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Roadtrip für Männer: Mit dem Mustang durch Kalifornien

Roadtrip für Männer: Mit dem Mustang durch Kalifornien

16.05.2012, 12:25 Uhr | Volker Bonacker, wanted.de

Roadtrip für Männer: Mit dem Mustang durch Kalifornien. Ford Mustang GT Convertible (Foto: Archiv)

Ford Mustang GT Convertible (Foto: Archiv)

Endlose Weite, Traumstraßen und mächtig Pferdestärken unter der Motorhaube: Ein Roadtrip durch die USA ist der Männertraum schlechthin. Wer nicht die Zeit hat, das gesamte Land zu durchqueren aber dennoch eine Reise durch atemberaubende Landschaften sucht, wird in Kalifornien fündig. Binnen fünf Tagen ist der Trip von Los Angeles nach San Francisco zu schaffen. Wir haben uns auf die Straße begeben und nach Abschluss die Fahrt in digitaler Weise fortgesetzt - im Rennspiel "Driver: San Francisco".

Los geht es jedoch zunächst in Frankfurt am Flughafen. Zwei Direktflüge gehen täglich von hier nach L.A., beide werden von Lufthansa angeboten. Nur unwesentlich länger sind Flüge über Atlanta, New York oder Chicago. Nach rund 14 Stunden in der Luft ist das Ziel erreicht und der Tag in Kalifornien schon recht weit fortgeschritten. Wer will, stürzt sich noch ins Nachtleben: Der Sunset Boulevard mitsamt den nobleren Clubs wie dem "Viper Room" ist Pflicht, ebenso ein Abstecher nach Hollywood.

Gemütlichere Naturen spazieren stattdessen eine Runde den Strand entlang: Venice Beach mitsamt dem legendären Muscle Beach, wo schon Arnold Schwarzenegger trainiert hat, bietet Baywatch-Flair satt.

Mustang, Challenger oder Camaro?

Tags drauf wird der Wagen geholt. Ein Anbieter für Premium-Fahrzeuge ist Midway Car Rental, zu finden direkt am Flughafen. Unser Mustang GT Convertible schlägt täglich mit rund 300 US-Dollar zu Buche. Für ähnliche Preise stehen auch ein Dodge Challenger SRT8, eine Corvette GS Convertible oder der Chevrolet Camaro zur Wahl. Wer auch in den USA nicht auf einen europäischen Fuhrpark verzichten will, greift zum Aston Martin V8 Vantage oder dem Porsche Panamera.

Das Ziel der ersten Etappe: Santa Barbara. Bevor die rund 150 Kilometer entfernte Stadt erreicht wird, stehen Stopps am Santa Monica Pier und Malibu Beach auf dem Plan. Nach einer Runde Riesenrad auf dem Pier führt die Route in Richtung Malibu ohne Unterbrechung direkt am Meer entlang. Der Tag klingt im "Harbor Restaurant" direkt auf dem Pier von Santa Barbara aus, wo frische Fischgerichte in entspannter Atmosphäre warten.

Tag drei bietet sowohl von der Strecke als auch den Sehenswürdigkeiten abseits der Straße her die meiste Abwechslung.

Vollgetankt und erfreut über die Benzinpreise jenseits des Atlantik geht es via Highway 101 gen Norden. Nur zehn Kilometer nach dem Start der Etappe wartet wenig abseits der Strecke mit Piedras Blancas das erste Highlight des Tages. Hier liegen an guten Tagen mehrere Dutzend See-Elefanten, die sich von Menschen nicht in ihrem Sonnenbad stören lassen. Anschließend geht es mit dem Mustang GT zum ersten Mal passähnliche Straßen nach oben. Der V8-Motor bewältigt die Straße problemlos und blubbert angenehm ruhig vor sich hin, macht aber mit jedem Kickdown klar, dass mehr in ihm steckt, als die hiesigen Geschwindigkeitsbegrenzungen erlauben.

Bergab und wieder die Küste entlang beginnt der schönste Abschnitt des Tages: Rechterhand fallen schroffe Felsformationen steil ab, links liegt mehrere hundert Meter unterhalb der Route 1 der Pazifik. Dass die Geschwindigkeitsbegrenzung hier teilweise bei 20 Meilen die Stunde liegt, stört nicht, denn die Strecke und ihr Verlauf das Meer entlang sind derart spektakulär, dass man gar nicht will, dass die Tour endet. Trotzdem sollte etwa zehn Kilometer später ein Stopp eingelegt werden, um den Ausblick nahe der 1932 erbauten Bixby Creek Bridge zu genießen. Der Tag endet in Monterey mit einem Essen im "Hula’s Gril", dessen hawaiianische Variationen von bekannten Gerichten eine willkommene Abwechslung für den Burger-verwöhnten Gaumen sind.

Vom Gefängnis in den Buchhandel Die letzte, rund 180 Kilometer lange Etappe führt größtenteils über den Highway und es wird klar, warum es sich gelohnt hat, an Regencape und Co. zu denken - das Wetter in und um San Francisco ist deutlich wechselhafter, als man es von der bisherigen Reise gewohnt ist. Dafür warten in der Hippie-Metropole derart viele Sehenswürdigkeiten, dass man den nächsten Tag trotz Nieselwetter besser im Freien verbringt. Golden Gate Bridge, Coit Tower, der Hafen und natürlich die Gefängnisinsel Alcatraz gehören zum Must-See, ansonsten ist ein Abstecher nach Chinatown und den legendären Buchhandel "City Light Books" ebenfalls lohnend. Traumwagen durch die Stadt jagen

Und natürlich "Driver: San Francisco". Der im Herbst erscheinende, neue Teil der Rennspiel-Serie von Ubisoft spielt wie der Titel bereits andeutet in San Francisco. Die Stadt wurde für das Game detailgetreu nachgebaut, was angesichts der Geschwindigkeit, mit der man Traumwagen durch die Straßen jagt, jedoch nur selten ins Auge fällt. Viel eher erfreut sich der Blick an original lizenzierten Luxuswagen aus verschiedenen Epochen der Automobilgeschichte.

Mehr als 100 Wagen aus verschiedenen Epochen warten, vom Musclecar wie dem Dodge Charger R/T bis hin zum modernen Sportwagen à la Ruf Rt oder Exoten aus Fernost die dem Nissan GT-R. Wer's gemütlicher angehen will, steigt in den VW Scirocco oder die brandneue Alfa Romeo Guilietta. Schön: Die Fahrphysik der Karossen ist erstklassig umgesetzt, die virtuellen Runden durch San Francisco stehen einem echten Trip im Mustang also in kaum etwas nach - sondern haben stattdessen gar den Vorteil, dass man auch beim Fahren mit offenem Verdeck im Regen nicht nass wird.

Wir drehen noch einige Runden, ehe der letzte Abend ganz amerikanisch mit einem mächtigen Steak ausklingt und der Kurztrip mit allem, was Mann begehrt, endet. Die Trennung vom Mustang GT fällt übrigens nur halb so schwer, wie gedacht: Ab etwa 40.000 Euro ist der Sportwagen via Import erhältlich - eine Menge Pferde zum Preis eines Fohlens.

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