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Antike Stadt Pergamon ersteht in Berlin auf

Antike Stadt Pergamon ersteht in Berlin auf

02.03.2011, 15:00 Uhr | dpa, t-online.de

Antike Stadt Pergamon ersteht in Berlin auf. So wird der Eingang ins Pergamonmuseum mit Rotunde im Ehrenhof in der Dämmerung aussehen. (Visualisierung 2011: Asisi)

So wird der Eingang ins Pergamonmuseum mit Rotunde im Ehrenhof in der Dämmerung aussehen. (Visualisierung 2011: Asisi)

Die untergegangene antike griechische Stadt Pergamon soll in Berlin virtuell wiederauferstehen. Die Antikensammlung präsentiert von Herbst an neben dem weltberühmten Pergamon-Altar fast 500 größtenteils noch nie gezeigte Funde der Ausgrabungsstätte. Schauen Sie sich das Panorama und Teile der Ausstellung auch in unserer Foto-Show an.

360-Grad-Bild der untergegangenen Stadt

Höhepunkt der Ausstellung soll ein riesiges 360-Grad-Bild der griechischen Metropole sein, das der in Sachsen aufgewachsene und in Berlin lebende Panoramakünstler Yadegar Asisi schafft. Der Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin, Michael Eissenhauer, sprach bei der Vorstellung des Projekts von einer bisher einmaligen Schau. Das 360-Grad-Panorama, das mit einer Höhe von 24 Metern und einer Länge von 103 Metern im Ehrenhof des Pergamonmuseums errichtet wird und eine lebendige Vorstellung vom antiken Pergamon gibt, soll die Besucher begeistern. Die Rekonstruktion der Stadt im Maßstab 1:1 basiert auf dem aktuellen Forschungsstand und wurde in enger Zusammenarbeit mit den Archäologen der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin und des Deutschen Archäologischen Instituts erarbeitet. Eine Tag- und Nachtsimulation mit Sonnenauf- und -untergang sowie ein Klangteppich, der das Leben in Pergamon nachempfindet, machen das Leben in der antiken Stadt auf spektakuläre Weise erlebbar. Dezente Hintergrundmusik des Filmkomponisten Eric Babak rundet die Zeitreise in die Antike ab.

Ausgrabungen und Fotos als Grundlage

Für das monumentale Panorama des antiken Pergamon dienten Yadegar Asisi Zeichnungen der Ausgrabungen, Fotoaufnahmen der Berliner Fundstücke sowie das erste Pergamon-Panorama von Kips und Koch (1886) als Orientierung. 2010 fotografierte Asisi vor Ort auf dem Ruinenfeld in Bergama von einem circa 30 Meter hohen temporären Turm aus die Topografie des Burgbergs und der umgebenden Landschaft. Hinzu kamen szenische Aufnahmen mit Statisten in historischen Kostümen. Aus dem gesammelten Material wurde dann am Computer das Rundbild, das den Besucher auf eine Zeitreise in die Antike einlädt, aufwändig zusammengesetzt. Die Veranstalter rechnen mit 1,8 Millionen Besuchern.

    Weitere Informationen

    Frühbuchertickets können ab 2. März 2011 im Vorverkauf unter www.pergamon-panorama.de sowie an allen Kassen der Staatlichen Museen zu Berlin erworben werden. Auch Gruppenführungen können ab sofort gebucht werden.

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