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Mallorca: Die besten Restaurants und Hotels

Mallorca für Designliebhaber und Geniesser

11.05.2012, 16:47 Uhr | Marion Schalk, wanted.de

Mallorca: Die besten Restaurants und Hotels. An solchen einem Pool, wie hier der des Hotels "Avenida", kann man die Seele baumeln lassen. (Quelle: Hersteller)

An solchen einem Pool, wie hier der des Hotels "Avenida", kann man die Seele baumeln lassen. (Quelle: Hersteller)

Mallorca überrascht mit einer unglaublichen Vielfalt: hohe Berge, türkisblaues Meer, quirlige Stadt und ruhiges Landleben – und das lässt sich inzwischen auf höchstem Niveau genießen. Denn Bettenbunker und einfache Küche waren gestern: Liebhaber des guten Stils können auf der Insel wahre Designperlen und Gourmettempel entdecken. wanted.de hat sie für Sie getestet und die schönsten Designhotels in einer Foto-Show festgehalten.

Vom Stress der Stadt direkt ins Herz der Insel - wer Ruhe sucht, ist im Fünf-Sterne-Fincahotel "Son Brull" genau richtig. Vom Flughafen aus geht es mit dem Mietwagen Richtung Pollença im Norden der Insel, rund drei Kilometer vor der kleinen Stadt führt eine kleine Abzweigung zum "Son Brull", ein ehemaliges Kloster aus dem 18. Jahrhundert.

Tradition trifft Moderne

Aus dessen Ruinen hat die Familie Suao vor sieben Jahren eine Wellness-Oase geschaffen - allein die Zufahrt begeistert das Auge. Vorbei an den hoteleigenen Olivenbäumen und Weinreben führt ein Weg auf das Anwesen zu, das im Schutz des Hausbergs Puig Santa María kauert. Zwischen duftenden Lavendelbüschen, Feigen- und Olivenbäumen führt eine Treppe zur vier Meter hohen Eingangstür des Hotels.

Das Ambiente ist Programm: Mallorquinische Tradition und modernes Design sind der rote Faden, der von der Gestaltung der Hotelräume über die Angebote des Spa bis hin zum Frühstücksbuffet durchgezogen wird. In den 23 Zimmern überrascht das Jacuzzi, das mal mitten im Raum, am Bett oder in den Bädern steht. Das Spa verfügt über einen Außen- und Innenpool, eine kleine Sauna und ein kleines türkisches Dampfbad.

Auch im hauseigenen Restaurant "3|65" legt Küchenchef Rafael Perello größten Wert auf Tradition: "Regionale Küche in moderner Ausführung" sei sein Ziel, sagt er. Gelingt ihm gut, zum Beispiel beim Hauptgang. Es gibt mallorquinisches Lamm, ein Muss für Gourmets auf der Insel. Dazu reicht Perello gebratenes Gemüse aus dem hauseigenen Bio-Bauernhof.

Der in Deutschland geborene Sommelier Antonio reicht dazu einen gut harmonierenden roten Cuvée namens "12 Volts" von 4Kilos, einem jungen mallorquinischen Weingut. >>

Als Digestif bietet sich der hauseigene Gin an, laut Hotelbesitzer Miquel Soao der erste, der auf der Insel gebrannt wurde.

Hilton mal ganz anders

Wer ein solches Paket ein paar Nummern größer will, wird im Südosten der Insel fündig. Das "Hilton Sa Torre" liegt mitten im Nirgendwo, nahe der Küste zwischen Cala Pi und Llucmajor. Ohne Mietauto geht hier nichts, und die Anfahrt gestaltet sich kompliziert – nur wenige kleine Schilder weisen den Weg zu dem herrschaftlichen Anwesen aus dem 14. Jahrhundert.

Bis 2000 gehörte es einer der reichsten Familien Mallorcas, dann übernahm der Hilton Konzern die Finca und zauberte aus dem verlassenen Herrenhaus mit eigener Kapelle und Windmühle ein Fünf-Sterne-Hotel mit 90 Zimmern, die sich über das mit Zitrusbäumen und Pinien bepflanzte Gelände verteilen. Die Räume punkten vor allem durch ihre Größe: Schon die normalen Zimmer bieten rund 35 Quadratmeter Platz. Zwei Außenpools, zwei Tennisplätze und ein Spa mit einem für die Insel geräumigen Saunabereich bieten Abwechslung. Professionelle Freundlichkeit macht den Aufenthalt äußerst angenehm - ein kleiner Wehrmutstropfen sind allerdings die13 Euro Tagesgebühr für die Nutzung des WiFi-Zugangs. Bei den anderen getesteten Häusern ist Internet inklusive.

Zaranda: Sterneküche aus Madrid im herrschaftlichen Innenhof Feinschmecker finden im Hilton seit Mitte Mai 2010 ein ganz besonderes Essvergnügen: Der Madrider Spitzenkoch Fernando Perez Arellano folgte dem Ruf des Hotelmanagers nach Mallorca und erkochte sich in seinem Restaurant "Zaranda" innerhalb eines halben Jahres einen Michelin-Stern. Der Service ist freundlich und aufmerksam, es wird sogar nach Allergien gefragt. Das Essen ist ein Gedicht mit vielen lokalen Komponenten wie den "Raon", ein saisonaler mallorquinischer Fisch; die Weinkarte entpuppt sich als ein ganzes Buch und überrascht mit ungewöhnlichen Tropfen, zum Beispiel ein vollmundig-herber Weißwein aus Rioja, der sechs Monate in Eichenfässern ausgebaut wurde. Geheimtipp: Sterngekrönter Gaumenschmaus zum Probierpreis

Rund eine dreiviertel Stunde Fahrt vom Hilton entfernt lockt noch eine andere Sterneküche: Im eher massentouristisch ausgelegten Sa Coma versteckt sich das im Kontrast zum Ort angenehm ästhetisch und modern eingerichtete "Es Molí d’en Bou".

Die Fahrt lohnt sich: Selten oder gar nie können Gourmetfreunde mittags für einen Knallerpreis von 37 Euro ein viergängiges "Menú del día" verspeisen, das solche Gaumenfreuden bereitet. Zur Hauptspeise kredenzt der Sternekoch Tomeu Caldentey zum Beispiel Kalbsbäckchen, die auf der Zunge zerschmelzen. Im Preis inbegriffen sind je ein Glas Rot- und Weißwein. Das Menü wechselt alle zwei Monate, neue Geschmackserlebnisse sind garantiert.

Naturliebhaber, die nicht in völliger Abgeschiedenheit wohnen möchten, sei das kleine Boutiquehotel "L’Avenida" in Sollér empfohlen. Die kleine Stadt im Westen Mallorcas liegt in einem malerischen Tal zwischen den Gipfeln des Tramuntana-Gebirges, das Meer ist nur wenige Fahrminuten entfernt. Mitten im Ortskern liegt das "L’Avenida". Die holländisch-englischen Besitzer Tania und Paul Slijper haben die historische Stadtvilla aus dem 19. Jahrhundert vor rund vier Jahren mit viel Geschmack und Sinn für zeitgenössische Kunst und Design umgebaut. In den neun hohen Zimmern mit den restaurierten Deckenbalken dominieren schwarze, weiße und silberne Farbtöne, den atemberaubenden Ausblick auf die Berge gibt’s inklusive. Der sonnendurchflutete Innenhof mit großem Pool und zahlreichen Liegen lädt zum Entspannen ein. Und sind die Tagestouristen aus Sollér verschwunden, lässt sich bei einem Kaffee oder gutem Essen in einem der zahlreichen Bistros das echte südländische Leben auf dem Marktplatz beobachten.

Das Kontrastprogramm zum beschaulichen Kleinstadt-Leben bietet das Boutiquehotel "Tres" mitten im Herzen von Palmas Altstadt. In einer kleinen Gasse im Ausgehviertel "La Lonja" gelegen, tritt der Gast vom Trubel der Stadt in einen typisch spanischen Innenhof, in dem eine riesige Palme gen Himmel wächst. Leise Chillout-Musik spielt im Hintergrund und das Auge bewundert die architektonisch gelungene Verbindung von Alt und Neu: Die schwedischen Betreiber haben den 1576 erbauten Stadtpalast und das Kaufmannshaus aus den 1950ern mit Glas- und Steintreppen sowie zwei kleinen Holzbrücken ästhetisch zusammengebracht. Glas, Naturstein und Holz prägen auch die in hellen Farben gehaltene, skandinavisch inspirierte Einrichtung der 41 Zimmer; sogar die Seife kommt aus dem hohen Norden. Der besondere Gag: ein verschiebbarer Rolltisch über den Betten.

Das unbestrittene Highlight ist jedoch der unvergleichliche Ausblick von der Dachterrasse mit kleinem Pool und Sauna. Vom Liegestuhl aus lassen sich die Möwen beim Kreisen um die Türme der benachbarten Kathedrale beobachten, der Blick schweift über die Dächer der Altstadt auf die Bucht von Palma, vom Pool aus zeigen sich die Berge des Tramuntana-Gebirges.

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