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Deutsche Touristen in Antalya gestrandet

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Deutsche Touristen in Antalya gestrandet

24.10.2007, 11:46 Uhr | Spiegel Online

cc logo Seit Freitag warten die Türkei-Urlauber in Antalya vergeblich auf ein Flugzeug, das sie von der Mittelmeerküste zurück nach Deutschland bringt. Für die Verzögerung sind finanzielle Schwierigkeiten des Reiseveranstalters Interflug in Hamburg verantwortlich.

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Rücktransport steht noch aus
Das Unternehmen habe am Sonntag beim Amtsgericht Hamburg einen Insolvenzantrag gestellt, sagte Sibylle Zeuch vom Deutschen Reisebüro und Reiseveranstalter Verband (DRV) am Montag zu SPIEGEL ONLINE. Der Branchenverband ist eingeschaltet, um einen Rücktransport der Touristen zu organisieren. Über mögliche Maßnahmen könne der DRV noch keine Angaben machen, sagte Zeuch.

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Zahl der "Festsitzenden" steigt
Wie die deutschen Konsularbehörden am Montag mitteilten, sei die Zahl mittlerweile auf "um die 1000" gestiegen. Am Samstag hatten zunächst etwa 700 Touristen vergeblich auf ihren Heimflug gewartet. Ein Teil der Urlauber habe bereits zwei Nächte am Flughafen verbracht, andere warteten die Entwicklung in ihren Hotelzimmern ab. "Tatsache ist, dass es zurzeit keinen Carrier gibt, der sie zurückbringt", sagte ein Sprecher. Solange der DRV keine Lösung gefunden habe, müssten die Urlauber selber sehen, wie sie zurückkommen, um anschließend Regressforderungen an das Reisebüro zu stellen. Das Auswärtige Amt in Berlin bestätigte, dass sich das Honorarkonsulat vor Ort und das Generalkonsulat in Izmir um die gestrandeten Touristen kümmern.

Zusammenarbeit mit Onur Air
Dem Vernehmen nach arbeitete Interflug mit der privaten türkischen Fluggesellschaft Onur Air zusammen. Nachdem Onur Air wegen des inzwischen wieder aufgehobenen Flugverbots selbst in Schwierigkeiten gekommen war, hatten andere türkische Gesellschaften einspringen sollen, die dann aber wegen der unsicheren Finanzlage von Interflug auch nicht geflogen sind. Interflug selbst war bislang nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

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