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Rom: Moderne und Vergangenheit vereint

Rom: Moderne und Vergangenheit vereint

25.05.2012, 17:59 Uhr | aw (CF)

Eine Reise nach Rom kann ein ziemliches Dilemma sein: Die Ewige Stadt hält so viele Sehenswürdigkeiten bereit, dass es im wahrsten Sinne des Wortes ewig dauern würde, alle zu besichtigen. So ist klar: Rom ist mehr als bloß eine Reise wert.

Wohl keine europäische Stadt kann auf eine so lange und bewegte Geschichte zurückblicken wie Rom. "7 - 5 - 3, Rom kroch aus dem Ei" – es gibt nur wenige, die dieses mythische Gründungsdatum nicht kennen. Ob es so tatsächlich der Wahrheit entspricht, ist unerheblich. Fest steht, dass bald 3.000 Jahre Stadtgeschichte nicht spurlos an Rom vorübergegangen sind. Das lässt sich nur zu gut an all den zahlreichen Stätten vergangener Tage erkennen. Ob Forum Romanum oder Kolosseum, Circus Maximus oder die Caracalla-Thermen: Besonders die Antike hat sich im römischen Stadtbild verewigt und lockt jedes Jahr Millionen Touristen in die italienische Hauptstadt. Tausende Motorroller knattern Tag für Tag an den Weltkulturerbestätten vorbei. Die gesamte antike Altstadt steht unter dem Schutz der UNESCO. Moderne und Vergangenheit reichen sich also die Hand – was für die Zeugnisse des antiken Rom jedoch nicht ganz unproblematisch ist. So nagen neben der Zeit auch die Abgase am alten Mauerwerk, was im Extremfall dazu führt, dass ganze Mauerbögen einstürzen, wie vor nicht all zu langer Zeit beim Kolosseum geschehen. Auch wenn nicht gleich alles zusammenstürzen wird, lohnt sich ein Besuch der antiken Stätten bereits bei Ihrer ersten Rom-Reise.

Einen guten Überblick können Sie sich verschaffen, wenn Sie die Treppen zum Kapitol hinaufschreiten, die seinerzeit Michelangelo entworfen hat. Das Kapitol ist die Heimat der Kapitolinischen Museen, die bedeutende Kunst- und Antikensammlungen beherbergen. Der Kapitolshügel ermöglicht zudem auch einen beeindruckenden Blick auf das wuselige Verkehrstreiben der Stadt sowie die antiken Stätten wie das Forum Romanum. Auch wenn Ihnen die "alten Ruinen" nicht zusagen, sollten Sie sich doch zumindest das Kolosseum und das Pantheon ansehen. Beide bieten besonders auch bei Nacht beeindruckende Ein- beziehungsweise Ausblicke. Ein ganzes Stück jünger sind hingegen die Highlights des Vatikans, dem kleinsten Staat der Welt, der sich mitten in Rom befindet. Der Petersdom sowie die Vatikanischen Museen mit der Sixtinischen Kapelle sind absolut sehenswert, wenn natürlich auch touristisch überlaufen. Wenn man in der Geschichte der Stadt am Tiber weitere Jahre voranschreitet, fällt einem irgendwann die riesige "Schreibmaschine" auf, die mitten in Rom platziert wurde. Die richtige Bezeichnung wäre "Monumento Vittorio Emanuele II", aber der Volksmund weiß eben, was einem besser im Gedächtnis bleibt. Die meisten Römer finden an dem Monument nichts Schönes, doch der Ausblick ist insbesondere vom zugänglichen Dach aus einzigartig.

Der Verkehr: Eine Mutprobe in Rom

Wer nicht auf der Suche nach Sehenswürdigkeiten ist, sondern lieber südeuropäisches Flair genießen will, der ist in der Metropole ebenfalls richtig. Die engen Gassen um die Piazza Navona laden mit ihren Straßencafés zum Verweilen ein. Schlendern Sie einfach einen Tag lang ohne Ziel durch die Stadt und lassen Sie sich von Ihrer Neugier führen. Werfen Sie einen Blick in die eine oder andere der zahlreichen Kirchen. Selbst wenn diese von außen unscheinbar anmutet, birgt sie innen oft eine umso prächtigere Ausstattung. Wer den Puls der Stadt fühlen will, sollte sich einen Roller mieten – aber Vorsicht: Der Römer nimmt es mit den Verkehrsregeln nicht immer so genau. Am sichersten kommen Sie durch die Stadt, wenn Sie einfach mit dem Strom fließen. Eine Erfahrung ist dies allemal wert. Als Fußgänger kann es hingegen gelingen, eine dicht befahrene sechsspurige Straße ohne Ampel unbeschadet zu überqueren. Der Geheimtipp: Gehen Sie einfach drauf los, aber halten Sie unbedingt Augenkontakt zu den Autofahrern. Man wird Sie gewähren lassen. Die Mutprobe unternehmen Sie natürlich nur auf eigene Gefahr. Auch wenn der Verkehr in Roms Innenstadt meist chaotisch erscheint, er regelt sich selbst – eben auf seine ganz eigene Art.

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