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Skiunfall: So verhalten Sie sich richtig

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Skiunfall: So verhalten Sie sich richtig

06.01.2014, 15:51 Uhr | fs (CF)

Skiunfall: So verhalten Sie sich richtig. Bei einem Skiunfall kann die Bergwacht weiterhelfen (Quelle: imago images/PP fotodesign)

Bei einem Skiunfall kann die Bergwacht weiterhelfen (Quelle: PP fotodesign/imago images)

Wer einen Skiunfall beobachtet, sollte zunächst einen kühlen Kopf bewahren. Panik hilft in diesem Fall nämlich nicht weiter. Wie Sie sich in solch einer Stresssituation richtig verhalten und welche Erste-Hilfe-Maßnahmen zu leisten sind, erfahren Sie hier.

Richtiges Verhalten bei einem Skiunfall

Nicht selten ist Selbstüberschätzung auf der Piste ein Grund für einen Skiunfall. Manch ein Wintersportler wärmt sich nicht richtig auf oder wagt sich auf Pisten, für die seine Fahrkünste eigentlich gar nicht ausreichen.

Gerät diese Person dann beim Skifahren in eine brenzlige Situation, verliert sie die Kontrolle über die Bretter und bringt sich selbst und andere in Gefahr. Wenn es dann tatsächlich passiert ist, ist es wichtig, dass Erste-Hilfe-Leistende wissen, was zu tun ist.

Damit es nicht zu einem Massen-Skiunfall kommt, sollten Sie die Unfallstelle zunächst sichern. Stecken Sie dazu Ihre Skier oder Stöcke etwa fünf Meter oberhalb gekreuzt in den Schnee. Anschließend widmen Sie Ihre Aufmerksamkeit dem Verletzten.

Das Wichtigste ist zunächst eine psychologische Betreuung: Sprechen Sie das Unfallopfer an, fragen Sie nach Schmerzen und möglichen Kontaktpersonen. Verhalten Sie sich möglichst ruhig, um die Person nicht zusätzlich zu beunruhigen.

Erste-Hilfe-Set gehört zur Grundausstattung

Können Sie ausschließen, dass sich der Verunfallte am Kopf, Nacken und der Wirbelsäule verletzt hat, sollten Sie ihn vorsichtig an den Rand der Piste bringen – so vermeiden Sie weitere Zusammenstöße.

Nun sollten Sie die Bergwacht verständigen. Die Notrufnummer findet sich an den Infotafeln der Liftstationen. Uwe Männe, technischer Leiter der Bergwacht Schwarzwald, gibt im Interview mit RP Online als Tipp zum richtigen Verhalten, diese Nummer zu Beginn des Skiurlaubs im Handy einzuspeichern.

Machen Sie im Gespräch möglichst genaue Angaben zum Ort des Skiunfalls, der Art der Verletzungen und den Wetterverhältnissen. Wer kein Handy dabei hat, sollte andere Mitfahrer bitten, Hilfe zu holen.

Während Sie auf den Rettungsdienst warten, gilt es, den Verletzten zu versorgen. Jeder Wintersportler sollte ein Erste-Hilfe-Set parat haben. Darin befindet sich eine Rettungsdecke, mit der Sie das Unfallopfer vor Erfrierungen schützen können. Zur Not helfen aber auch Massagen oder leichte Bewegungen.

Achtung: Diese Maßnahmen sind nur dann sinnvoll, wenn keine Prellungen oder Knochenbrüche vorliegen. Unternehmen Sie keine Einrenk-Versuche oder ruckartige Bewegungen.

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