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Wandern auf der deutschen "Route 66"

srt, Monika Reisner

Aktualisiert am 06.09.2017Lesedauer: 4 Min.
Alles im grünen Bereich: Pfälzer Weinsteig bei Gräfenhausen mit Trifelsblick.
Alles im grünen Bereich: Pfälzer Weinsteig bei Gräfenhausen mit Trifelsblick. (Quelle: SRT Bildarchiv/Gerhard Merk)
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Dieser Sommer war oft feucht, die kalte Jahreszeit steht bald vor der Tür – niemandem ist es zu verdenken, wenn er im Herbst noch einmal richtig Sonne tanken möchte. Naturliebhaber wissen: Im September beginnt die schönste Jahreszeit für Wanderer. Die tollsten Gebiete zum Wandern liegen fast direkt vor der Haustür.

Beschaulich zeigt sich der 14 Kilometer lange Höhenrundweg am Laacher See in der Eifel. Er beginnt bei der Abtei Maria Laach und führt, je nach Kondition, in drei bis vier Stunden entlang an Stoppelfeldern und durch Wälder über die Hügel des Vulkangebiets.


So schön ist Wandern auf der deutschen "Route 66"

Luftiger Rundblick von der Burg Neurathen in der Bastei
Hainich: Baumkronenpfad
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Nicht aus den Augen verliert man den See, wenn man ihn einfach umrundet. Die acht Kilometer lange Strecke säumt das Ufer, und immer wieder lassen sich durch das Schilf Reiher, Enten und Haubentaucher beobachten. Einen schönen Abschluss bietet das Restaurant Seespiegel. Bei Zander mit Pfifferlingen, Carpaccio oder Braten – hier wird mit biologischen Erzeugnissen aus dem Kloster gekocht – kann man den Blick auf den herbstlich anmutenden See genießen und den Tag Revue passieren lassen.

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66 Kilometer auf dem Uplandsteig "Sixtysix" in Nord-Hessen

Im Norden Hessens ... mehr muss man ambitionierten Wanderern gar nicht sagen, liegt der Uplandsteig, klar. Anspruchsvolle Routengänger schwärmen von den insgesamt 300 Kilometer Wegen durch das Rothaargebirge. Als einer der Schönsten gilt der Uplandsteig. Seine 66 Kilometer – Sixtysix, wie ihn Kenner liebevoll getauft haben – führen durch bunt leuchtende Buchenwälder. Drei Tage à 22 Kilometer darf man hier einplanen. Rund um die Gemeinde Willingen geht es teils kräftig bergauf und ebenso steil wieder hinunter. Über 1400 Höhenmeter wollen überwunden werden. Dabei durchqueren Wanderer Buchen- und Fichtenwälder, passieren das Tal des Flüsschens Nerdar und ein Itter-Quellgebiet. Wildbäche und Hochheiden sorgen für Abwechslung.

In den Stapfen der Germanen der Teufelstein bei Bad Dürkheim auf dem Pfälzer Weinsteig
In den Stapfen der Germanen der Teufelstein bei Bad Dürkheim auf dem Pfälzer Weinsteig (Quelle: SRT Bildarchiv/Gerhard Merk)

172 Kilometer auf dem Pfälzer Weinsteig mit Blick auf die Rheinebene

Ganz gleich ob Halbtages-, Tages- oder Mehrtagestouren, kaum ein Genießer, der den Pfälzer Weinsteig nicht liebt. Nicht nur landschaftliche Schönheit wird ihm zugeschrieben, nein, auch die süße Kombination aus körperlicher Anstrengung und anschließender Belohnung. Die Wege führen durch Wälder, aber auch durch Weindörfer mit ihren Fachwerkhäusern, entlang hügeliger Weinberge mit Ausblicken über die Rheinebene bis hin zu den Vogesen. Und das auf insgesamt 172 Kilometer Länge. Zwar gibt es auch hier atemraubende Anstiege, aber ebenso flache Genussrouten. Der Einstieg ist vielerorts möglich, ob im Trifelsland, in Bad Bergzabern oder in Edenkoben, dem sogenannten Garten Eden der Pfalz. Und immer wieder lockt die Versuchung: Hütten, Sternerestaurants und Gaststuben laden zur Einkehr ein. Und schließlich wollen auch die neuen Weine probiert werden.

Luftiger Rundblick von der Burg Neurathen in der Bastei
Luftiger Rundblick von der Burg Neurathen in der Bastei. (Quelle: SRT Bildarchiv/Gerhard Merk)

112 Kilometer auf dem Malerweg durch die Sächsische Schweiz

Im Muss-man-einmal-gemacht-haben-Gebiet kommt alles vor: Schluchten, Täler, Felsen, Ebenen, Wälder, Panoramen, fantastische Felsformationen, und das auf insgesamt 1200 Kilometern in der Sächsischen Schweiz. Als die schönste Route gilt der sogenannte Malerweg. Für seine 112 Kilometer sind acht Tagesetappen vorgesehen. Seine Geschichte reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück. Da kam das Elbsandsteingebirge in Mode. Im Jahr 2006 wurde er schließlich rekonstruiert, heute führt er zu den schönsten Zielen in der Region mit landschaftlichen und historischen Attraktionen. Die Festung Königstein, der Tafelberg Pfaffenstein und der freistehende Felsen Barbarine liegen ebenso auf dem Weg wie das Felsenfenster namens Kuhstall, die Felsgruppe der Affensteine und die Burg Hohnstein, von deren Aussichtsturm sich ein beeindruckendes Panorama über die Sandsteinfelsen eröffnet.

In 44 Metern Höhe über 546 Meter den Baumkronenpfad in Thürigen entlang

Einer der farbenfrohesten Wanderwege Deutschlands ist auch familientauglich: Mit einer Länge über 546 Metern ist er nicht nur einfach zu bewältigen, er ist sogar barrierefrei. Die maximale Höhe liegt bei 44 Metern. Doch die Natur feiert im Herbst hier, zwischen Bad Langesalzach, Eisenach und Mühlhausen, ein rauschendes Fest. Der Baumwipfelpfad zählt zum Unesco-Naturerbe und zum größten zusammenhängenden Laubwald des Landes. Die Eschen, Rotbuchen und Ahornbäume in ihren flammenden Farben stehen in einem der ursprünglichsten Waldgebiete Deutschlands. Den Blick über die Baumkronen dieses einzigartigen Urwalds kann man nicht nur von den angelegten Wegen, sondern auch von Hängebrücken, Seilschwingen und Kletterbahnen schweifen lassen.

Auf der Hochplatte 1000 Höhenmeter in rund zweieinhalb Stunden

In den Alpen zählt die Hochplatte zu den schönsten Wanderzielen im Herbst. Auf diesem Teil des Europäischen Fernwanderwegs stiefelt man auf den Spuren von Maximilian II., der schon 1858 von hier aus den Blick über die bunten Bergwälder, die Berchtesgadener Alpen, die Hohen Tauern und die Tiroler Berge schweifen ließ. Wie seine königliche Hoheit überwinden Wanderer heute rund 1000 Höhenmeter in rund zweieinhalb Stunden; allerdings nicht ohne eine Pause in der Staffn-Alm eingelegt zu haben, die einen wunderbaren Blick über das Chiemgau bietet.

Hainich: Baumkronenpfad
Der Baumkronenpfad in Hainich. (Quelle: SRT Bildarchiv/Marlis Heinz)

24 Rundwanderwege auf den sogenannten Nordpfade in Niedersachsen

Ja, und im Norden? Lässt es sich ganz hervorragend wandern, und wie! Nicht nur Flachländer und Großstädter zieht es auf die sogenannten Nordpfade in Niedersachsen. Diese 24 Rundwanderwege zwischen Hamburg, Hannover und Bremen bieten vom Halbtagesspaziergang mit sechs Kilometer Länge alles bis zur 32 Kilometer langen Mehrtageswanderung: Die flachen Wege führen durch Wälder, Moore und über Heideflächen, vorbei an Seen und zu idyllischen Bauerndörfern. Wer mag, kann eine Wildkräuterführung oder etwa eine Tour über das Gelände der Wassermühle Federlohmühlen dazu buchen.

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  • Sandra Simonsen
Von Sandra Simonsen
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