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Reisetipp: Fahrradtour entlang der jungen Donau


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Mit dem Rad entlang der jungen Donau

dpa, Doris Burger

Aktualisiert am 11.05.2017Lesedauer: 3 Min.
Von der Quelle bis nach Ulm: Mit dem Rad entlang der jungen Donau
Mit dem Fahrrad direkt an der Donau entlang: 195 Kilometer liegen zwischen Donaueschingen und Ulm. (Quelle: R.Sigwart/Stadt Donaueschingen/dpa-tmn-bilder)
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Die Donau kennt jeder. Die junge Donau vielleicht nicht. So nennt sich ein Teil des großes Stroms, von der Quelle gut 200 Kilometer gen Osten. Am besten lässt sich die Strecke mit dem Fahrrad abfahren – vorbei an Burgen und Quellen.

Bis zum Meer sind es noch 2840 Kilometer. Ein Schild nennt diese Entfernung, ganz unerbittlich. Zum Glück ist das nicht das Ziel – auch wenn der ein oder andere Radfahrer schwer bepackt ist, als wollte er es bis zur Mündung schaffen. Doch hier an der Donauquelle ist das Meer ganz weit weg. Viel näher ist Ulm. 195 Kilometer sind es, mit dem Fahrrad direkt an der Donau entlang. Genaugenommen an der jungen Donau entlang, so nennt sich der Flussabschnitt zwischen Donaueschingen und Ulm.


Fahrradtour entlang der jungen Donau

Von der Quelle bis nach Ulm: Mit dem Rad entlang der jungen Donau
Von der Quelle bis nach Ulm: Mit dem Rad entlang der jungen Donau
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Tourdauer: Vier bis fünf Tagesetappen

Doch bevor es losgeht mit den vier oder fünf Tagesetappen in die baden-württembergische Universitätsstadt, steht erstmal die Quelle im Mittelpunkt. Sie ist der Ausgangspunkt der Reise. In Donaueschingen fließen Brigach und Breg zusammen – wie jedes Schulkind weiß, bringen sie "die Donau zuweg". Erst ab hier heißt der Fluss offiziell Donau.

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Welcher ist der Quellort – Donaueschingen oder Furtwangen?

Direkt neben der Donauquelle studieren zwei Radfahrer eine große Landkarte. Ein neuer Aufzug macht es möglich, der die Räder samt Packtaschen hinunter zur Quelle befördert. Erst im vergangenen Jahr wurde er eingeweiht, nachdem die umfangreiche Sanierung der Quelle in Donaueschingen abgeschlossen war.

Zwar beansprucht auch Furtwangen im Schwarzwald, Quellort der wasserreichen und längeren Breg, gerne einmal den eigentlichen Ursprung des Donaustromes. Doch die Donaueschinger verweisen auf die Geschichte – und auf eine alte Steinfigur an der Quelle, die "Mutter Baar". Sie weist ihrer Tochter, der "jungen Donau", an dieser Stelle den Weg zum Schwarzen Meer. Und außerdem ist die Donauquelle die touristische Attraktion der Stadt.

Ehemalige Festungsanlage und Burgen

Die erste Etappe auf dem Weg nach Ulm ist Tuttlingen. Der Weg führt vorbei an hübschen Parkanlagen. Über der Innenstadt thront die Ruine Honberg, die ehemalige Festungsanlage ist das Wahrzeichen der Stadt. Wer sportlich ist, wandert hinauf und wird mit einem schönen Blick über die Stadt und das Donautal belohnt.

Nach einem Stopp in Mühlheim grüßen zahlreiche weitere Burgen hoch oben am Rand des Tales, die kleine Radgruppe grüßt freundlich zurück – und bleibt auf dem Fahrradweg. Der ist anstrengend genug, auch ein langes Stück Schotterpiste behindert die freie Fahrt.

Inzigkofer Park: Amalienfelsen, Teufelsbrücke und Grotten

Der Inzigkofer Park wartet kurz vor Sigmaringen: mit Amalienfelsen, Teufelsbrücke und Grotten – dazu sagenhafte Blicken auf die schmale Donau, die sich in zäher Arbeit über die Jahrtausende einen Durchbruch schaffte. Also gilt es, wieder die Räder abzustellen und einen kleinen Ausflug zu Fuß unternehmen, bevor Stadt und Schloss Sigmaringen am Horizont auftauchen.

Der Blautopf als Höhepunkt

Der Blautopf ist der letzte Höhepunkt vor dem Ziel. Tatsächlich leuchtet er tief blau, trotz fehlender Sonne. Es handelt sich um eine weitere Karstquelle, die das Wasser der Blau zu Tage fördert. Die Blau mündet dann in Ulm in die Donau. Und dort am Ulmer Münsterturm und in der beschaulichen Innenstadt endet dann auch die Reise - es sei denn natürlich, jemand möchte noch weiterradeln, entlang der Donau bis ans Meer.

Reiseinformationen

Anreise: Bis Donaueschingen mit dem PKW oder der Bahn. Rückfahrt ab Ulm mit der Bahn ohne Umsteigen bis Donaueschingen, z.B. mit dem Baden-Württemberg Ticket für 25 Euro. Jede weitere Person plus 5 Euro, Fahrradkarte jeweils 5 Euro.

Unterkunft: Hotels und Pensionen am Radweg gibt es in guter Qualität, viele sind mit Trockenräumen und Fahrradkellern auf Radfahrer eingestellt. Auch ein Gepäcktransfer von Hotel zu Hotel kann spontan gebucht werden. Während der Schulferien wird eine Vorreservierung der Zimmer unbedingt empfohlen.

Kontakt: Stadt Donaueschingen, Tourist-Information, Karlsstraße 58, 78166 Donaueschingen. Tel.: 0771/85 72 21, www.donaueschingen.de; Ulm: Tourist-Information, Münsterplatz 50 (Stadthaus), Tel.: 0731/161 28 30, www.tourismus.ulm.de.

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