof Daun und in Plein.

Auch für Kinder geeignet

Eröffnet wurde der Radweg mit seinem Startpunkt im Geopark Vulkaneifel im August 2000. Auch für Familien ist eine Tour auf dem Maare-Mosel-Radweg ein Erlebnis: Es gibt mit der Strecke zwischen Daun und Grillenfeld ein elf Kilometer langes Teilstück, das als Kinderradweg gilt. Insgesamt ist die Strecke auf dem Radweg aber auch recht flach, es gibt also wenige Gefälle. Daher ist der Maare-Mosel-Radweg allgemein auch für Familien, Anfänger und Genussradler geeignet.

Sehenswürdigkeiten auf der Tour

Ganz gleich, ob Sie den Maare-Mosel-Radweg am Stück abfahren, oder ob Sie sich nur für einzelne Teilstrecken entscheiden: Auf der Tour können Sie viel erleben. In Daun können Sie etwa den Wild- und Erlebnisberg oder auch Burg Daun besuchen. Für eine erfrische Erholung ist das Pulvermaar in Grillenfeld die ideale Möglichkeit: Hinter dem Namen verbirgt sich einer von Deutschlands tiefsten Seen. Spektakulär ist auch die Strohner Lavabombe, eine geologische Besonderheit: Sie ist eine 120 Tonnen schwere und fünf Meter durchmessende Steinkugel.

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